Was passiert wenn der Akku nicht genutzt wird?

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Wird ein Akku längere Zeit nicht genutzt, entlädt er sich selbst. Dies kann zu Kapazitätsverlust und im schlimmsten Fall zu einer schädlichen Tiefentladung führen.
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Was passiert, wenn der Akku nicht genutzt wird?

Wenn ein Akku nicht genutzt wird, verliert er durch die natürliche Selbstentladung kontinuierlich an Energie. Ohne regelmäßiges Nachladen kann die Spannung unter einen kritischen Wert fallen, was zu einer irreversiblen Tiefentladung und damit zum Defekt des Energiespeichers führt.

Was passiert wenn der Akku nicht genutzt wird?

Ein Akku verliert auch bei Nichtbenutzung langsam an Ladung durch eine natürliche Selbstentladung und altert stetig im Hintergrund durch chemische Prozesse. Wenn ein Energiespeicher über längere Zeit ungenutzt bleibt und sich komplett entleert, droht eine dauerhafte Schädigung oder sogar ein Totalschaden durch Tiefentladung. Ist eine solche selbstentladung akku schädlich? Ja, insbesondere wenn das Gerät dauerhaft ungeladen bleibt.

Selbstentladung und Alterung von Akkus

Jeder Akku entzieht sich im Laufe der Zeit von selbst der Ladung, selbst wenn er komplett ausgeschaltet ist oder gar nicht in einem Gerät steckt. Diese sogenannte Kalenderalterung findet schleichend durch chemische Prozesse im Inneren statt, wodurch die maximale Kapazität des Speichers kontinuierlich schrumpft. Nach einigen Wochen bis Monaten sinkt der Ladestand ohne äußere Einwirkung merklich ab.

Die Gefahr der Tiefentladung

Sinkt die Spannung eines ungenutzten Akkus unter einen kritischen Schwellenwert, greift im Normalfall die integrierte Schutzschaltung, das sogenannte BMS. Um effektiv eine tiefentladung akku vorbeugen zu können, darf die Ladung jedoch nicht komplett auf null fallen und dort verbleiben, da der Akku sonst oft nicht mehr aufwacht. In diesem Fall ist der Speicher komplett unbrauchbar und muss ersetzt werden.

Wie lagert man einen Akku richtig?

Um Schäden bei längeren Pausen zu vermeiden, sollten Sie ein paar grundlegende Regeln bei der Lagerung beachten. Laden Sie den Akku vor einer längeren Inaktivität am besten auf etwa 30 bis 60 Prozent auf, was allgemein als akku lagern optimaler ladestand empfohlen wird. Zudem empfiehlt sich ein kühler, trockener Ort mit mäßigen Temperaturen zwischen 10 und 20 Grad. Kontrollieren Sie den Ladestand am besten alle paar Monate und laden Sie bei Bedarf leicht nach.

Verhalten von Akkus bei Nutzung versus Nichtbenutzung

Ein Akku unterliegt stets unterschiedlichen Beanspruchungen, je nachdem ob er aktiv im Einsatz ist oder ungenutzt gelagert wird.

Regelmäßige Nutzung

  • Gezielter Erhalt der Leistungsfähigkeit bei adäquater Pflege.
  • Zyklenbasierte Alterung durch tägliches Laden und Entladen.
  • Geringeres Risiko einer plötzlichen Tiefentladung durch regelmäßige Zyklen.

Längere Nichtbenutzung

  • Stetiger Verlust der maximalen Speicherkapazität über die Zeit.
  • Rein chemische Kalenderalterung im Hintergrund ohne Zyklenlast.
  • Hohes Risiko der Selbstentladung und Tiefentladung bei Vernachlässigung.
Während aktive Nutzung zu einer kalkulierbaren Zyklenalterung führt, birgt die Nichtbenutzung das unterschätzte Risiko einer unbemerkten Tiefentladung. Wer längere Pausen einplant, muss den Ladestand aktiv im Blick behalten.

Der Fall des vergessenen E-Bike-Akkus

Thomas stellte sein E-Bike im Herbst in die Garage und rührte es über den gesamten Winter hinweg nicht an, ohne den Akku vorher herauszunehmen oder zu laden.

Als er im Frühjahr die erste Tour starten wollte, zeigte das Display keinerlei Reaktion und der Akku ließ sich auch über das Standard-Ladegerät nicht mehr zum Leben erwecken.

Eine Werkstattprüfung ergab, dass die Zellspannung durch monatelange Selbstentladung so weit unter den Grenzwert gefallen war, dass die Schutzschaltung sperrte.

Das Ergebnis war ein kompletter Totalschaden, der den Kauf eines kostspieligen Ersatzakkus erforderte, obwohl der alte Speicher mechanisch noch einwandfrei gewesen wäre.

Wenn Sie wissen möchten, warum entlädt sich der akku schnell, finden Sie hier weitere nützliche Tipps.

Gesamtfazit

Natürliche Selbstentladung

Jeder Akku verliert auch im ausgeschalteten Zustand schleichend an Ladung.

Gefahr der Tiefentladung

Sinkt die Spannung auf null, droht ein wirtschaftlicher Totalschaden des Energiespeichers.

Optimale Lagerung

Ein Ladestand von 30 bis 60 Prozent und mäßige Temperaturen um 15 Grad schützen den Akku bei längeren Pausen.

Häufig gestellte Fragen

Was passiert wenn der Akku über längere Zeit ungenutzt bleibt?

Er verliert durch ständige Selbstentladung kontinuierlich an Kapazität. Fällt die Spannung auf null, droht ein irreversibler Totalschaden durch Tiefentladung.

Wie hoch sollte der Ladestand bei der Einlagerung sein?

Ideal ist ein mittlerer Ladestand zwischen 30 und 60 Prozent. Das schont die internen chemischen Strukturen während der Pause.

Kann ein tiefentladener Akku gerettet werden?

Meistens nicht, da das interne Batteriemanagementsystem den Speicher dauerhaft sperrt, sobald die Spannung zu tief absinkt. In diesem Fall hilft nur ein Austausch.