Wie lange hält ein Akku, wenn er nicht geladen wird?

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wie lange hält ein akku wenn er nicht geladen wird hängt vom akkutyp ab, denn lithium ionen akkus verlieren monatlich etwa ein bis fünf prozent an ladung. bei optimaler lagerung bei kühler temperatur und fünfzig prozent ladestand bleibt ein akku monatelang betriebsbereit. nickel basierte akkus entladen sich deutlich schneller mit bis zu zwanzig prozent verlust pro monat.
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Wie lange hält ein Akku ohne Laden?

Ein wie lange hält ein akku wenn er nicht geladen wird hängt stark von der chemischen zusammensetzung und der lagertemperatur ab. Wenn Sie elektronische geräte und akkus über längere zeit ungenutzt lassen, müssen Sie mit unterschiedlichen selbstentladungsraten rechnen, um kapazitätsverluste zu vermeiden.

Wie lange hält ein Akku, wenn er nicht geladen wird?

Wie lange hält ein Akku, wenn er nicht geladen wird? Diese Frage stellen sich viele Nutzer, wenn sie ein Gerät für längere Zeit einlagern oder ungenutzt liegen lassen. Die Antwort hängt stark vom Akkutyp, der Lagertemperatur und dem anfänglichen Ladestand ab, da jeder Akku einem natürlichen Prozess der selbstentladung akku dauer unterliegt.

Die verschiedenen Akkutypen und ihre Selbstentladung

Moderne elektronische Geräte nutzen überwiegend Lithium-Ionen-Akkus. Diese zeichnen sich im Vergleich zu älteren Technologien durch eine deutlich geringere Selbstentladung aus. Trotzdem verliert auch ein ungenutzter Lithium-Ionen-Akku kontinuierlich an Energie.

Lithium-Ionen- und Lithium-Polymer-Akkus

Lithium-Ionen-Akkus verlieren im Monat typischerweise etwa 1 bis 3 Prozent ihrer Ladung bei Raumtemperatur. Das klingt nach wenig, führt aber dazu, dass ein vollständig geladener Akku nach rund einem Jahr Lagerung komplett entladen sein kann. Noch schlimmer: Fällt die Spannung unter einen kritischen Wert, droht eine Tiefentladung.

Ältere Akkutypen wie NiMH und Blei

NiMH-Akkus (Nickel-Metallhydrid) haben eine deutlich höhere Selbstentladung und können je nach Qualität 10 bis 30 Prozent ihrer Ladung pro Monat einbüßen. Ältere Nickel-Cadmium-Akkus verhalten sich ähnlich. Daher müssen diese Typen viel öfter nachgeladen werden, wenn sie ungenutzt im Schrank liegen.

Faktoren, die die Lebensdauer bei Nichtbenutzung beeinflussen

Die Temperatur spielt eine entscheidende Rolle für den Alterungsprozess. Hitze beschleunigt die chemischen Prozesse im Inneren massiv, während Kälte die Selbstentladung zwar verlangsamt, aber bei extremen Minustemperaturen zu dauerhaften Schäden führen kann. Optimal ist ein kühler, trockener Ort mit konstanten Temperaturen.

Ein weiterer kritischer Punkt ist der Ladestand beim Einlagern. Wer einen Akku mit 100 Prozent oder mit 0 Prozent weglegt, riskiert einen schnellen Kapazitätsverlust. Ein Wert um 50 bis 60 Prozent gilt als ideal, um die Belastung der Zellen zu minimieren.

Wie man Akkuschäden bei der Langzeitlagerung vermeidet

Um zu verhindern, dass ein Akku durch langes Nichtladen kaputtgeht, helfen ein paar einfache Schritte. Vor dem Einlagern sollte das Gerät auf etwa 50 Prozent aufgeladen werden. Zudem empfiehlt es sich, den Ladestand lithium ionen akku selbstentladung pro monat alle drei bis sechs Monate zu überprüfen und bei Bedarf auf den optimalen Wert anzupassen.

Übersicht der Selbstentladung verschiedener Akkutypen

Nicht jeder Akku verhält sich bei Nichtbenutzung gleich. Hier ist der direkte Vergleich der Selbstentladungsraten.

Lithium-Ionen-Akku

  1. Etwa 1 bis 3 Prozent bei Raumtemperatur
  2. Hoch bei kompletter Entleerung über längere Zeit
  3. Ca. 50 bis 60 Prozent Restkapazität

NiMH-Akku

  1. Etwa 10 bis 30 Prozent im Monat
  2. Mittel, erfordert regelmäßiges Nachladen
  3. Vollständig geladen oder teilgeladen
Während Lithium-Ionen-Akkus sehr genügsam sind und monatlich nur minimal an Ladung verlieren, entladen sich Nickel-basierte Akkus rasant von selbst. Letztere müssen daher deutlich häufiger gewartet werden.

Das Schicksal der ungenutzten Digitalkamera

Thomas legte seine alte Digitalkamera mit vollem Lithium-Ionen-Akku in eine Schublade und vergaß sie dort für fast zwei Jahre. Er dachte, da sie ausgeschaltet war, würde nichts passieren.

Als er sie wiederfinden wollte, ließ sich die Kamera überhaupt nicht mehr einschalten. Das Anschließen an das Ladegerät brachte zunächst keine Reaktion, die LED blieb dunkel.

Nach Recherchen wurde klar: Der Akku hatte sich durch die Selbstentladung komplett entleert und war in eine schwere Tiefentladung gerutscht, bei der die interne Schutzschaltung den Dienst quittierte.

Das Ergebnis war ein kompletter Defekt des Energiespeichers, der sich durch einen Neukauf für rund 40 EUR beheben ließ. Ein halbjähriges Kontrollieren und Nachladen hätte dies verhindert.

Zusammenfassung in Stichpunkten

Monatliche Selbstentladung beachten

Lithium-Ionen-Akkus verlieren monatlich rund 1 bis 3 Prozent ihrer Energie, ältere NiMH-Akkus sogar bis zu 30 Prozent.

Den richtigen Ladestand wählen

Lagern Sie Geräte niemals voll oder leer ein, sondern mit etwa 50 bis 60 Prozent Restkapazität.

Regelmäßig prüfen

Kontrollieren Sie ungenutzte Akkus alle drei bis sechs Monate und laden Sie sie rechtzeitig nach.

Wissenszusammenfassung

Wie lange hält ein Akku ohne Aufladen im Standby-Modus?

Im echten Standby-Modus entladen sich moderne Smartphones meist innerhalb weniger Tage bis Wochen vollständig, da im Hintergrund weiterhin kleine Stromflüsse aktiv sind. Ein komplett ausgeschalteter Akku hält hingegen viele Monate.

Wenn Sie genauer wissen möchten, warum entladen sich akkus selbst?

Geht ein Akku kaputt, wenn er monatelang nicht geladen wird?

Ja, vor allem Lithium-Ionen-Akkus nehmen Schaden, wenn sie über Monate komplett leer in der Ecke liegen. Die Zellspannung sinkt dabei unter das rettende Minimum, wodurch der Akku dauerhaft unbrauchbar werden kann.

Welcher Ladestand ist perfekt für die Lagerung?

Ein Ladestand zwischen 50 und 60 Prozent ist ideal. Weder ist die Zelle dann maximal gestresst noch droht bei einer leichten Selbstentladung sofort die gefürchtete Tiefentladung.