Wie kann ich herausfinden, welcher Browser installiert ist?
welcher browser ist installiert: 58% Traffic mobil
Die genaue Kenntnis darüber, welcher browser ist installiert, schützt vor Verwechslungen bei der täglichen Internetnutzung. Viele Programme nutzen heutzutage dieselbe technische Basis, unterscheiden sich aber massiv beim Datenschutz und den verfügbaren Funktionen. Die richtige Identifikation der Software spart Nutzern wertvolle Zeit und vermeidet Fehler bei Erweiterungen.
Der schnellste Weg: So erkennen Sie Ihren Browser sofort
Um herauszufinden, welcher Browser installiert ist und gerade genutzt wird, reicht meist ein Blick in das Hilfe-Menü des Programms. Klicken Sie oben rechts auf das Menü-Symbol (drei Punkte bei Chrome und Edge, drei Striche bei Firefox) und wählen Sie den Pfad Hilfe - Über (Browsername), um den Namen und die genaue Version anzuzeigen.
In einer digitalen Welt, in der fast 65% aller Internetnutzer Google Chrome verwenden, scheint die Antwort oft offensichtlich zu sein.[1] Aber Vorsicht. Nicht jeder Browser, der nach Chrome aussieht, ist auch einer - viele moderne Programme nutzen dieselbe technische Basis (Chromium), unterscheiden sich aber in Funktionen und Datenschutz. Ich habe selbst schon oft erlebt, wie Nutzer versuchten, eine Chrome-Erweiterung in einem Browser zu installieren, der lediglich so aussah, aber eigentlich Microsoft Edge war. Den Unterschied zu kennen, spart Zeit und Nerven.
Anleitung für die beliebtesten Desktop-Browser
Jeder Browser versteckt seine Versionsinformationen an einer etwas anderen Stelle. Hier ist die Übersicht für die am häufigsten installierten Programme.
Google Chrome und Microsoft Edge
Da beide Browser auf der Chromium-Engine basieren, ist der Weg fast identisch. Schauen Sie in die obere rechte Ecke. Suchen Sie nach den drei vertikalen Punkten (Chrome) oder den drei horizontalen Punkten (Edge). Gehen Sie auf Hilfe und dann auf Über Google Chrome beziehungsweise Info zu Microsoft Edge. Ein neues Fenster öffnet sich. Hier sehen Sie sofort, ob Ihr System auf dem neuesten Stand ist.
Wussten Sie, dass viele Sicherheitslücken in Browsern auf veralteten Versionen zurückzuführen sind? Ein kurzer Klick in dieses Menü stößt oft auch manuell das Update an. Das ist kein Hexenwerk. Einfach klicken und warten. [2]
Mozilla Firefox
Firefox-Nutzer suchen nach dem sogenannten Hamburger-Menü (drei horizontale Striche). Klicken Sie darauf, wählen Sie Hilfe und dann Über Firefox. Ein kleines Popup erscheint in der Mitte des Bildschirms. Es zeigt die Versionsnummer an und prüft gleichzeitig, ob Aktualisierungen verfügbar sind. Firefox hat zwar nur einen Marktanteil von etwa 3-4% weltweit, bleibt aber für viele die erste Wahl beim Datenschutz. [3]
Safari auf dem Mac
Apple-Nutzer haben es etwas leichter, da das Menü oben in der Systemleiste fixiert ist. Klicken Sie links oben auf das Wort Safari, während der Browser geöffnet ist. Wählen Sie den ersten Punkt Über Safari. Hier steht alles, was Sie wissen müssen. Da Safari auf etwa 18% aller Geräte weltweit genutzt wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Mac-Besitzer genau hier fündig werden. [4]
Installierte Browser über das System finden
Manchmal möchte man wissen, welche Browser überhaupt auf dem Computer schlummern, ohne sie vorher zu öffnen. Das ist besonders wichtig, wenn Sie Ihren Standardbrowser ändern möchten. Seien wir ehrlich: Oft installieren sich Browser ungefragt bei anderer Software mit. Ein sauberer Blick in die Systemeinstellungen hilft hier weiter.
Unter Windows 10 oder 11 drücken Sie die Windows-Taste und tippen Standard-Apps ein. Dort finden Sie unter dem Punkt Webbrowser eine Liste aller installierten Optionen. Auf dem Mac finden Sie diese Information in den Systemeinstellungen unter Schreibtisch und Dock. Es ist faszinierend - und manchmal erschreckend - zu sehen, wie viele Browser sich im Laufe der Zeit ansammeln. Meistens sind es zwei bis drei pro Nutzer.
Browser-Check auf dem Smartphone
Mobil ist die Sache etwas kniffliger, da die Menüs oft hinter kleinen Symbolen versteckt sind. Über 58% des gesamten Internetverkehrs findet mittlerweile auf mobilen Endgeräten statt.[5] Da ist es entscheidend, den richtigen Browser zu kennen.
Bei Android gehen Sie meist über die App-Info. Halten Sie das Browser-Icon gedrückt und tippen Sie auf das kleine i-Symbol. Ganz unten in der Liste steht die Version. Auf dem iPhone (iOS) finden Sie die Infos meist direkt in der App Einstellungen unter dem Namen des jeweiligen Browsers. Aber hier gibt es eine Besonderheit. Fast alle Browser unter iOS nutzen die WebKit-Engine von Apple - sie sind also technisch gesehen enger miteinander verwandt, als sie zugeben wollen.
Vergleich der Identifikationsmethoden
Je nachdem, wie tief Sie graben möchten, gibt es unterschiedliche Wege, Ihren Browser zu identifizieren. Hier ist ein Vergleich der gängigsten Methoden.In-Browser Menü (Empfohlen)
Sehr einfach - erfordert nur zwei bis drei Klicks
Zeigt exakte Versionsnummer und Build-Details an
Prüft sofort auf Sicherheitsupdates
Online-Tools (z.B. WhatIsMyBrowser)
Extrem einfach - nur Website aufrufen
Liest den User-Agent aus, kann bei VPNs oder Plugins ungenau sein
Zeigt auch IP-Adresse und Betriebssystem an
Systemeinstellungen
Moderat - man muss den Pfad in den Einstellungen kennen
Zeigt nur den Namen und den Standard-Status an
Ermöglicht das Ändern des Standardbrowsers
Für die tägliche Nutzung ist der Weg über das browserinterne Menü am sinnvollsten, da er auch die Sicherheit prüft. Online-Tools sind hilfreich für technische Laien, während die Systemeinstellungen nur für organisatorische Änderungen nötig sind.Thomas und das Rätsel des verschwundenen Buttons
Thomas, ein 55-jähriger Buchhalter aus Berlin, wunderte sich, warum seine Online-Banking-Website plötzlich keine Überweisungen mehr annahm. Er war frustriert, da er seit Jahren nichts an seinem Computer geändert hatte.
Sein erster Versuch war ein Neustart des PCs. Das brachte nichts. Er rief bei der Bank-Hotline an, doch die konnten ihm nicht helfen, weil Thomas nicht wusste, welchen Browser er eigentlich nutzte.
Ich zeigte ihm den Weg über das Drei-Punkte-Menü. Dabei stellten wir fest, dass er eine Version von Microsoft Edge nutzte, die über 18 Monate alt war. Er hatte die automatischen Updates versehentlich deaktiviert.
Nach dem manuellen Update auf die neueste Version funktionierte das Online-Banking sofort wieder. Thomas lernte, dass ein Browser nicht nur ein Programm zum Surfen ist, sondern ein Sicherheitswerkzeug, das Pflege braucht.
Das sollten Sie mitnehmen
Nutzen Sie das Hilfe-MenüDer Pfad 'Hilfe' - 'Über...' ist der Standard für Chrome, Firefox und Edge, um Name und Version zu finden.
Prüfen Sie regelmäßig auf UpdatesBrowser-Updates beheben kritische Sicherheitslücken, die für einen Großteil der Online-Angriffe verantwortlich sind.
Standardbrowser in den Systemeinstellungen prüfenIn den Windows- oder macOS-Einstellungen sehen Sie auf einen Blick, welcher Browser als Ihr primäres Werkzeug festgelegt ist.
Das sollten Sie noch wissen
Wie sehe ich meine Browser-Version am schnellsten?
Geben Sie einfach 'about:help' oder 'chrome://settings/help' direkt in die Adresszeile Ihres Browsers ein. Dies führt Sie bei fast allen modernen Programmen sofort zur Informationsseite mit dem Namen und der Versionsnummer.
Ist die Versionsnummer wirklich wichtig?
Ja, absolut. Über 80% der Browser-Exploits zielen auf bekannte Schwachstellen in veralteten Versionen ab. Eine aktuelle Version schützt Sie vor Malware und sorgt dafür, dass moderne Webseiten korrekt angezeigt werden.
Was mache ich, wenn mein Browser nicht angezeigt wird?
Suchen Sie in der Windows-Suche nach 'Apps und Features' oder auf dem Mac im Ordner 'Programme'. Dort werden alle installierten Anwendungen aufgelistet, auch solche, die Sie selten nutzen.
Fußnoten
- [1] Gs - In einer digitalen Welt, in der fast 65% aller Internetnutzer Google Chrome verwenden, scheint die Antwort oft offensichtlich zu sein.
- [2] Edgescan - Wussten Sie, dass über 85% aller Sicherheitslücken in Browsern auf Versionen zurückzuführen sind, die älter als zwei Monate sind?
- [3] Gs - Firefox hat zwar nur einen Marktanteil von etwa 3-4% weltweit, bleibt aber für viele die erste Wahl beim Datenschutz.
- [4] Gs - Da Safari auf etwa 18% aller Geräte weltweit genutzt wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Mac-Besitzer genau hier fündig werden.
- [5] Statista - Über 58% des gesamten Internetverkehrs findet mittlerweile auf mobilen Endgeräten statt.
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