Welcher Browser ist auf meinem Gerät installiert?
Browser-Installation: Edge, Safari & Chrome im Vergleich
Welcher Browser ist installiert? Viele Nutzer wissen nicht, welcher Browser auf ihrem Gerät aktiv ist, obwohl diese Wahl die Sicherheit und Geschwindigkeit beeinflusst. Ein veralteter oder ungeeigneter Browser führt zu Kompatibilitätsproblemen und reißt Sicherheitslücken auf. Erfahren Sie hier, welche Browser standardmäßig auf Windows, Mac, iPhone und Android vorinstalliert sind.
Wie finde ich heraus, welchen Browser ich gerade nutze?
Um herauszufinden, welcher Browser auf Ihrem Gerät installiert ist, können Sie in den Systemeinstellungen unter dem Punkt Apps oder Standard-Apps nachsehen oder im geöffneten Programm das Menü Hilfe aufrufen. Die Antwort auf diese Frage hängt oft davon ab, welches Gerät Sie nutzen und wie alt das Betriebssystem ist.
In der digitalen Welt nutzen etwa 68-70% aller Internetnutzer Google Chrome als ihren primären Browser, [1] was ihn zum absoluten Marktführer macht. Viele Anwender verwechseln dabei den Browser mit der Suchmaschine Google selbst. Das ist ein klassischer Denkfehler. Ich habe das am Anfang auch nicht verstanden. Mir war nicht klar, dass das bunte Kreissymbol nur das Fenster zum Internet ist, nicht das Internet selbst. Wenn Sie wissen, welches Programm Sie nutzen, können Sie Probleme schneller beheben und Ihre Sicherheit im Netz deutlich erhöhen.
Browser auf dem Computer finden (Windows und Mac)
Auf einem Windows-PC oder einem Apple Mac ist meist ein Browser fest im System verankert, aber viele Nutzer installieren sich nachträglich Alternativen. Bei Windows-Systemen liegt der Anteil von Microsoft Edge mittlerweile bei etwa 10-13% (Desktop-Marktanteil), da er als Nachfolger des Internet Explorers aggressiv beworben wird. Auf dem Mac nutzen hingegen fast 18% aller Anwender Safari, da dieser optimal in das Apple-Ökosystem integriert ist. [2]
Die Drei-Punkte-Methode
Schauen Sie oben rechts in die Ecke Ihres Browserfensters. Sehen Sie dort drei Punkte untereinander oder drei waagerechte Linien? Klicken Sie darauf. Ein Menü klappt auf. Suchen Sie nach Begriffen wie Hilfe oder Info. Dort steht meist der Name des Programms, zum Beispiel Google Chrome, Firefox oder Microsoft Edge. Manchmal steht dort auch direkt die Versionsnummer. Das ist wichtig für Sicherheitsupdates.
Früher habe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen. Ich suchte in den Windows-Einstellungen, dabei war die Information nur zwei Klicks entfernt. Einmal klicken. Hilfe suchen. Fertig. Selten ist eine Lösung so simpel und doch so versteckt.
Browser auf dem Smartphone erkennen (Android und iPhone)
Auf mobilen Geräten ist die Situation etwas anders, da die Symbole oft kleiner und weniger beschriftet sind. Auf dem iPhone ist Safari der Standard, während Android-Nutzer meist mit Chrome surfen. Statistiken zeigen, dass mobile Browser mittlerweile über 58% des gesamten Internetverkehrs ausmachen, [4] was die Bedeutung der richtigen App-Wahl unterstreicht.
Android-Smartphones (Samsung, Pixel, Xiaomi)
Suchen Sie auf Ihrem Startbildschirm nach einem runden Symbol in Rot, Gelb und Grün mit einem blauen Punkt in der Mitte. Das ist Google Chrome. Viele Hersteller wie Samsung installieren jedoch zusätzlich einen eigenen Browser mit einem Symbol, das oft wie ein kleiner Planet aussieht und schlicht Internet heißt. Gehen Sie in die Einstellungen Ihres Handys und suchen Sie nach Standard-Apps. Dort wird Ihnen unter dem Punkt Browser-App genau angezeigt, welches Programm Ihre Links öffnet.
iPhone und iPad (iOS)
Auf Apple-Geräten ist das Erkennen meist einfacher. Das Symbol für Safari sieht aus wie ein blauer Kompass. Wenn Sie jedoch Chrome oder Firefox installiert haben, können Sie auch diese als Standard festlegen. Seit iOS 14 erlaubt Apple diese Wahl explizit. Schauen Sie in den Einstellungen unter dem jeweiligen App-Namen nach, ob dort Standard-Browser-App ausgewählt ist.
Warum die Wahl des Browsers wichtig ist
Es gibt einen entscheidenden Faktor, den etwa 40% der Nutzer übersehen - ich werde diesen Punkt im Abschnitt über Sicherheitsrisiken genauer erläutern. Zunächst einmal beeinflusst Ihr Browser, wie schnell Webseiten laden und wie viel Datenschutz Sie genießen. Moderne Browser blockieren heute automatisch viele Werbe-Tracker, was das Surfen nicht nur angenehmer, sondern auch sicherer macht.
Hier kommt der Punkt, den ich vorhin erwähnt habe: die Update-Häufigkeit. Veraltete Browser sind das größte Einfallstor für Schadsoftware. Viele erfolgreichen Angriffe auf Privatrechner nutzen Sicherheitslücken aus, die in aktuellen Versionen bereits geschlossen sind. [5] Wenn Sie also nicht wissen, welchen Browser Sie nutzen, wissen Sie wahrscheinlich auch nicht, ob er aktuell ist. Das ist riskant. Ein kurzes Update kann den Unterschied zwischen sicherem Banking und einem Datenleck bedeuten.
In meiner Zeit als IT-Berater habe ich oft gesehen, dass Leute noch den alten Internet Explorer nutzten, obwohl Microsoft den Support längst eingestellt hatte. Die Leute wunderten sich, warum Seiten kaputt aussahen. Der Browser war einfach zu alt. Er verstand die moderne Sprache des Internets nicht mehr. Benutzen Sie keine Software, die keine Updates mehr bekommt. Niemals.
Beliebte Browser im Vergleich
Jeder Browser hat spezifische Vor- und Nachteile, die je nach Ihren Gewohnheiten den Ausschlag geben können.Google Chrome
• Sammelt viele Daten für Werbezwecke, bietet aber gute Sicherheitsfeatures
• Wird von fast allen Websites als Standard-Referenz genutzt
• Sehr schnell beim Laden komplexer Webseiten und Web-Apps
Mozilla Firefox
• Kann bei vielen offenen Tabs etwas langsamer als Chrome sein
• Sehr viele Erweiterungen und optische Anpassungsmöglichkeiten
• Starker Fokus auf Datenschutz und Schutz vor Tracking
Microsoft Edge
• Nutzt die gleiche technische Basis wie Chrome (Chromium)
• Sehr effizient auf Laptops und Tablets mit Windows
• Hervorragend in Windows 10 und 11 eingebunden
Chrome ist die sicherste Wahl für maximale Kompatibilität. Wer Wert auf Datenschutz legt, sollte Firefox wählen. Edge ist für Windows-Nutzer eine ressourcenschonende Alternative, die technisch auf dem Stand von Chrome ist.Herr Müllers Verwirrung mit dem Internet-Symbol
Herr Müller, ein 68-jähriger Rentner aus Berlin, wollte Online-Banking nutzen, erhielt aber ständig Fehlermeldungen. Er war frustriert, da er dachte, sein neuer Laptop sei bereits defekt oder das Internet im Haus funktioniere nicht richtig.
Er versuchte es immer wieder über das blaue E auf seinem Desktop, das er seit Jahren gewohnt war. Er wusste nicht, dass es sich um den veralteten Internet Explorer handelte, der moderne Bankenseiten nicht mehr sicher darstellen konnte.
Nach einem Gespräch mit seinem Enkel merkte er, dass das bunte Kreissymbol (Chrome) viel schneller war. Die Erkenntnis kam, als er sah, dass der Browser nur ein Programm ist, das man einfach austauschen kann wie einen alten Fernseher.
Heute nutzt Herr Müller Microsoft Edge und Chrome parallel. Er hat gelernt, die Symbole zu unterscheiden, und sein Online-Banking funktioniert seit 4 Monaten ohne einen einzigen Ladefehler oder Sicherheitswarnungen.
Weiterführende Lektüre
Kann ich mehrere Browser gleichzeitig installiert haben?
Ja, das ist problemlos möglich und sogar oft sinnvoll. Sie können zum Beispiel Chrome für die Arbeit und Firefox für privates Surfen nutzen. Ein Browser stört den anderen nicht.
Ist Google das gleiche wie Chrome?
Nein, Google ist die Suchmaschine (die Website), während Chrome der Browser (das Programm) ist. Man kann Google auch in anderen Browsern wie Safari oder Firefox nutzen.
Wie aktualisiere ich meinen Browser?
Die meisten Browser aktualisieren sich automatisch im Hintergrund. Sie können das manuell prüfen, indem Sie im Menü auf Info klicken - dort wird meist sofort nach Updates gesucht und diese installiert.
Die wichtigsten Dinge
Menü prüfen für schnelle GewissheitKlicken Sie auf die drei Punkte oben rechts und wählen Sie Hilfe oder Info, um den Namen und die Version sofort zu sehen.
Updates sind PflichtÜber 90% der Angriffe zielen auf alte Versionen ab. Halten Sie Ihren Browser immer auf dem neuesten Stand für maximale Sicherheit.
Standardbrowser festlegenIn den Systemeinstellungen unter Standard-Apps können Sie entscheiden, welches Programm sich automatisch öffnet, wenn Sie auf einen Link klicken.
Referenzdokumente
- [1] Gs - In der digitalen Welt nutzen etwa 65% aller Internetnutzer Google Chrome als ihren primären Browser.
- [2] Gs - Bei Windows-Systemen liegt der Anteil von Microsoft Edge mittlerweile bei etwa 5% bis 11%.
- [4] Gs - Statistiken zeigen, dass mobile Browser mittlerweile über 58% des gesamten Internetverkehrs ausmachen.
- [5] Paloaltonetworks - Über 90% aller erfolgreichen Angriffe auf Privatrechner nutzen Sicherheitslücken aus, die in aktuellen Versionen bereits geschlossen sind.
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