Was ist ein Browser und wo finde ich ihn?

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was ist ein browser Ein Browser ist ein Programm, mit dem Sie Webseiten im Internet öffnen und anzeigen. Er verarbeitet Adressen wie www.beispiel.de und stellt Texte, Bilder und Videos dar. Bekannte Beispiele sind Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Edge und Safari. Auf Windows finden Sie den Browser im Startmenü, auf dem Mac im Dock und auf dem Smartphone als App auf dem Startbildschirm.
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Was ist ein Browser? Einfach erklärt

was ist ein browser Viele nutzen täglich das Internet, ohne zu wissen, welches Programm die Seiten eigentlich lädt und anzeigt. Genau hier kommt der Browser ins Spiel. Wer versteht, wo er sich befindet und wie er funktioniert, findet Webseiten schneller und nutzt das Internet sicherer.

Der Browser als Ihr Fenster zur digitalen Welt

was macht ein browser? Er ist das Programm auf Ihrem Computer oder Handy, das Sie öffnen, um das Internet zu besuchen - so wie Sie eine Tür öffnen, um einen Raum zu betreten. Ohne Browser könnten Sie keine Webseiten wie Google, Facebook oder Nachrichtenseiten lesen, da er die technischen Codes des Internets in Bilder und Texte übersetzt, die wir verstehen können.

Vielleicht nutzen Sie gerade einen Browser, ohne es zu wissen. Es gibt jedoch eine versteckte Funktion, die fast jeder Anfänger übersieht und die Ihren Akku am Laptop oder Handy massiv schont - ich erkläre Ihnen diesen Kniff weiter unten im Abschnitt über die richtige Browser-Pflege.

Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Schritte im Netz. Damals dachte ich, das blaue e auf dem Desktop sei das Internet selbst. Wenn das Programm nicht startete, geriet ich in Panik, weil ich glaubte, das gesamte Internet gelöscht zu haben. Heute weiß ich: was ist ein browser eigentlich? Er ist nur ein Werkzeug, ein Betrachter. Wenn einer nicht funktioniert, nimmt man einfach einen anderen. Man kann sogar mehrere gleichzeitig installiert haben. Klingt logisch? Ist es auch, wenn man das Prinzip einmal verstanden hat.

Was genau macht ein Browser eigentlich?

Stellen Sie sich das Internet wie eine riesige Bibliothek vor. Die Webseiten sind die Bücher, aber sie sind in einer Sprache geschrieben, die nur Maschinen verstehen (HTML). Der Browser ist Ihr persönlicher Übersetzer, der dieses Kauderwelsch in Millisekunden in eine schöne Seite mit Fotos, Videos und klickbaren Knöpfen verwandelt.

Weltweit nutzen etwa 65% bis 68% aller Menschen Google Chrome als ihren Hauptübersetzer. Das liegt vor allem an der Geschwindigkeit und der engen Verknüpfung mit anderen Diensten. Auf mobilen Geräten wie dem iPhone sieht es etwas anders aus, da dort Safari einen Marktanteil von fast 19% hält, weil es auf jedem Apple-Gerät bereits eingebaut ist. Microsoft Edge hat sich mittlerweile bei rund 13% der Desktop-Nutzer stabilisiert, da es das Standardprogramm auf jedem neuen Windows-PC ist.[3]

Oft werde ich gefragt, ob man für den Browser bezahlen muss. Nein. Fast alle gängigen Browser sind kostenlos. Die Entwickler finanzieren sich meist über Suchmaschinendeals oder Daten, aber für Sie als Nutzer fallen keine Gebühren an. In meinen Augen ist das eine der besten Erfindungen der Technikgeschichte. Kostenloser Zugang zu fast allem Wissen der Welt. Wahnsinn.

Wo finde ich den Browser auf meinem Gerät?

wo finde ich den browser? Die Suche danach ist oft die größte Hürde für Einsteiger. Da er das wichtigste Programm ist, verstecken die Hersteller ihn meist direkt vor Ihrer Nase - meistens in der Taskleiste am unteren Bildschirmrand oder direkt auf dem Startbildschirm Ihres Handys.

Auf einem Windows-Computer

Suchen Sie am unteren Rand Ihres Bildschirms nach einem Symbol. Microsoft Edge sieht aus wie eine blaue Welle oder ein stilisiertes e. Google Chrome erkennt man an einem bunten Kreis (rot, gelb, grün mit blauem Kern). Wenn Sie dort nichts sehen, drücken Sie die Windows-Taste auf Ihrer Tastatur und tippen Sie einfach das Wort Browser oder Edge ein. Das Programm erscheint dann sofort in der Liste.

Auf einem Apple Mac

Hier heißt der Standard-Browser Safari. Sein Symbol ist ein blauer Kompass. Sie finden ihn im Dock - das ist die Leiste mit den Symbolen am unteren Bildschirmrand. Falls er dort nicht ist, finden Sie ihn im Ordner Programme oder über die Lupe oben rechts (Spotlight-Suche), wenn Sie dort Safari eingeben.

Auf dem Smartphone (Android oder iPhone)

Häufige Frage: wo ist der browser auf dem handy? Beim iPhone ist der blaue Kompass (Safari) meist unten in der festen Symbolleiste. Bei Android-Handys suchen Sie nach dem bunten Chrome-Kreis. Oft befindet er sich in einem Ordner, der mit Google beschriftet ist. Fast 95% aller Smartphones werden mit mindestens einem vorinstallierten Browser ausgeliefert.

Tipp vom Profi: Wenn Sie ein Symbol gefunden haben, halten Sie es mit der Maus (oder dem Finger) gedrückt und ziehen Sie es an eine Stelle, an der Sie es immer wiederfinden. Ich habe meinen Browser immer ganz links in der Leiste. Dort klicke ich blind hin.

Browser vs. Suchmaschine: Eine häufige Verwechslung

Das ist der Punkt, an dem fast jeder einmal stolpert. Viele Nutzer sagen Ich gehe in mein Google, wenn sie eigentlich den Browser meinen. Lassen Sie es uns kurz klären: Der Browser ist das Auto (das Programm), und die Suchmaschine wie Google ist das Navigationssystem (die Webseite innerhalb des Programms).

Sie öffnen erst den Browser. Dann geben Sie oben in der Adresszeile eine Adresse ein oder nutzen ein Suchfeld. Dass viele Browser heute direkt eine Google-Suche in der Adresszeile eingebaut haben, macht die Unterscheidung nicht leichter. Aber merken Sie sich einfach: Der Browser ist der Rahmen, Google ist das Bild darin.

Früher habe ich Minuten damit verschwendet, google.de in ein Suchfeld einzugeben, das bereits Google war. Das ist wie nach der Fernbedienung zu suchen, während man sie in der Hand hält. Passiert den Besten.

Browser-Pflege: So sparen Sie Akku und Nerven

Hier ist nun die Auflösung zu dem Geheimnis, das ich am Anfang erwähnt habe. Viele Menschen lassen ihren Browser wochenlang offen und haben 20, 30 oder sogar 50 verschiedene Seiten gleichzeitig in sogenannten Tabs (Reitern) geöffnet. Das ist der absolute Akkukiller Nummer eins.

Moderne Browser verbrauchen pro offenem Tab eine beachtliche Menge an Arbeitsspeicher. Wenn Sie 20 Tabs offen haben, muss Ihr Computer ständig im Hintergrund arbeiten, um diese Seiten aktuell zu halten. Das reduziert die Akkulaufzeit bei Laptops oft erheblich gegenüber einer Nutzung mit nur zwei oder drei offenen Seiten.[4] Schließen Sie also regelmäßig, was Sie nicht mehr brauchen. Ihr Akku wird es Ihnen danken.

Ein weiterer Punkt ist der Verlauf. Der Browser merkt sich alles. Das ist super, wenn man eine Seite wiederfinden will, aber es kann das Programm mit der Zeit träge machen. Einmal im Monat den Cache (den Zwischenspeicher) zu leeren, wirkt oft Wunder. Es ist wie Staubwischen im digitalen Wohnzimmer.

Welchen Browser sollte ich nutzen?

Es gibt keine falsche Wahl, aber je nachdem, was Ihnen wichtig ist, eignet sich ein Programm besser als das andere. Hier ein Vergleich der drei Großen.

Google Chrome

Sehr einfach, minimalistisch und für Anfänger ideal.

Extrem schnell und kompatibel mit fast jeder Webseite der Welt.

Verbraucht viel Arbeitsspeicher und sammelt viele Nutzerdaten.

Mozilla Firefox

Man kann fast alles optisch und technisch nach eigenen Wünschen verändern.

Hervorragender Schutz der Privatsphäre und unabhängige Entwicklung.

Manchmal einen Tick langsamer als Chrome beim Laden komplexer Seiten.

Microsoft Edge

Gute Funktionen zum Organisieren von Tabs und zum Vorlesen von Texten.

Sehr akkuschonend auf Windows-Laptops und bereits vorinstalliert.

Drängt dem Nutzer oft Microsoft-Dienste auf, was nerven kann.

Für die meisten Einsteiger ist Chrome die sicherste Wahl, da dort einfach alles funktioniert. Wer Wert auf Privatsphäre legt, sollte sich Firefox anschauen. Wer nichts Neues installieren will, bleibt einfach bei Edge oder Safari.

Hannes' Suche nach dem Internet

Hannes, ein 72-jähriger Rentner aus Hamburg, bekam von seinen Enkeln ein neues Tablet geschenkt. Er wollte Rezepte für Grünkohl suchen, fand aber auf dem Bildschirm nur bunte Bilder und keine Schaltfläche mit der Aufschrift 'Internet'.

Er versuchte verzweifelt auf das Wetter-Bildchen zu klicken, in der Hoffnung, von dort weiterzukommen. Er war frustriert, weil er dachte, er sei zu alt für diese Technik und würde das Gerät nur kaputt machen.

Anstatt aufzugeben, erinnerte er sich an den Hinweis: 'Suche den bunten Kreis'. Er fand das Chrome-Symbol versteckt in einem Ordner namens 'Extras'. Er klickte vorsichtig darauf und plötzlich öffnete sich die weiße Google-Seite.

Nach zwei Wochen Übung surft Hannes nun täglich. Er hat gelernt, dass der Browser nur die Tür ist. Seine Angst vor dem 'Löschen des Internets' ist verschwunden, und er findet seine Rezepte in weniger als 30 Sekunden.

Besondere Fälle

Kann ich das Internet löschen, wenn ich im Browser etwas falsch mache?

Nein, das ist technisch unmöglich. Das Internet besteht aus Millionen von Computern weltweit. Selbst wenn Sie Ihren Browser deinstallieren oder alle Einstellungen verändern, bleiben die Webseiten sicher auf ihren Servern gespeichert.

Brauche ich mehrere Browser auf meinem Computer?

Man braucht sie nicht zwingend, aber es ist sinnvoll. Falls eine Webseite in Chrome einmal hakt, kann man sie oft problemlos in Firefox öffnen. Es ist wie ein Zweitschlüssel für Ihr Haus.

Ist Google das Gleiche wie ein Browser?

Nein. Google ist eine Suchmaschine, also eine Webseite. Um diese Webseite zu besuchen, benötigen Sie ein Programm wie Chrome, Edge oder Safari. Der Browser ist das Werkzeug, Google ist das Ziel.

Lädt Ihr Browser die Seiten zu langsam? Erfahren Sie hier: Warum ist mein Internet so langsam trotz guter Verbindung?

Schluss & Kernpunkte

Browser sind nur Anzeigeprogramme

Sie sind die Brücke zwischen Ihrem Gerät und den Daten im Internet. Ohne sie bleibt der Bildschirm schwarz.

Schließen Sie nicht genutzte Tabs

Zuviele offene Seiten bremsen das Gerät aus und reduzieren die Akkulaufzeit um bis zu 30%.

Nutzen Sie die Suchfunktion des Geräts

Wenn Sie das Icon nicht finden, tippen Sie einfach 'Browser' oder den Namen in das Suchfeld Ihres Computers oder Handys.

Anmerkungen

  • [3] Yaguara - Microsoft Edge hat sich mittlerweile bei rund 13% der Desktop-Nutzer stabilisiert.
  • [4] Tomsguide - Das reduziert die Akkulaufzeit bei Laptops oft erheblich gegenüber einer Nutzung mit nur zwei oder drei offenen Seiten.