Was ist eine gute Geschwindigkeit beim Brustschwimmen?

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Eine gute geschwindigkeit beim brustschwimmen liegt für Freizeitsportler bei etwa 2 Minuten bis 2 Minuten und 30 Sekunden pro 100 Meter. Fortgeschrittene Schwimmer erreichen Werte von 1 Minute und 30 Sekunden bis 1 Minute und 50 Sekunden. Leistungsschwimmer unterbieten die Marke von 1 Minute und 20 Sekunden.
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Gute Geschwindigkeit beim Brustschwimmen: Leistungsstufen im Vergleich

Eine gute geschwindigkeit beim brustschwimmen hängt vom persönlichen Trainingsstand ab und unterscheidet sich deutlich zwischen Hobbyschwimmern und Leistungssportlern. Kenntnisse über realistische Richtwerte helfen dabei, die eigene Leistungsfähigkeit im Wasser besser einzuschätzen und das Training gezielt zu optimieren.

Was ist eine gute Geschwindigkeit beim Brustschwimmen?

Eine gute Geschwindigkeit beim Brustschwimmen hängt stark von den persönlichen Voraussetzungen ab, liegt aber für geübte Hobbyschwimmer meist bei einer Pace von 2:10 bis 2:50 Minuten pro 100 Meter. Da diese Schwimmart technisch extrem anspruchsvoll ist, gibt es kein universelles Tempo - die Spanne zwischen Einsteigern und Profis ist gewaltig.

Als ich vor Jahren mit dem regelmäßigen Training anfing, dachte ich, ich sei zügig unterwegs. Ein Blick auf die Hallenbad-Uhr brachte die Ernüchterung: fast vier Minuten für zwei Bahnen. Ich war frustriert. Meine Arme brannten, aber ich kam kaum vorwärts. Erst als ich verstand, dass Brustschwimmen im Vergleich zum Kraulschwimmen etwa 10 bis 20 Prozent langsamer ist, konnte ich meine eigenen Zeiten besser einordnen.

Richtwerte nach Leistungsniveau: Wie schnell ist man beim Brustschwimmen?

Die durchschnittsgeschwindigkeit brustschwimmen lässt sich am besten über die Zeit pro 100 Meter definieren, da die reine Angabe in Kilometern pro Stunde im Wasser unpraktisch ist. Während Einsteiger primär mit der Koordination kämpfen, nutzen Fortgeschrittene die hydrodynamische Gleitphase optimal aus.

Die Spanne der Leistungsniveaus zeigt deutliche Unterschiede: Anfänger und Einsteiger: 3:00 bis 3:40 Minuten - Hier liegt der Fokus ganz klar auf der Koordination von Armschlag, Beinschlag und der richtigen Atmung. Geübte Hobbyschwimmer: 2:10 bis 2:50 Minuten - Ein solides, gleichmäßiges Tempo, das auch auf längeren Strecken gehalten werden kann. Fortgeschrittene und Vereinsniveau: 1:50 bis 2:10 Minuten - Gekennzeichnet durch eine saubere Gleitphase und einen sehr kraftvollen, effizienten Beinschlag. Wettkampfniveau: Unter 1:45 Minuten - Diese Zeiten erfordern eine extrem hohe Frequenz, eine perfekte Wasserlage und maximale Dynamik.

Aber hier ist der Haken. Viele Hobbyschwimmer orientieren sich an starren Tabellen und vergessen dabei ihr Alter oder das Geschlecht. In der Realität verschieben sich diese Richtwerte jenseits der 40 oft um 10 bis 15 Sekunden nach hinten. Das ist völlig normal. Die Jagd nach einer besseren brustschwimmen pace 100m sollte daher immer ein persönlicher Vergleich mit der eigenen Vergangenheit sein, kein kopfloser Wettkampf gegen die jüngere Konkurrenz auf der Nebenspur.

Technik optimieren: So verbesserst du deine Brustschwimmen Pace 100m

Wer beim brustschwimmen geschwindigkeit hobbyschwimmer aufbauen will, darf nicht einfach nur schneller die Arme bewegen. Das führt nur zu brennenden Muskeln und Atemnot. Der Schlüssel zu echtem Tempo liegt in der Reduzierung des Wasserwiderstands.

Drei Hebel sind für den Erfolg entscheidend: 1. Lange Gleitphase: Nutze jeden Beinschlag voll aus. Gleite völlig stromlinienförmig an der Wasseroberfläche, bevor der nächste Armzug folgt. Wer zu früh wieder anzieht, bremst sich selbst aus. 2. Wasserwiderstand reduzieren: Führe die Arme nah am Körper und maximal schulterbreit nach vorne. Reiße sie auf keinen Fall zu weit nach außen auf, da dies wie eine Bremsklappe wirkt. 3. Effizienter Beinschlag: Ziehe die Fersen eng ans Gesäß, drehe die Füße aktiv nach außen und drücke das Wasser mit einer kräftigen, peitschenartigen Grätsche nach hinten weg.

Besonders die Gleitphase erfordert Geduld. Ich habe monatelang den Fehler gemacht, sofort nach dem Beinschlag den nächsten Zug anzusetzen. Ein Trainer gab mir den Tipp, nach dem Kick gedanklich bis zwei zu zählen. Das fühlte sich anfangs unnatürlich an - fast so, als würde ich trödeln. Aber die Gleitphase wurde länger, der Kraftaufwand sank, und meine Zeit verbesserte sich schlagartig um fast 15 Sekunden pro 100 Meter. Manchmal ist weniger Bewegung eben mehr Tempo.

Brustschwimmen vs. Kraulschwimmen im direkten Vergleich

Für viele Schwimmer stellt sich die Frage, wie stark sich der gewählte Stil auf die Effizienz und das maximale Tempo auswirkt.

Brustschwimmen

- Sehr hoch bei schlechter Technik, da der Körper bei jedem Zug stark aufgerichtet wird

- Kommt primär aus dem Beinschlag (Grätschschlag), die Arme steuern ca. 30 Prozent bei

- Sehr fehleranfällig; unsaubere Kicks erzeugen massiven Bremswiderstand

- Etwa 10 bis 20 Prozent langsamer als Kraulen bei gleichem Krafteinsatz

Kraulschwimmen (Freistil)

- Sehr effizient auf langen Strecken, da die Wasserlage permanent stromlinienförmig bleibt

- Kommt zu etwa 70 bis 80 Prozent aus dem kontinuierlichen Armzug

- Atmo-Koordination und die seitliche Rollbewegung des Körpers erfordern Übung

- Die schnellste aller Schwimmarten durch kontinuierlichen Vortrieb

Wer rein auf maximales Tempo und Ausdauerleistung aus ist, fährt langfristig mit dem Kraulschwimmen besser. Das Brustschwimmen bleibt jedoch der König der Koordination und bietet bei sauberer Ausführung ein hervorragendes Ganzkörpertraining mit Fokus auf die Beinkraft.

Technik-Durchbruch im Hallenbad: Thomas bricht die 2:30-Minuten-Marke

Thomas, ein 42-jähriger Büroangestellter aus Köln, schwamm seit zwei Jahren dreimal pro Woche Brust. Seine Pace stagnierte hartnäckig bei etwa 2:55 Minuten pro 100 Meter, und er war nach jedem Training völlig erschöpft.

Sein erster Optimierungsversuch bestand darin, die Frequenz massiv zu erhöhen. Er riss die Arme wilder auf und strampelte schneller, was jedoch nur zu heftigem Muskelkater im Nacken und noch langsameren Zeiten führte.

Der Wendepunkt kam, als er eine Videoanalyse machen ließ. Er erkannte, dass er seine Knie beim Beinschlag viel zu weit nach außen zog und wie ein Fallschirm im Wasser bremste.

Thomas korrigierte seine Beinhaltung, hielt die Knie enger zusammen und verlängerte seine Gleitphase pro Zug. Nach sechs Wochen sank seine Pace auf 2:25 Minuten pro 100 Meter - bei deutlich weniger Erschöpfung.

Abschließender Tipp

Gleiten statt Bolzen

Tempo entsteht beim Brustschwimmen in der Gleitphase nach dem Kick, nicht durch hektische Bewegung.

Der Kick bringt den Vortrieb

Im Gegensatz zum Kraulen generiert beim Brustschwimmen der Beinschlag den Bärenanteil der Geschwindigkeit.

Widerstand eliminieren

Halte die Knie beim Anziehen enger zusammen und führe die Arme schmal nach vorne, um die Bremswirkung zu minimieren.

Andere Perspektiven

Wie schnell ist man beim Brustschwimmen als Hobbyschwimmer durchschnittlich?

Ein durchschnittlicher Hobbyschwimmer benötigt für 100 Meter Brust meist zwischen 2:10 und 2:50 Minuten. Wer ungeübt ist oder primär mit dem Kopf über Wasser schwimmt, liegt oft deutlich über der 3-Minuten-Marke.

Warum bin ich beim Brustschwimmen so langsam?

Das liegt in den allermeisten Fällen an einem zu hohen Wasserwiderstand. Wenn du die Knie zu weit spreizt, die Arme zu weit nach hinten reißt oder die Gleitphase komplett auslässt, bremst du dich bei jedem einzelnen Zug massiv ab.

Möchtest du dein Training optimieren, fragst dich aber: Was ist eine gute Pace beim Schwimmen?

Ist Brustschwimmen wirklich anstrengender als Kraulen?

Ja, zumindest bei unsauberer Technik. Beim Brustschwimmen wird der Körper bei jedem Atemzug aus dem Wasser gehoben, was enorm viel Kraft kostet. Kraulen ist durch die flache, kontinuierliche Wasserlage auf Dauer deutlich ökonomischer.