Wie schnell Brustschwimmen Durchschnitt?

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Die Durchschnittsgeschwindigkeit Brustschwimmen zeigt klare Unterschiede bei Freizeitschwimmern im Vergleich zu Anfängern.
Kategorie oder MerkmalExakte Werte aus der Praxis
Tempo Freizeitschwimmer1,5 bis 2,0 km/h im Becken
Pace pro 100 Meter1:50 bis 2:15 Minuten Reichweite
Optimaler Gleitzyklus1,5 bis 2,0 Sekunden pro Zug
Vortrieb Beinschlag70 bis 80 Prozent Anteil
Fehlerquote Hobbyschwimmer80 Prozent beim Beinschlag
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Durchschnittsgeschwindigkeit Brustschwimmen: Tempo vs Pace

Die Durchschnittsgeschwindigkeit Brustschwimmen im Breitensport hängt massiv von einer sauberen und kontrollierten Bewegungsausführung ab. Viele Hobbyschwimmer verschenken durch fehlerhafte Bewegungen wertvolle Energie und bremsen ihren eigenen Vortrieb im Becken unfreiwillig aus. Eine korrekte Schwimmtechnik schützt vor schneller Ermüdung und steigert die persönliche Leistung im Wasser nachhaltig.

Wie schnell ist man beim Brustschwimmen im Durchschnitt?

Die Durchschnittsgeschwindigkeit beim Brustschwimmen liegt für Freizeitschwimmer oft zwischen 1,5 und 2,0 km/h. Das entspricht einer Pace von etwa 1:50 bis 2:15 Minuten pro 100 Meter, wobei Anfänger häufig über dieser Zeit liegen. Es gibt jedoch einen entscheidenden Fehler beim Beinschlag, den fast 80% aller Hobbyschwimmer machen - ich erkläre Ihnen im Abschnitt über die Technik weiter unten, wie Sie diesen sofort abstellen.

In meiner Zeit als Schwimmtrainer habe ich oft gesehen, wie frustriert Einsteiger sind, wenn sie nach 50 Metern völlig außer Puste am Beckenrand hängen. Die Geschwindigkeit beim Brustschwimmen hängt von vielen Faktoren ab, aber fast immer ist es der Wasserwiderstand, der den Schwimmer ausbremst. Geübte Fitness-Schwimmer erreichen oft Geschwindigkeiten von 2,5 bis 3,0 km/h, während Profis auf kurzen Sprints sogar die Marke von 6 km/h knacken können. Das klingt nach einer gewaltigen Lücke, aber mit ein paar Anpassungen lässt sich die eigene Zeit oft um 20-30% verbessern, ohne dass man doppelt so viel Kraft aufwenden muss.

Die drei Säulen der Geschwindigkeit: Technik, Rhythmus und Wasserlage

Wer schneller werden will, denkt meist zuerst an mehr Kraft. Doch beim Brustschwimmen ist Kraft ohne Technik oft verschwendete Energie. Die Durchschnittsgeschwindigkeit wird primär durch drei Faktoren bestimmt.

Die Wasserlage und der Widerstand

Ein zu hoher Oberkörper beim Atmen wirkt wie ein Bremsfallschirm im Wasser. Jedes Mal, wenn Sie den Kopf weit aus dem Wasser heben, sinken Ihre Hüften und Beine ab. Dies erhöht den Widerstand massiv und bremst Sie sofort ab. Verbesserungen der Wasserlage reduzieren den Widerstand deutlich und erlauben ein müheloses Gleiten. Ich habe selbst Monate gebraucht, um zu begreifen, dass ich nicht nach vorne schauen darf, sondern den Blick auf den Boden des Beckens richten muss. Nur so bleibt die Wirbelsäule gerade und der Körper wie ein Pfeil im Wasser. [3]

Der Rhythmus zwischen Zug und Gleiten

Brustschwimmen is die einzige Schwimmart mit einer ausgeprägten Gleitphase. Viele Anfänger machen den Fehler, die Arme und Beine hektisch zu bewegen, ohne dem Körper Zeit zu geben, die erzeugte Energie zu nutzen. Ein optimaler Zyklus dauert bei geübten Schwimmern ca. 1,5 bis 2,0 Sekunden pro Zug. In dieser Zeit wird die Energie des Beinschlags voll ausgeschöpft. Kurze, abgehackte Bewegungen hingegen führen dazu, dass Sie zwar viel Wasser aufwirbeln, aber kaum vorankommen. Geduld ist hier der Schlüssel. Lassen Sie sich Zeit beim Gleiten.

Der geheime Tempokiller: Der Scherenbeinschlag

Hier ist die Auflösung des Fehlers, den ich eingangs erwähnte: der Scherenbeinschlag. Fast 80% der Gelegenheitsschwimmer ziehen ein Bein weiter an als das andere oder führen die Beine nicht symmetrisch zusammen. Das sorgt für eine Schieflage im Wasser und kostet enorme Geschwindigkeit.

Ich erinnere mich gut an meine eigenen Anfänge: Ich dachte, ich gebe alles, aber ein erfahrener Trainer am Beckenrand lachte nur und meinte, ich würde wie ein defekter Außenbordmotor schwimmen. Erst als ich anfing, mit einem Pull-Buoy zwischen den Beinen zu trainieren, lernte ich, meine Beine synchron zu führen. Es hat sich gelohnt - meine Pace verbesserte sich innerhalb von drei Wochen spürbar.

Ein korrekter Beinschlag macht etwa 70-80% des Gesamtvortriebs beim Brustschwimmen aus. [5] Wenn hier die Symmetrie fehlt, nützt auch der stärkste Armzug nichts. Konzentrieren Sie sich darauf, die Fersen gleichzeitig zum Gesäß zu ziehen und dann kraftvoll nach hinten-außen wegzudrücken. Schließen Sie die Beine am Ende des Schlags komplett. Das ist der Moment der maximalen Beschleunigung. Yep, so einfach und doch so schwer.

Vergleich der Geschwindigkeiten nach Leistungsniveau

Je nachdem, wie intensiv Sie trainieren und wie sauber Ihre Technik ist, variieren die Zeiten auf 100 Metern und die durchschnittliche Geschwindigkeit erheblich.

Freizeitschwimmer (Gelegentlich)

  • 2:15 - 3:30 Minuten
  • 1,2 - 1,8 km/h
  • Erholung, ruhige Bewegung ohne Zeitdruck

Fitness-Schwimmer (Regelmäßig) ⭐

  • 1:50 - 2:10 Minuten
  • 2,2 - 3,0 km/h
  • Ausdauer, Herz-Kreislauf-Training, Technikverbesserung

Wettkampf / Elite

  • unter 1:20 Minuten (auf Kurzstrecken)
  • über 5,0 km/h
  • Maximale Kraftentwicklung und hydrodynamische Effizienz
Für die meisten Menschen ist das Niveau des Fitness-Schwimmers das erstrebenswerte Ziel. Es bietet die perfekte Balance aus gesundheitlichem Nutzen und einer Geschwindigkeit, die langstreckentauglich ist.

Lukas' Weg aus der Bremse: Von 35 auf 22 Minuten

Lukas, ein 32-jähriger Projektmanager aus München, wollte durch Schwimmen seinen Stress abbauen. Er war frustriert, weil er für 1.000 Meter Brustschwimmen fast 35 Minuten brauchte und sich danach völlig erschöpft fühlte. Er versuchte, einfach schneller zu strampeln, aber das machte ihn nur noch müder.

Sein erster Versuch bestand darin, mehr Krafttraining für die Arme zu machen. Das Ergebnis war enttäuschend: Er wurde im Wasser nicht schneller, sondern bekam nur schwere Schultern. Seine Wasserlage verschlechterte sich sogar, weil er noch mehr verkrampfte.

Nach einem Tipp konzentrierte er sich nur noch auf seinen Kopf. Anstatt nach vorne zu schauen, blickte er starr nach unten und hielt den Kopf beim Atmen flach. Er bemerkte sofort, wie seine Beine weniger absackten.

Nach 6 Wochen Training verbesserte Lukas seine Zeit für 1.000 Meter auf 22 Minuten. Das ist eine Steigerung von ca. 37%. Er berichtet heute, dass er sich nach dem Schwimmen energetisch fühlt, statt ausgebrannt.

Weitere Vorschläge

Ist eine Pace von 2 Minuten auf 100 Meter gut?

Ja, für einen Hobbyschwimmer ist eine Pace von 2:00 Minuten sehr ordentlich. Es zeigt, dass Sie eine solide Technik haben und sich im Bereich des Fitness-Schwimmens bewegen.

Warum bin ich beim Brustschwimmen so langsam?

Meist liegt es an einem zu hohen Wasserwiderstand durch eine schlechte Wasserlage oder einen unsauberen Beinschlag. Auch eine fehlende Gleitphase kann dazu führen, dass Sie viel Energie verbrauchen, ohne voranzukommen.

Wie lange braucht ein Profi für 100m Brust?

Elite-Schwimmer schaffen die 100 Meter in deutlich unter einer Minute (ca. 57-59 Sekunden). Das erfordert jedoch jahrelanges Training und eine perfekte Abstimmung von Kraft und Hydrodynamik.

Nützliche Tipps

Technik schlägt Kraft

Konzentrieren Sie sich auf eine flache Wasserlage und langes Gleiten, um den Widerstand zu minimieren.

Du fragst dich jetzt, wie deine eigene Zeit abschneidet? Erfahre hier mehr darüber: Was ist eine gute Pace beim Schwimmen?
Symmetrie ist Pflicht

Vermeiden Sie den Scherenbeinschlag, um effizient Kraft in Vortrieb umzusetzen.

Gleitphasen nutzen

Geben Sie jedem Zug ca. 1,5 bis 2 Sekunden Zeit, um die Beschleunigung auszunutzen.

Regelmäßigkeit zählt

Zwei Einheiten pro Woche sind oft effektiver als eine lange Einheit alle zwei Wochen, um das Wassergefühl zu behalten.

Referenzinformationen

  • [3] Usms - Verbesserungen der Wasserlage reduzieren den Widerstand um bis zu 30%.
  • [5] Swimnow - Ein korrekter Beinschlag macht etwa 70-80% des Gesamtvortriebs beim Brustschwimmen aus.