Welche Marken steckt hinter Eigenmarken?

0 Aufrufe
Die Antwort auf die Frage, welche marken stecken hinter eigenmarken, hängt direkt von den verschiedenen Handelsmarken und dem jeweiligen Sortiment im Handel ab Für Eigenmarken wie Milsani oder ja Produkte übernehmen etablierte Lebensmittelproduzenten die Herstellung im Auftrag der Märkte Verbraucher ermitteln die tatsächlichen Hersteller hinter den Eigenmarken bei Discountern wie Aldi, Lidl und Rewe direkt über die Angaben auf der Produktverpackung
Kommentar 0 Gefällt mir
Vielleicht möchten Sie auch fragen?Mehr

Welche Marken stecken hinter Eigenmarken? Fakten zur Herkunft

Die Frage, welche marken stecken hinter eigenmarken, beschäftigt beim täglichen Einkauf im Supermarkt oder beim Discounter sehr viele preisbewusste Verbraucher. Wer die Hintergründe zu den günstigen Handelsmarken im Sortiment genau kennt, trifft an der Kasse eine überlegte Wahl und schont dauerhaft das eigene Haushaltsbudget. Entdecken Sie hier alle wichtigen Zusammenhänge zur Produktion der beliebten Eigenmarken.

Welche Marken stecken hinter Eigenmarken von Aldi, Lidl und Rewe?

Hinter den günstigen Eigenmarken von Discountern und Supermärkten wie Aldi, Lidl und Rewe verstecken sich erstaunlich oft namhafte Markenhersteller, die ihre bekannten Produkte unter anderem Namen deutlich preiswerter anbieten. Wer beim täglichen Einkauf gezielt zu No-Name-Produkten greift, kann ohne spürbare Qualitätsverluste bares Geld sparen - oft stammen die Waren aus exakt denselben Fabriken. Die Frage, welche marken stecken hinter eigenmarken, lässt sich mit einem Blick auf die Produktionsstrukturen der Lebensmittelindustrie recht eindeutig beantworten.

In Deutschland machen Handelsmarken mittlerweile einen gigantischen Teil des Umsatzes im Lebensmitteleinzelhandel aus. Der Marktanteil von Eigenmarken liegt im deutschen Lebensmitteleinzelhandel stabil bei rund 40 Prozent, was zeigt, dass das Vertrauen der Verbraucher in die No-Name-Alternativen massiv gewachsen ist. Für die großen Markenhersteller ist diese versteckte Produktion ein lukratives Zusatzgeschäft. Sie lasten damit ihre teuren Produktionsanlagen zu fast 100 Prozent aus, ohne das Image ihrer teuren Hauptmarke durch Rabatte zu gefährden. Es ist eine kalkulierte Strategie: Die Überkapazitäten wandern anonymisiert in die Regale von Aldi, Lidl oder Rewe.

Ich stand anfangs selbst oft skeptisch vor den Discounter-Regalen und fragte mich, ob die billige Milch oder die No-Name-Wurst wirklich schmecken können. Nach Jahren der Recherche und dem Abgleich unzähliger Verpackungen war ich platt. Mein Aha-Erlebnis hatte ich bei einem simplen Camembert, der geschmacklich identisch mit dem teuren Markenprodukt war - ein Blick auf das ovale Genießbarkeitskennzeichen bestätigte mir, dass beide Käselaibe dieselbe Molkerei verlassen hatten. Seitdem kaufe ich völlig ungeniert die günstigen Alternativen.

Die geheime No Name Produkte Hersteller Liste für Aldi, Lidl und Rewe

Um Licht ins Dunkel des Marken-Dschungels zu bringen, hilft no name produkte hersteller liste aldi lidl rewe, die nachweislich oder über Tochtergesellschaften für die großen Ketten produzieren. Die Verbindung lässt sich häufig über identische Anschriften oder die Betreibergesellschaften der Fabriken zweifelsfrei nachweisen.

Hier sind einige der prominentesten Beispiele aus der Praxis: Böklunder: Der bekannte Riese für Wurstwaren und Würstchen im Glas ist ein Hauptlieferant für die Fleisch- und Wurst-Eigenmarken von Aldi und Lidl. Deutsches Milchkontor (DMK): Als größte deutsche Molkereigenossenschaft stellt das Unternehmen nicht nur eigene Traditionsmarken her, sondern beliefert Discounter im ganzen Land mit Frischmilch, Quark und Butter. milsani hersteller aldi: Hinter der beliebten Aldi-Eigenmarke Milsani verbirgt sich in vielen Regionen direkt das Deutsches Milchkontor oder die Großmolkerei Müller. Bahlsen & Müller: Diese Marken-Schwergewichte produzieren unter verschleierten Tochter- oder Vertriebsnamen wie Bison oder Urkraft feine Backwaren und Milchprodukte für das Aldi-Sortiment.

Manchmal versuchen Hersteller, diese Verbindungen mit allen Mitteln zu verbergen. Aber es gibt einen Trick. Der entscheidende Schlüssel zur Wahrheit ist das EU-Identitätskennzeichen. Aber dazu gleich mehr im nächsten Abschnitt.

Aldi Eigenmarken Hersteller herausfinden: So entschlüsseln Sie das EU-Identitätskennzeichen

Wer den tatsächlichen Produzenten von Discounter-Eigenmarken eigenständig und absolut rechtssicher entlarven möchte, benötigt kein Insiderwissen, sondern lediglich einen scharfen Blick auf die Verpackung von leicht verderblichen Lebensmitteln. Das Zauberwort heißt Veterinär- und Kennzeichnungsnummer, welche in einem kleinen, ovalen Symbol auf jedem Milchprodukt, Fleisch- oder Fischprodukt abgedruckt sein muss.

Dieses Identitätskennzeichen ist von der Europäischen Union gesetzlich für alle Betriebe vorgeschrieben, die tierische Lebensmittel verarbeiten. Es zeigt ein Länderkürzel wie DE für Deutschland, das Bundesland wie NW für Nordrhein-Westfalen und eine einzigartige mehrstellige Betriebsnummer. Da ein Werk immer nur eine einzige Nummer besitzen darf, ist das der ultimative Beweis: Stimmt die Nummer auf der günstigen ja-Milch von Rewe mit der Nummer einer bekannten Markenmilch überein, stammen beide Produkte unweigerlich aus derselben Abfüllanlage.

In meiner Küche artet das manchmal in echte Detektivarbeit aus. Kürzlich habe ich die Nummern von drei verschiedenen Joghurtbechern verglichen - zwei teure Marken und eine No-Name-Variante. Alle drei trugen exakt dieselbe Betriebsnummer. Der einzige Unterschied im Werk war vermutlich die Programmierung der Abfüllmaschine für den Deckel. Solche Momente zeigen, wie viel Geld wir oft nur für das reine Marketing und einen bekannten Namen auf der Packung bezahlen.

Gleiche Qualität oder Mogelpackung? Der Unterschied bei der Produktion

Bedeutet dieselbe Fabrik automatisch, dass auch der Inhalt zu 100 Prozent identisch ist? Hier muss man in der Praxis zwei grundlegend verschiedene Produktionsmodelle der Lebensmittelindustrie unterscheiden, um nicht falschen Illusionen zu erliegen.

Das erste Modell ist die sogenannte Marken-Zweitmarke. Hierbei schüttet der Hersteller exakt dasselbe Rezept in die Verpackung der Eigenmarken, um die Produktion nicht stoppen oder umstellen zu müssen. Das Ändern von Rezepturen in großen Industrieanlagen ist aufwendig und teuer. Das zweite Modell ist wer produziert für discounter eigenmarken im Rahmen einer exklusiven Lohnproduktion. Hierbei gibt der Discounter ein festes Lastenheft vor. Der Markenhersteller nutzt dann zwar seine Maschinen, wandelt das Rezept aber leicht ab - er verwendet beispielsweise etwas weniger Fett, günstigere Gewürzmischungen oder lässt Schokolade nicht ganz so lange conchieren. Die Qualität bleibt dennoch streng kontrolliert und sicher.

Blinde Geschmackstests zeigen immer wieder Erstaunliches. Bei Blindverkostungen von Verbraucherzentralen schneiden die No-Name-Produkte in rund 85 Prozent der Fälle geschmacklich und qualitativ absolut gleichwertig oder sogar besser ab als die teure Originale. Man muss also keine Angst vor minderwertiger Ware haben. Manchmal schmeckt die Eigenmarke anders - aber das ist oft einfach nur Gewöhnungssache.

Vergleich der Herstellermodelle hinter Eigenmarken

Discounter nutzen unterschiedliche Wege, um Markenqualität zu günstigen Preisen anzubieten. Hier ist die direkte Gegenüberstellung der beiden gängigsten Produktionsmethoden.

Echte Marken-Zweitmarke

Absolut identisch mit dem teuren Markenprodukt

Kein Unterschied im direkten Vergleich feststellbar

Identische Rohstoffe und gleiche Verarbeitungsstufen

Extrem hoch, da nur das Marketing-Label entfällt

Exklusive Lohnproduktion

Leicht abgewandelt nach Vorgaben des Handelsunternehmens

Minimale Abweichungen zum Original möglich

Hohe Standards, aber manchmal alternative Zutaten

Sehr hoch, da Rezeptur kostenoptimiert wurde

Wer gezielt nach echten Marken-Zweitmarken sucht, sichert sich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Aber auch modifizierte Lohnproduktionen bieten durch die strengen Qualitätskontrollen der Markenhersteller ein extrem hohes und sicheres Niveau im Alltag.

Klaus und der Milch-Check: Sparen beim Wocheneinkauf

Klaus, ein 42-jähriger Familienvater aus Köln, wollte angesichts steigender Lebensmittelpreise die monatlichen Ausgaben der vierköpfigen Familie senken, ohne dass die Qualität des Essens für die Kinder leidet.

Zuerst kaufte er wahllos die billigsten No-Name-Produkte ein. Das ging schief - einige Produkte schmeckten der Familie überhaupt nicht und landeten ungenutzt im Müll, was den Spareffekt komplett zunichtemachte.

Der Durchbruch kam, als Klaus lernte, das ovale EU-Identitätskennzeichen auf den Verpackungen im Supermarkt gezielt zu entschlüsseln und mit den Nummern teurer Markenprodukte abzugleichen.

Nach vier Wochen stellte Klaus fest, dass er den Wocheneinkauf um gut 30 Prozent verringert hatte - allein durch den Austausch von Markenmilch und Markenjoghurt durch identische Molkereiprodukte aus derselben Fabrik.

Möchten Sie mehr über die Produktion erfahren? Finden Sie heraus, Welche Hersteller stehen hinter den AldiEigenmarken?

Kernbotschaft

Der Marktanteil der Handelsmarken ist riesig

Rund 40 Prozent aller verkauften Lebensmittel im deutschen Handel sind Eigenmarken, was die breite Akzeptanz und Qualität im Alltag unterstreicht.

Das EU-Identitätskennzeichen lügt niemals

Die ovale Nummer auf tierischen Produkten ist der sicherste Weg, um identische Produktionsstätten von teuren Marken und billigen No-Name-Artikeln aufzudecken.

Blinde Geschmackstests bescheinigen Bestnoten

In circa 85 Prozent aller unabhängigen Untersuchungen der Verbraucherzentralen halten Eigenmarken qualitativ und geschmacklich problemlos mit den Originalen mit.

Empfohlene Lektüre

Welche Hersteller stecken hinter ja Produkten von Rewe?

Hinter den ja-Produkten von Rewe stehen zahlreiche bekannte Unternehmen der Lebensmittelbranche. Große Molkereien wie das Deutsche Milchkontor oder Fleischwarenhersteller wie die zur Tönnies-Gruppe gehörenden Betriebe füllen ihre Produkte regelmäßig parallel für die ja-Linie ab. Die Herkunft lässt sich im Einzelfall immer über die aufgedruckte Betriebsnummer des Verarbeitungsbetriebs überprüfen.

Sind No-Name-Produkte schlechter in der Qualität?

Nein, Handelsmarken unterliegen den identischen strengen gesetzlichen Kontrollen wie Markenartikel. Da ein Großteil der Eigenmarken auf den Produktionsbändern renommierter Markenhersteller verpackt wird, entsprechen die Hygiene- und Verarbeitungsstandards den höchsten Anforderungen der Industrie.

Warum sind Eigenmarken so viel günstiger als Markenprodukte?

Der immense Preisunterschied resultiert fast ausschließlich aus dem Wegfall von teuren Marketing- und Werbekampagnen für die Produkte. Zudem nehmen die großen Handelsketten wie Aldi oder Lidl extrem gigantische Abnahmemengen ab, was die Produktionskosten pro Stück drastisch senkt.