Werden durch Händeschütteln Keime verbreitet?

0 Aufrufe
werden durch händeschütteln keime verbreitet. Typische Erreger wie Magen-Darm-Viren, darunter Noroviren, sowie diverse Erkältungs- und Grippeviren werden auf diese Weise unbemerkt im Bekannten- und Arbeitskreis verbreitet. Untersuchungen zeigen, dass rund 80 Prozent aller Infektionskrankheiten über die Hände übertragen werden. Ein gründliches Händewaschen mit Seife für 20 bis 30 Sekunden entfernt bis zu 99 Prozent der Erreger.
Kommentar 0 Gefällt mir

Werden durch Händeschütteln Keime verbreitet?: 80 Prozent Infektionen

Das werden durch händeschütteln keime verbreitet betrifft viele Menschen im Alltag und im Berufsleben unbemerkt. Krankheitserreger gelangen dadurch schnell in den Bekanntenkreis. Erfahren Sie, wie Sie das Risiko einer Ansteckung durch richtige Hygiene deutlich senken.

Werden durch Händeschütteln Keime verbreitet?

Durch Händeschütteln werden Bakterien und Viren effektiv als Schmierinfektion übertragen. Da Menschen sich im Alltag oft unbewusst ins Gesicht fassen, gelangen die Erreger von der Hand über die Schleimhäute direkt in den Körper.

Diese alltägliche Geste der Höflichkeit birgt somit unsichtbare Risiken, die vielen Menschen gar nicht bewusst sind. Wer die Mechanismen der Erregerübertragung versteht, kann sich und andere durch gezielte Hygienemaßnahmen wirksam schützen.

Übertragung und Risiken im Sekundentakt

Bakterien und Viren haften an der menschlichen Haut und wechseln beim Händedruck in Sekundenschnelle den Wirt. Die Kontaktfläche der Hände bietet ideale Bedingungen für mikroskopische Organismen, die sich auf Oberflächen und anderen Menschen vermehren wollen.

Typische Erreger wie Magen-Darm-Viren, darunter Noroviren, sowie diverse Erkältungs- und Grippeviren werden auf diese Weise unbemerkt im Bekannten- und Arbeitskreis verbreitet. Untersuchungen zeigen, dass rund 80 Prozent aller Infektionskrankheiten über die Hände übertragen werden. [1]

Warum Hände als Hauptüberträger von Infektionen wirken

Unsere Hände sind das wichtigste Werkzeug im Alltag - sie berühren Türklinken, Smartphones, Geldscheine und andere Menschen. Jede dieser Berührungen hinternimmt Spuren oder nimmt neue Mikroorganismen auf.

Nö, es ist gar nicht so einfach, den Kontakt mit Keimen komplett zu vermeiden, denn die Haut ist niemals steril. Wenn eine infizierte Person niest oder hustet und sich danach die Hand gibt, kleben tausende virale Partikel an der Handfläche des Gegenübers. Das Spiel wiederholt sich bei jedem weiteren Kontakt.

Der Weg vom Händedruck in den Körper

Ein Händedruck allein führt nicht sofort zu einer Erkrankung, solange die Erreger auf der Haut bleiben. Das eigentliche Problem entsteht durch das unbewusste Greifen an Mund, Nase oder Augen. Über diese empfindlichen Schleimhäute finden Viren und Bakterien den optimalen Eintrittspunkt in den Organismus.

Studien belegen, dass sich Menschen im Schnitt Dutzende Male pro Stunde ins Gesicht fassen, oft ohne es zu bemerken. Genau das macht die Kombination aus Händeschütteln und mangelnder Handhygiene so riskant für die Ausbreitung von Infektionen.

Schutz durch bewusste Hygiene und Verhaltensänderung

Glücklicherweise lässt sich das Infektionsrisiko durch einfache Verhaltensregeln drastisch reduzieren. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife für 20 bis 30 Sekunden entfernt die meisten Erreger zuverlässig von der Hautoberfläche.

Ein gründliches Händewaschen mit Seife für 20 bis 30 Sekunden entfernt bis zu 99 Prozent der Erreger.[2] Wer dazu noch darauf achtet, seltener mit den Händen Mund, Nase oder Augen zu berühren, senkt das Risiko einer Ansteckung im Alltag deutlich.

Alternativen zum klassischen Händedruck

In Zeiten von Erkältungswellen oder in sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern greifen viele Menschen zu alternativen Begrüßungsformen wie dem Zuwerfen eines Lächelns, einer leichten Verbeugung oder dem moderneren Ellenbogen-Check.

Diese Alternativen mögen anfangs ungewohnt erscheinen, aber sie erfüllen ihren Zweck: Sie bewahren die Höflichkeit und unterbrechen gleichzeitig den Übertragungsweg von Keimen effektiv.

Vergleich von Hygienemaßnahmen im Alltag

Um die Verbreitung von Keimen über die Hände einzudämmen, stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Hier ist ein direkter Vergleich der gängigsten Schutzmaßnahmen.

Gründliches Händewaschen

Gering, erfordert Wasser und Seife

20 bis 30 Sekunden mit Seife

Entfernt Schmutz und die überwiegende Mehrheit der Keime

Überall dort möglich, wo Sanitäranlagen vorhanden sind

Händedesinfektion

Sehr gering, ideal für unterwegs

Etwa 30 Sekunden Einwirkzeit

Inaktiviert zuverlässig viele behüllte Viren und Bakterien

Benötigt ein geeignetes Desinfektionsmittel

Verzicht auf Händeschütteln

Erfordert soziale Umgewöhnung

Sofortige Wirkung

Verhindert den direkten physischen Erregeraustausch vollständig

Jederzeit und ohne Hilfsmittel umsetzbar

Händewaschen und Desinfektion ergänzen sich optimal im Alltag. Wer das Ansteckungsrisiko in Risikosituationen minimieren möchte, kombiniert regelmäßige Handhygiene mit einer bewussten Reduktion unnötiger Handkontakte.

Der Büroalltag von Thomas und die Infektionswelle

Thomas, ein 35-jähriger Projektmanager in Frankfurt, erlebte jeden Winter das gleiche Problem: Kaum fing die Erkältungssaison an, lag er flach. Seine Hände waren im Großraumbüro ständig an Türklinken, Tastaturen und Händen von Kollegen.

Thomas versuchte zunächst, einfach jeden Kontakt zu meiden, was im Berufsleben schnell unhöflich wirkte und zu Missverständnissen im Team führte.

Nach einem Gespräch mit dem Betriebsarzt stellte er seine Strategie um: Statt gar nicht mehr die Hand zu geben, achtete er konsequent auf regelmäßiges Händewaschen nach Meetings und berührte im Gesicht kaum noch Mund und Nase.

Das Ergebnis zeigte sich schnell: In den folgenden sechs Monaten sank seine Erkältungsrate deutlich, und er konnte die Wintersaison zum ersten Mal seit Jahren gesund durcharbeiten.

Wichtige Begriffe

Schmierinfektion durch Händedruck

Bakterien und Viren übertragen sich beim Händeschütteln in Sekundenschnelle auf die Haut und von dort in den Körper.

Rolle des Gesichts

Das unbewusste Berühren von Mund, Nase und Augen transportiert die Erreger direkt an die Schleimhäute.

Einfache Hygienemaßnahmen

Regelmäßiges Händewaschen mit Seife für 20 bis 30 Sekunden entfernt die meisten Krankheitserreger zuverlässig.

Nächste verwandte Infos

Werden durch Händeschütteln wirklich so viele Keime übertragen?

Ja, beim Händedruck wechseln Bakterien und Viren in Sekundenschnelle von einer Hautfläche zur anderen. Da wir uns unbewusst häufig ins Gesicht fassen, gelangen diese Erreger direkt über die Schleimhäute in den Körper.

Möchten Sie wissen, ob Ist Händeschütteln noch zeitgemäß? Erfahren Sie mehr über moderne Umgangsformen.

Wie lange sollte man sich die Hände waschen, um Keime zu entfernen?

Für eine effektive Entfernung von Krankheitserregern ist ein gründliches Händewaschen mit Seife von 20 bis 30 Sekunden erforderlich. Dabei sollten auch Handrücken, Fingerzwischenräume und Daumen nicht vergessen werden.

Hilft es, das Gesicht seltener zu berühren?

Wer bewusst darauf achtet, Mund, Nase oder Augen seltener mit den Händen zu berühren, senkt das Ansteckungsrisiko deutlich. Da die Hände als Haupteintragstor für Viren und Bakterien dienen, unterbricht diese Verhaltensweise den Infektionsweg.

Quellenangabe

  • [1] Infektionsschutz - Untersuchungen zeigen, dass rund 80 Prozent aller Infektionskrankheiten über die Hände übertragen werden.
  • [2] Infektionsschutz - Ein gründliches Händewaschen mit Seife für 20 bis 30 Sekunden entfernt bis zu 99 Prozent der Erreger.