Welche Apps verbrauchen wie viel Akku?

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Welche Apps verbrauchen am meisten Akku? Einige Anwendungen nutzen GPS, Kamera und dauerhafte Datenverbindung parallel und werden so zu wahren Akku-Killern. Eine aktuelle Untersuchung zeigt folgende Akkufresser: Instagram und Fitbit: bis zu 85 % Tasker: 83 % Facebook, LinkedIn, AliExpress: rund 80 % WhatsApp, Telegram, Snapchat, Uber, Amazon Music, Facebook Messenger: etwa 75 %
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Akkufresser: Instagram & Fitbit mit bis zu 85 % Verbrauch

Welche Apps verbrauchen am meisten Akku? Viele Smartphone-Nutzer kennen das Problem: Der Akku ist schneller leer als erwartet, obwohl das Gerät kaum genutzt wurde.
Bestimmte Anwendungen ziehen im Hintergrund enorme Energiemengen – oft durch Funktionen wie GPS oder dauerhafte Datenverbindungen. Wer diese Welche Apps verbrauchen am meisten Akku kennt, ergreift Gegenmaßnahmen und spart Akku.

Warum der Akku manchmal schneller leer ist als gedacht

Sie starten mit 100 % in den Tag und mittags ist das Smartphone schon wieder auf der Suche nach der nächsten Steckdose? Dieses Phänomen kennt fast jeder. Oft sind es nicht die vielen Stunden, die wir selbst auf dem Display verbringen, sondern die unsichtbare Arbeit unserer Apps im Hintergrund.

Besonders soziale Medien, Navigationsdienste oder Streaming-Anbieter können zur Belastung für den Akku werden. Doch welche konkreten Apps sind die schlimmsten Stromfresser – und was kann man dagegen tun?

Die größten Stromfresser im Überblick

Nicht alle Apps sind gleich, wenn es um den Energiehunger geht. Einige Anwendungen nutzen gleich mehrere Funktionen parallel – GPS, Kamera, dauerhafte Datenverbindung – und werden so zu wahren Akku-Killern. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, welche Apps besonders intensiv an der Batterie ziehen.

Demnach können Instagram und die Fitness-App Fitbit bis zu 85 % der Akkuleistung verbrauchen, selbst wenn sie nicht aktiv genutzt werden. Direkt dahinter folgt die Automatisierungs-App Tasker mit 83 %. Aber auch alltägliche Begleiter wie Facebook, LinkedIn und die Shopping-Plattform AliExpress liegen mit rund 80 % im oberen Bereich.

Eine große Gruppe weiterer beliebter Apps – darunter WhatsApp, Telegram, Snapchat, Uber, Amazon Music und der Facebook Messenger – verbraucht etwa 75 % der verfügbaren Energie. Das klingt erstmal viel, aber diese Zahlen erklären, warum ist mein Handy Akku so schnell leer, ohne dass man selbst viel am Handy war.

Warum gerade diese Apps so viel Energie ziehen

Die Gemeinsamkeit dieser Apps: Sie greifen permanent auf das Internet zu, synchronisieren Daten im Hintergrund und nutzen oft Dienste wie Standortabfrage. Jede Push-Benachrichtigung, jede automatische Aktualisierung des Feeds kostet Strom.

Bei Navigations-Apps wie Google Maps kommt hinzu, dass sie dauerhaft GPS und mobile Daten verwenden, was den Akku besonders fordert. Streaming-Dienste wie Netflix oder YouTube belasten nicht nur Display und Lautsprecher, sondern auch den Prozessor, was sich ebenfalls im Verbrauch niederschlägt.

So decken Sie die Akku-Killer auf Ihrem Smartphone auf

Bevor Sie blindlings Apps löschen, sollten Sie einen Blick in die Systemeinstellungen werfen. Moderne Smartphones bieten integrierte Tools, die den Smartphone Akkuverbrauch anzeigen und detailliert auflisten. Unter Android finden Sie diese unter „Einstellungen > Akku > Akkuverbrauch“.

Hier sehen Sie, welche Anwendungen in den letzten Stunden oder Tagen am meisten Strom gezogen haben. Bei iOS (iPhone) navigieren Sie zu „Einstellungen > Batterie“. Die Übersicht zeigt Ihnen nicht nur den Verbrauch der letzten 24 Stunden, sondern auch der letzten zehn Tage. Achten Sie besonders auf Apps, die einen hohen Verbrauch aufweisen, obwohl Sie sie kaum genutzt haben – das sind die heimlichen Stromdiebe.

Ein kleiner Tipp: Wenn Sie eine App entdecken, die übermäßig viel Energie verbraucht, prüfen Sie zuerst, ob es eine aktualisierte Version gibt. Oft beheben Entwickler mit Handy Akku sparen Tipps Apps genau solche Effizienzprobleme.

Vergleich: Welche App-Typen fordern Ihren Akku am meisten?

Um das Problem besser zu verstehen, hilft ein Blick auf die verschiedenen App-Kategorien. Jede hat ihre eigenen „Stromfresser-Eigenheiten“.

Die folgende Gegenüberstellung zeigt, worauf Sie bei den Hauptverdächtigen achten sollten:

Praktische Tipps, um den Akku zu schonen

Sie müssen nicht alle genannten Apps deinstallieren, um Ihren Akku zu entlasten. Oft reichen schon ein paar gezielte Einstellungen. Der erste und effektivste Schritt ist die Begrenzung der Hintergrundaktivität. Bei Android und iOS können Sie für jede App einzeln festlegen, ob sie im Hintergrund Daten aktualisieren darf.

Deaktivieren Sie diese Funktion für alle Apps, bei denen Sie keine ständigen Push-Nachrichten benötigen – etwa Spiele, Shopping-Apps oder Bildbearbeitungsprogramme. Eine Ausnahme machen Messenger wie WhatsApp, da Sie sonst keine neuen Nachrichten erhalten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Standortzugriff. Erlauben Sie Apps wie Google Maps oder Wetterdiensten den Standort nur „während der Nutzung“ und nicht dauerhaft im Hintergrund. Auch das Reduzieren von Push-Benachrichtigungen hilft, da jede eingehende Mitteilung das Display kurz aktiviert und Energie kostet.

Und hier ein überraschender Fakt: Entgegen der landläufigen Meinung sollten Sie Hintergrundaktualisierung deaktivieren Android iPhone nicht ständig manuell schließen. Das erneute Laden einer App benötigt oft mehr Strom, als sie im angehaltenen Zustand im Hintergrund zu lassen. Das Betriebssystem verwaltet dies in der Regel effizienter.

Wenn Sie eine bestimmte App wie Facebook oder Instagram zwar nutzen, aber nicht auf die vollwertige App angewiesen sind, gibt es oft stromsparendere Alternativen. Für Facebook existiert etwa eine Akkufresser Apps Liste, die deutlich weniger Ressourcen verbraucht. Auch der Zugriff über den mobilen Browser kann eine akkuschonende Alternative sein.

Echte Beispiele: Wenn Apps zur Geduldsprobe werden

Theorie ist das eine, die Praxis sieht oft anders aus. Hier sind zwei Beispiele, wie andere mit dem Problem umgegangen sind.

App-Typen und ihr Energiehunger im Vergleich

Jede App-Kategorie hat ihre eigenen Charakteristika, die den Akku fordern. Hier ein Überblick über die vier größeren Gruppen:

Soziale Medien (Instagram, Facebook, TikTok)

  1. Automatische Videowiedergabe deaktivieren, Hintergrundaktualisierung ausschalten, Push-Dienste reduzieren
  2. Ständige Aktualisierung des Feeds im Hintergrund, automatische Videowiedergabe, Push-Benachrichtigungen
  3. Bis zu 85 % bei aktiver Nutzung aller Funktionen, im Schnitt aber 70-80 %

Navigation & Karten (Google Maps, Uber)

  1. Kartenmaterial vorab im WLAN herunterladen, Display dimmen, Sprachausgabe nutzen und Display ausschalten
  2. Dauerhafte GPS-Nutzung, mobile Daten, Display an – oft über längere Zeiträume
  3. 75-80 % bei aktiver Navigation, da mehrere Systemkomponenten gleichzeitig laufen

Streaming-Dienste (YouTube, Netflix, Spotify)

  1. Auflösung reduzieren (z.B. 480p statt 4K), Offline-Downloads nutzen, Helligkeit manuell regeln
  2. Display (bei Video), Prozessor, Netzwerk – besonders bei hoher Auflösung
  3. 70-75 %, stark abhängig von Helligkeit und Streaming-Qualität

Messenger & Mail (WhatsApp, Telegram, Gmail, Outlook)

  1. Push nur für wichtige Kontakte aktivieren, Hintergrunddaten einschränken, aber Vorsicht: Dann kommen Nachrichten erst beim Öffnen der App
  2. Permanente Synchronisation im Hintergrund, Push-Benachrichtigungen
  3. Meist 70-75 %, kann aber durch viele Gruppen und Medieninhalte steigen
Soziale Medien und Navigations-Apps sind die Spitzenreiter, da sie mehrere energieintensive Funktionen gleichzeitig nutzen. Streaming-Dienste fordern vor allem das Display. Messenger sind zwar auch aktiv, aber ihr Verbrauch lässt sich durch Deaktivieren der Hintergrundaktualisierung leicht reduzieren, was jedoch den Empfang von Nachrichten verzögern kann.

Berlins Pendlerin und der heimliche Stromdieb

Lisa, 32, pendelt täglich mit der S-Bahn von Potsdam nach Berlin. Ihr Handy-Akku war gegen Mittag oft bei 30 %, obwohl sie kaum telefoniert hatte.

Sie vermutete zunächst ein defektes Gerät. Eine Freundin riet ihr, in den Einstellungen nachzusehen. Dort entdeckte Lisa, dass die Instagram-App für über 40 % des Akkuverbrauchs verantwortlich war – und das, obwohl sie die App morgens nur 15 Minuten genutzt hatte.

Lisa deaktivierte die Hintergrundaktualisierung für Instagram und schaltete die automatische Videowiedergabe aus. Zudem beschränkte sie den Standortzugriff der Wetter-App auf „Nur während der Nutzung“.

Die Wirkung war verblüffend: Ihr Akku hielt nun problemlos bis zum Abend durch, und sie verpasste keine wichtigen Nachrichten. Der kleine Eingriff sparte ihr nicht nur Strom, sondern auch den Frust über das ständige Suchen nach einer Steckdose.

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Warum ist mein Handy-Akku plötzlich so schnell leer, obwohl ich nichts installiert habe?

Oft liegt es an einer App, die ein Update erhalten hat und nun im Hintergrund aktiver ist. Auch neue Funktionen wie eine erhöhte Standortgenauigkeit können den Verbrauch steigern. Prüfen Sie die Akku-Statistik Ihres Smartphones, um den Übeltäter zu finden.

Möchten Sie im Detail wissen, Welche Apps sind die größten Akkufresser?

Kann ich Apps, die ich selten nutze, einfach im Hintergrund lassen, oder sollte ich sie schließen?

Es ist meist besser, sie einfach im Hintergrund zu lassen. Das Betriebssystem versetzt sie in einen Ruhezustand. Wenn Sie sie regelmäßig schließen und neu starten, verbraucht das oft mehr Energie, als sie im Standby zu belassen.

Hilft der Energiesparmodus wirklich gegen Akkufresser-Apps?

Ja, der Energiesparmodus ist sehr effektiv. Er schränkt viele Hintergrundaktivitäten automatisch ein, reduziert die Helligkeit und deaktiviert synchrone Dienste. Das ist die einfachste Methode, um die Laufzeit sofort zu verlängern.

Ich habe Angst, wichtige Benachrichtigungen zu verpassen, wenn ich die Hintergrundaktualisierung deaktiviere. Was tun?

Das ist ein verständlicher Punkt. Sie müssen nicht alle Benachrichtigungen opfern. Gehen Sie die Apps einzeln durch: Für Messenger wie WhatsApp oder Ihren Mail-Account können Sie die Hintergrundaktualisierung aktivieren. Für Spiele, Shopping- oder News-Apps, die nicht zeitkritisch sind, schalten Sie sie aus.

Zusammenfassung des Artikels

Die Hauptverdächtigen kennen

Soziale Medien (Instagram, Facebook, TikTok), Navigations-Apps (Google Maps) und Streaming-Dienste (YouTube, Netflix) zählen zu den größten Stromfressern, da sie intensive Hintergrundaktivitäten und GPS-Nutzung kombinieren.

Hintergrundaktivität gezielt einschränken

Deaktivieren Sie in den Einstellungen Ihres Smartphones die Hintergrundaktualisierung für alle Apps, bei denen Sie nicht ständig auf dem Laufenden sein müssen. Das schont den Akku enorm.

Standortdienste überprüfen

Erlauben Sie Apps den Zugriff auf Ihren Standort nur „während der Nutzung“. So verhindern Sie, dass Navigations- oder Wetter-Apps im Hintergrund permanent GPS-Daten abfragen.

Weniger ist mehr – auch bei Benachrichtigungen

Jede Push-Benachrichtigung kostet Strom. Reduzieren Sie sie auf das Nötigste. Ihr Akku und Ihre Konzentration werden es Ihnen danken.

Nicht blindlings Apps schließen

Das ständige manuelle Schließen von Apps kann kontraproduktiv sein. Das erneute Laden einer App verbraucht mehr Energie, als sie im Standby-Modus zu belassen. Vertrauen Sie hier dem System.