Ist Brustschwimmen gut zum Abnehmen?

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Ja, ist brustschwimmen gut zum abnehmen, da eine Stunde Training circa 350 bis 580 Kilokalorien verbrennt. Zudem entlastet der natürliche Auftrieb des Wassers die Gelenke um bis zu 90 Prozent des gesamten Körpergewichts. Dieser gelenkschonende Effekt macht die Sportart zu einer optimalen Wahl bei Übergewicht im Vergleich zum Joggen.
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Ist brustschwimmen gut zum abnehmen? Gelenkschonend Pfunde verlieren

Wer effektiv Gewicht verlieren möchte, sucht oft nach gelenkschonenden Alternativen zum Laufsport auf hartem Asphalt. Das Training im Wasser bietet hierbei erhebliche Vorteile für den gesamten Bewegungsapparat. Erfahren Sie, warum ist brustschwimmen gut zum abnehmen und wie Sie typische Fehler im Schwimmbecken vermeiden.

Ist Brustschwimmen gut zum Abnehmen? Die kurze Antwort

Ja, absolut. Brustschwimmen ist ein hocheffektives Ganzkörpertraining, das extrem viele Kalorien verbrennt und gleichzeitig die Gelenke schont.

Eine Stunde Brustschwimmen verbrennt je nach Tempo und Körpergewicht etwa 350 bis 580 Kilokalorien. Der Auftrieb des Wassers - und das vergessen viele Anfänger - nimmt bis zu 90 Prozent des Körpergewichts von den Gelenk[2] en. Das macht es ideal bei Übergewicht. Seien wir ehrlich. Jeder denkt beim Abnehmen immer sofort ans Joggen. Aber wer mit ein paar Kilos mehr auf den Rippen startet, riskiert auf dem Asphalt oft Schmerzen. Aber es gibt einen extrem verbreiteten Fehler beim Schwimmen, der den ganzen Abnehmeffekt ruiniert - ich erkläre ihn im Abschnitt über die Kalorienfalle weiter unten.

Warum Brustschwimmen ein echtes Ganzkörpertraining ist

Viele Anfänger unterschätzen die fettverbrennung brustschwimmen wirkung völlig. Du nutzt im Wasser fast jede Muskelgruppe. Vor allem die Beinmuskulatur, Hüftmuskulatur, Gesäßmuskulatur und der Rumpf arbeiten ununterbrochen gegen den Wasserwiderstand. Selten findet man ein Workout, das Kraft und Ausdauer so nahtlos verbindet.

Mein erster Versuch endete nach drei Bahnen schnappend nach Luft. Ich dachte, ich wäre fit. Falsch gedacht. Der Widerstand des Wassers (der deutlich höher ist als der von Luft) zwingt die Muskeln zu kontinuierlicher Arbeit. Das baut Muskulatur auf, was wiederum deinen Grundumsatz erhöht. Du verbrennst also langfristig auch auf dem Sofa mehr Energie.

Die berüchtigte Kalorienfalle nach dem Training

Hier ist der Fehler, den ich vorhin erwähnt habe: der berüchtigte Schwimmer-Hunger. Kaltes Wasser regt den Appetit deutlich stärker an als Training an Land. Wenn du abends nach 40 Bahnen aus dem Becken steigst und das kalte Wasser deinen Stoffwechsel auf Hochtouren gebracht hat, während dein Magen laut knurrt, essen viele unbewusst 20 bis 30 Prozent mehr Kalorien, als sie gerade verbrannt haben. Das ist fatal.

Ich bin anfangs genau in diese Falle getappt. Eine große Portion Nudeln als Belohnung nach dem Training? Keine gute Idee. Für einen dauerhaften Gewichtsverlust ist ein leichtes Kaloriendefizit in der Ernährung zwingend erforderlich. Sport allein reicht nicht. Bereite dir vor dem Training einen proteinreichen, leichten Snack vor, damit du hinterher nicht den halben Kühlschrank plünderst.

Nackenschmerzen vermeiden: Die richtige Technik

Es gibt einen fatalen Technikfehler, den fast alle machen. Den Kopf dauerhaft über Wasser halten. Das sieht man in jedem Schwimmbad.

Ich habe das in meinem ersten Monat auch gemacht, weil ich meine Haare nicht nass machen wollte. Das Ergebnis? Furchtbar. Mein Nacken war extrem verspannt und ich hatte drei Tage lang Kopfschmerzen. Der Trick ist, wie Sie beim brustschwimmen nackenschmerzen vermeiden. Dein Gesicht muss regelmäßig ins Wasser eintauchen, damit die Wirbelsäule eine gerade Linie bildet. Das erfordert anfangs etwas Überwindung bei der Atmung, rettet aber deinen Nacken vor chronischen Problemen.

Trainingsplan für Anfänger: Wie oft pro Woche?

Für spürbare Erfolge brauchst du Routine. Wenn Sie abnehmen mit schwimmen wie oft pro woche als Ziel setzen, sind zwei bis drei Einheiten für jeweils 30 bis 45 Minuten der ideale Einstieg. Du musst nicht sofort eine Stunde durchschwimmen. Mach Pausen am Beckenrand.

Kurzer Hinweis: Wenn du bestehende Herz-Kreislauf-Probleme, chronische Schulterschmerzen oder akute Bandscheibenvorfälle hast, sprich bitte erst mit einem Arzt, bevor du intensiv startest. Sicherheit geht immer vor.

Welcher Schwimmstil passt zu dir?

Nicht jeder Schwimmstil ist für Anfänger gleich gut geeignet. Hier ist der direkte Vergleich für deine Fettverbrennung.

⭐ Brustschwimmen (Empfehlung für Einsteiger)

- Sehr flach - fast jeder kann es intuitiv ein bisschen

- Starker Fokus auf Beine, Gesäß und innere Oberschenkel

- Etwa 350 bis 580 kcal pro Stunde bei moderatem Tempo

- Ideal für lange Strecken in niedrigem Pulsbereich

Kraulen (Freistil)

- Steil - die richtige Atemtechnik erfordert viel Übung

- Fokus liegt stark auf Schultern, Rücken und Armen

- Deutlich höher, oft über 600 kcal pro Stunde

- Für Anfänger extrem anstrengend, meist nur kurze Distanzen möglich

Rückenschwimmen

- Mittel - freies Atmen ist einfach, Orientierung ist schwer

- Hervorragend für die Rückenmuskulatur und gegen Rundrücken

- Vergleichbar mit Brustschwimmen

- Sehr entspannend, entlastet die Wirbelsäule maximal

Für die meisten Menschen, die abnehmen wollen, ist Brustschwimmen die pragmatischste Wahl. Kraulen verbrennt zwar theoretisch mehr Kalorien, aber Anfänger halten oft nicht lange genug durch, um in die Fettverbrennung zu kommen.

Lenas Weg zum Wohlfühlgewicht im Wasser

Lena, eine 35-jährige Büroangestellte aus Hamburg, wollte abnehmen, hasste aber Joggen. Sie startete hochmotiviert mit Brustschwimmen, hielt den Kopf aber krampfhaft über Wasser und belohnte sich danach oft mit großen Mahlzeiten, weil sie extremen Hunger hatte.

Nach drei Wochen hatte sie kein Gramm abgenommen und litt unter extremen Nackenschmerzen. Sie war frustriert. Das kalte Wasser machte sie hungrig, und ihr Nacken fühlte sich an wie aus Stein. Sie wollte das Handtuch werfen.

Sie buchte eine einzige Trainerstunde. Dort lernte sie die korrekte Gleitphase mit dem Gesicht im Wasser. Außerdem ersetzte sie den kohlenhydratreichen Snack danach durch eine warme, proteinreiche Suppe, um den Heißhunger auszutricksen. Das veränderte alles.

Innerhalb von vier Monaten verlor Lena sanft 6 Kilogramm. Ihre Rückenschmerzen vom ständigen Sitzen im Büro verschwanden komplett, und die 45 Minuten im Wasser wurden zu ihrem wichtigsten mentalen Ausgleich nach der Arbeit.

Möchtest du jetzt tiefer in die Trainingsplanung einsteigen und wissen, Wie lange sollte man Brustschwimmen?

Gesamtfazit

Gelenkschonender Kalorienkiller

Mit bis zu 580 verbrannten Kilokalorien pro Stunde ist Brustschwimmen ideal für Übergewichtige, da das Wasser 90 Prozent des Körpergewichts trägt. [4]

Technik geht vor Ausdauer

Atme ins Wasser aus. Ein dauerhaft erhobener Kopf führt unweigerlich zu Nackenschmerzen und Verspannungen.

Achtung vor dem Schwimmer-Hunger

Plane deine Mahlzeiten nach dem Schwimmen im Voraus. Kaltes Wasser steigert den Appetit massiv - wer hier unkontrolliert isst, zerstört sein Kaloriendefizit.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Kalorien verbrennt Brustschwimmen?

Je nach Tempo und eigenem Körpergewicht verbrennst du beim Brustschwimmen etwa 350 bis 580 Kilokalorien pro Stunde. Das ist vergleichbar mit lockerem Joggen, schont aber deine Gelenke deutlich mehr.

Warum nehme ich trotz Schwimmen nicht ab?

Das liegt meist am sogenannten Schwimmer-Hunger. Kaltes Wasser regt den Appetit an, wodurch viele danach unbewusst mehr essen. Ohne ein Kaloriendefizit in der Ernährung nimmst du trotz Sport nicht ab.

Ist Brustschwimmen schlecht für den Nacken?

Nur wenn du die Technik falsch ausführst. Hältst du den Kopf dauerhaft über Wasser, verkrampft die Nackenmuskulatur. Tauchst du beim Ausatmen das Gesicht ins Wasser, bleibt die Wirbelsäule gerade und schmerzfrei.

Querverweise

  • [2] Gesundheit - Der Auftrieb des Wassers - und das vergessen viele Anfänger - nimmt bis zu 90 Prozent des Körpergewichts von den Gelenken.
  • [4] Gesundheit - Mit bis zu 580 verbrannten Kilokalorien pro Stunde ist Brustschwimmen ideal für Übergewichtige, da das Wasser 90 Prozent des Körpergewichts trägt.