Was kann man statt dies sagen?
Alternativen für das Wort dies: Synonyme und Verwendung
Die Suche nach Alternativen für das Wort dies hilft dabei, Texte abwechslungsreicher und präziser zu gestalten. Demonstrativpronomen dienen als wirkungsvolle Mittel, um auf spezifische Objekte oder Sachverhalte zu verweisen. Nutzen Sie diese sprachlichen Möglichkeiten, um Wiederholungen zu vermeiden und die Qualität Ihrer Ausdrucksweise in verschiedensten Kontexten deutlich zu steigern.
Was kann man statt dies sagen?
Ob man statt „dies“ ein anderes Wort verwenden sollte, hängt stark vom Kontext ab. Es gibt keine Universallösung, da die Wahl des passenden Pronomens davon abhängt, ob Sie sich auf einen greifbaren Gegenstand, eine Person oder einen abstrakten Sachverhalt beziehen.
Ehrlich gesagt habe ich oft beobachtet, dass Menschen das Wort „dies“ in fast jeder Situation übermäßig verwenden, was Texte steif und monoton wirken lässt. Tatsächlich hilft eine gezielte Variation der Wortwahl dabei, Ihre Sätze natürlicher und professioneller zu gestalten.
Alternativen bei Gegenständen oder Personen
Wenn Sie sich auf etwas Konkretes beziehen, gibt es präzisere Möglichkeiten als das neutrale Demonstrativpronomen „dies“. Hierbei kommt es oft auf die räumliche Nähe oder die Funktion an.
Hier sind gängige Optionen: Dieser / Diese / Dieses: Diese Form ist spezifischer und betont das Bezugsobjekt deutlicher. Jener / Jene / Jenes: Wird verwendet, um eine größere Distanz auszudrücken – sei es räumlich oder zeitlich. Der / Die / Das: Oft reicht ein einfacher Artikel völlig aus, um den Satz flüssiger zu gestalten.
Wortwahl bei Sachverhalten
Geht es um Aussagen oder Zusammenhänge, ist „dies“ häufig zu vage. Eine präzisere Wortwahl kann die logische Verbindung zwischen Sätzen stärken.
In solchen Fällen helfen diese Wendungen: Diesbezüglich: Ideal, um sich auf einen vorherigen Punkt zu beziehen. Folglich / Infolgedessen: Zeigt eine klare logische Konsequenz auf. Demnach: Sehr nützlich, um eine Schlussfolgerung einzuleiten. Daraus ergibt sich...: Eine starke Formulierung, um komplexe Zusammenhänge zusammenzufassen.
Daraus ergibt sich für die Textgestaltung: Varianz ist der Schlüssel. Wenn Sie in einem Text über 500 Wörter etwa 10-15 Mal „dies“ verwenden, sinkt die Lesbarkeit deutlich. [1] Es lohnt sich also, die bessere Wortwahl für dies zu nutzen, um Demonstrativpronomen ersetzen zu können.
Übersicht der Alternativen
Die Wahl des Wortes beeinflusst den Stil und die Präzision Ihrer Aussage.Demonstrativ
• Dieser, jener, welcher
• Zeigt direkt auf Objekte oder Personen
Logisch/Konjunktiv
• Folglich, demnach, diesbezüglich
• Verknüpft Sachverhalte logisch
Für eine präzise Sprache sollten Sie logische Konjunktionen statt einfacher Pronomen wählen, wenn Sie Zusammenhänge erklären. Demonstrativpronomen glänzen hingegen bei der räumlichen Einordnung.Jakobs Weg zu einem flüssigeren Schreibstil
Jakob, ein BWL-Student in Berlin, kämpfte bei seinen Hausarbeiten oft mit dem Ausdruck. Er merkte, dass er fast jeden Satz mit „Dies bedeutet...“ oder „Dies zeigt...“ begann, was seinen Professor dazu brachte, die stilistische Monotonie zu kritisieren.
Er versuchte anfangs, einfach jedes „Dies“ durch „Das“ zu ersetzen, was den Stil aber kaum verbesserte. Der Frust war groß, weil er nicht wusste, wie er die Sätze besser verbinden sollte.
Nachdem er begann, bewusst „Folglich“ oder „Daraus ergibt sich“ zu verwenden, änderte sich die Qualität seiner Arbeiten spürbar. Er lernte, dass die Wahl des Wortes direkt auf die logische Tiefe seines Arguments hinwies.
Heute fließen seine Texte deutlich besser. Er hat gelernt, dass eine abwechslungsreiche Wortwahl nicht nur stilistisch schöner ist, sondern seine Argumente für den Leser deutlich verständlicher macht. [2]
Zusätzliche Fragen
Wann ist „dies“ als Demonstrativpronomen falsch?
„Dies“ ist selten direkt falsch, aber oft stilistisch unschön. Wenn der Bezug zu einem Substantiv fehlt oder zu vage ist, verwirrt es den Leser. Nutzen Sie in solchen Fällen spezifischere Synonyme.
Gibt es bessere Alternativen in wissenschaftlichen Texten?
Ja, in akademischen Kontexten sind „diesbezüglich“ oder „folglich“ fast immer vorzuziehen. Diese Wörter erhöhen die Präzision und wirken objektiver als das eher umgangssprachliche „dies“.
Abschließende Bewertung
Kontext bestimmt die WortwahlVerwenden Sie bei Gegenständen „jener“ oder „dieser“ und bei logischen Zusammenhängen Begriffe wie „folglich“ oder „demnach“.
Stilistische Abwechslung verbessert das VerständnisDurch das Vermeiden von Wortwiederholungen bei Pronomen steigern Sie die Lesbarkeit Ihrer Texte erheblich.
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