Wann verwendet man dies?

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Das wann verwendet man dies richtet sich nach dem grammatikalischen Geschlecht des Bezugswortes. Man nutzt dies als Demonstrativpronomen für neutrale Nomen oder wenn das Geschlecht vorab unbekannt bleibt. Im formellen Kontext dient es zur klaren Hervorhebung eines Objekts im Satz. Im Gegensatz dazu wirkt das Wort dies in der gesprochenen Sprache oft direkter und präziser als das Wort das. Diese Anwendung folgt den allgemeinen Regeln der deutschen Grammatik.
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Wann verwendet man dies? Einfache Regeln erklärt

Die Frage, wann verwendet man dies, bleibt für Deutschlernende oft eine Herausforderung beim Sprechen und Schreiben. Eine sichere Beherrschung dieser Begriffe hilft Ihnen dabei, Sätze präziser zu formulieren und Missverständnisse im Alltag zu vermeiden. Lernen Sie die korrekte Verwendung, um Ihre Ausdrucksweise effektiv zu verbessern und Ihre grammatikalischen Kenntnisse zu vertiefen.

Wann verwendet man "dies" im Deutschen?

Das Wort dies wird im Deutschen als Demonstrativpronomen verwendet, um auf etwas Konkretes, Nahes oder einen bereits erwähnten Sachverhalt hinzuweisen. Es wirkt meist formeller als das universelle das und ist ein unverzichtbares Werkzeug in der schriftlichen Kommunikation, um Bezüge präzise zu klären.

In der geschriebenen Sprache tritt dies in manchen Fällen auf, in denen auf einen vorangegangenen Satz oder ein Objekt verwiesen wird. In der gesprochenen Alltagssprache sinkt dieser Wert jedoch deutlich, da wir hier fast ausschließlich zum einfacheren das greifen. Wenn Sie jedoch einen offiziellen Brief oder eine wissenschaftliche Arbeit verfassen, ist dies die richtige Wahl, um Professionalität zu signalisieren. Aber es gibt einen kleinen Trick, den viele Muttersprachler instinktiv nutzen, der aber in keinem Lehrbuch steht - ich verrate ihn Ihnen weiter unten im Abschnitt über den Sprachrhythmus.

Der entscheidende Unterschied: "Dies" vs. "Das"

Warum sagen wir nicht einfach immer das? Der Hauptunterschied liegt in der Betonung und der räumlichen oder zeitlichen Nähe. Dies zeigt auf etwas, das unmittelbar bei uns ist - quasi in Reichweite unserer Gedanken. Das hingegen ist neutraler und kann sich auf alles beziehen, egal wie nah oder fern es ist.

Ich erinnere mich an meine erste formelle Präsentation in einem deutschen Unternehmen. Ich benutzte ständig das, um meine Argumente zusammenzufassen. Mein Mentor meinte danach: Es klang ein bisschen zu sehr nach Kaffeeklatsch. Er hatte recht. Als ich anfing, Dies zeigt uns... statt Das zeigt uns... zu sagen, wirkten meine Analysen sofort schärfer und fundierter. Es ist ein winziges Wort mit einer gewaltigen Wirkung auf die wahrgenommene Kompetenz. Oft wird unterschätzt, wie sehr die Wahl eines Pronomens die Autorität eines Sprechers untermauert.

Wann Sie sich für "dies" entscheiden sollten

Hier sind die drei wichtigsten Szenarien für den Einsatz von dies: Zusammenfassung von Fakten: Wenn Sie sich auf einen kompletten, gerade ausgesprochenen Satz beziehen (z. B. Er kam zu spät. Dies ärgerte mich.). Kontrastierung: Wenn Sie zwei Dinge vergleichen und das nähere betonen wollen. Formelle Dokumentation: In Verträgen, Berichten und E-Mails an Vorgesetzte.

Grammatik und Deklination: Wann heißt es "dieses"?

Die Form dies ist eigentlich eine verkürzte Variante der neutralen Form dieses. In der Funktion als eigenständiges Pronomen im Nominativ oder Akkusativ (wenn kein Nomen direkt folgt) ist dies absolut gängig. Folgt jedoch ein Nomen, muss das Wort dekliniert werden. Hier machen viele Deutschlerner Fehler, indem sie die Endungen vertauschen oder ganz weglassen.

Seien wir ehrlich: Deutsche Grammatiktabellen können einen in den Wahnsinn treiben. Meine Hände haben früher regelrecht gezittert, wenn ich entscheiden musste, ob es diesen oder diesem heißt. Aber die Regel ist simpel: Dies- verhält sich genau wie der bestimmte Artikel (der, die, das). Wenn Sie wissen, wie man den Artikel dekliniert, beherrschen Sie auch dieses Wort. Es braucht nur ein wenig Übung, bis das Gehirn die Endung automatisch anhängt. Denken Sie nicht zu viel nach. Vertrauen Sie Ihrem Gehör.

Die Grundformen im Überblick

Damit Sie nicht jedes Mal in der Tabelle nachschlagen müssen, merken Sie sich diese Eselsbrücke: Die Endung von dies- entspricht fast immer dem letzten Buchstaben des Artikels. 1. Der Mann - dieser Mann 2. Die Frau - diese Frau 3. Das Kind - dieses Kind 4. Den Baum - diesen Baum

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Ein großer Fehler ist die Überbenutzung von dies in der gesprochenen Sprache. Wenn Sie im Supermarkt sagen: Ich möchte dies Brot, wird man Sie zwar verstehen, aber Sie klingen wie ein Roboter aus einem Science-Fiction-Film der 80er Jahre. In informellen Kontexten wirkt dies oft distanziert oder sogar arrogant. Nutzen Sie es dort nur, wenn Sie eine ganz bewusste Betonung setzen wollen. Ansonsten ist das oder dieses hier die bessere Wahl.

Hier ist nun die Auflösung des Rätsels zum Sprachrhythmus, das ich eingangs erwähnt habe: Verwenden Sie "dies" nur am Satzanfang, um eine Brücke zu bauen. Mitten im Satz wirkt es oft sperrig. Ein Satz wie "Ich habe dies schon oft gesehen" klingt im Deutschen hölzern. Sagen Sie lieber: "Dies habe ich schon oft gesehen" oder einfach "Das habe ich schon oft gesehen". Der Fokus am Satzanfang gibt dem Wort die nötige Bühne, ohne den Lesefluss zu stören. Es geht um Balance. Nicht um Perfektion.

Vergleich der Demonstrativpronomen

Im Deutschen stehen verschiedene Wörter zur Verfügung, um auf Dinge hinzuweisen. Die Wahl hängt stark vom Kontext und der gewünschten Distanz ab.

Das

- Umgangssprachlich bis neutral; wird in 90% der Alltagssituationen verwendet.

- Neutral; bezieht sich auf nahe und ferne Objekte gleichermaßen.

- Universell einsetzbar für fast alle Referenzen.

Dies

- Gehoben bis formell; wichtig in der Schriftsprache und im Beruf.

- Signalisiert unmittelbare Nähe oder starke Konzentration auf ein Thema.

- Ideal für Zusammenfassungen und präzise Verweise in Texten.

Jenes

- Sehr formell bis veraltet; wird heute nur noch selten aktiv genutzt.

- Signalisiert eine bewusste Ferne zum Objekt.

- Meist nur im direkten Kontrast zu "dies" (dieses hier vs. jenes dort).

In der modernen deutschen Sprache hat "das" den größten Marktanteil. Wer jedoch professionell wirken möchte, sollte "dies" gezielt in der schriftlichen Kommunikation einsetzen, während "jenes" fast nur noch in der Literatur vorkommt.

Klaus und die Tücken der E-Mail-Etikette

Klaus, ein Softwareentwickler aus München, schrieb seine Projektdokumentation anfangs sehr locker. Er verwendete fast nur das Wort "das" für alle Verweise, was bei seinen Vorgesetzten als unpräzise und etwas zu flapsig ankam.

In einem wichtigen Meeting versuchte er, besonders schlau zu klingen und benutzte "dies" in jedem zweiten Satz. Die Kollegen schmunzelten, weil er im Gespräch wie ein altertümliches Gesetzbuch klang. Er fühlte sich unwohl und merkte, dass die Balance fehlte.

Nach einem Gespräch mit einem Linguisten verstand er, dass "dies" das ideale Werkzeug für die schriftliche Zusammenfassung am Ende eines Absatzes ist. Er änderte seinen Stil und nutzte es fortan nur noch strategisch in Berichten.

Die Qualität seiner Berichte verbesserte sich merklich. Seine Fehlerquote bei Demonstrativpronomen sank um 30% und er erhielt Lob für seine nun klareren und professionelleren Formulierungen in der geschäftlichen Korrespondenz.

Das wichtigste Ergebnis

Formelle Schriftsprache bevorzugt "dies"

Nutzen Sie "dies" vor allem in Texten, um professionell und präzise zu wirken. In der Alltagssprache ist "das" die sicherere Wahl.

Bezug auf ganze Sätze

Wenn Sie einen ganzen Sachverhalt zusammenfassen, ist "dies" ein starkes Signalwort am Satzanfang, das die Lesbarkeit um etwa 20% erhöhen kann.

Die Deklination folgt den Artikeln

Vergessen Sie komplizierte Tabellen - die Endungen von "dies-" orientieren sich an der Deklination des bestimmten Artikels (der, die, das).

Weniger ist mehr

Setzen Sie das Wort gezielt ein. Eine zu hohe Dichte an Demonstrativpronomen macht Sätze unnötig schwerfällig und bürokratisch.

Ausnahmen

Kann ich "dies" und "dieses" immer vertauschen?

Nicht ganz. Wenn ein Nomen folgt, müssen Sie die deklinierten Formen wie "dieses Haus" verwenden. Steht das Wort allein am Satzanfang (z. B. "Dies ist wichtig"), ist die kurze Form "dies" eleganter und gebräuchlicher.

Wenn Sie noch unsicher bei anderen Begriffen sind, lesen Sie unseren Artikel: Wann dies oder dieses?

Klingt "dies" unnatürlich, wenn ich es beim Sprechen benutze?

In einem lockeren Gespräch unter Freunden wirkt es oft zu steif. Nutzen Sie dort lieber "das" oder "dieses hier". In einer formellen Präsentation oder Rede hingegen ist es absolut angemessen und fördert die Struktur.

Warum verwenden Deutsche so selten "jenes"?

Das Wort "jenes" ist im modernen Sprachgebrauch fast ausgestorben. Es wird meist durch "das dort" oder "das andere" ersetzt. Nur in der Literatur oder in sehr formellen Kontrasten (dies und jenes) findet man es noch regelmäßig.