Wie erstelle ich einen Grundwassergleichenplan?

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Zur Erstellung eines wie erstelle ich einen grundwassergleichenplan werden mindestens drei Grundwassermessstellen benötigt, deren Oberkante auf eine einheitliche Bezugshöhe vermessen ist. Die Absolutwerte der Standrohrspiegelhöhen dienen der Interpolation, welche beispielsweise über hydrologische Dreiecke erfolgt. Die Grundwasserfließrichtung verläuft senkrecht zu den entstehenden Grundwassergleichen von hohen zu niedrigen absoluten Werten.
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wie erstelle ich einen grundwassergleichenplan? Schritt-für-Schritt

Die wie erstelle ich einen grundwassergleichenplan erfordert präzise Vermessungsdaten von Messstellen, um Fließverhältnisse und Grundwasserstände exakt darzustellen. Das Verständnis dieser hydrogeologischen Zusammenhänge hilft bei der Planung und vermeidet Fehlinterpretationen im Untergrund.

Wie erstelle ich einen Grundwassergleichenplan?

Ein Grundwassergleichenplan wird erstellt, indem man die absoluten Wasserstände von mindestens drei eingemessenen Grundwassermessstellen in eine Karte überträgt und Punkte gleicher Standrohrspiegelhöhen durch interpolation grundwassergleichen verbindet. Die Fließrichtung des Grundwassers verläuft dabei immer senkrecht zu diesen Gleichen in Richtung des Gefälles.

Benötigte Daten und Vorbereitung

Bevor Sie mit der Konstruktion beginnen, müssen Sie die erforderlichen Daten erheben und vorbereiten: Messstellen: Sie benötigen mindestens drei Messstellen für ein einfaches hydrologisches Dreieck oder ein flächendeckendes Netz. Bezugshöhe: Die Gelände- oder Messkantenhöhen aller Messstellen müssen auf ein einheitliches System, wie Meter über Normalhöhennull, bezogen sein. Abstich messen: Ermitteln Sie den Abstand von der Messkante bis zur Wasseroberfläche an allen Punkten zeitgleich an einem festgelegten Stichtag mithilfe eines Lichtlots.

Berechnung der absoluten Wasserstände

Um vergleichbare Werte zu erhalten, subtrahieren Sie den gemessenen Abstich von der absoluten Höhe des jeweiligen Messbezugspunktes. Das Ergebnis liefert Ihnen die absolute Standrohrspiegelhöhe in Metern über Normalhöhennull für jeden einzelnen Messpunkt. Diese Werte bilden die Grundlage für die spätere Kartierung.

Konstruktion, Interpolation und Fließrichtung

Tragen Sie im nächsten Schritt die berechneten absoluten Höhen in eine Lagekarte des Untersuchungsgebiets ein. Verbinden Sie Punkte mit gleichen Höhenwerten durch Linien, indem Sie eine grundwassergleichenplan konstruieren nutzen bzw. eine lineare Interpolation zwischen benachbarten Messpunkten oder Dreiecksnetzen anwenden. Die daraus entstehenden Linien werden als Grundwassergleichen oder Isohypsen bezeichnet.

Bestimmung der Fließrichtung und des Gefälles

Die Fließrichtung des Grundwassers verläuft immer im neunzig-Grad-Winkel senkrecht zu den Grundwassergleichen, vom höheren zum niedrigeren Potential. Zudem zeigt der Abstand der Gleichen zueinander das hydraulische Gefälle an, wobei enge Abstände ein starkes Gefälle bedeuten.

Methoden der Interpolation für Grundwassergleichen

Bei der Konstruktion eines Grundwassergleichenplans kommen verschiedene Interpolationsansätze zum Einsatz, die sich in Aufwand und Genauigkeit unterscheiden.

Lineare Interpolation zwischen Messpunkten

  1. Gering, ideal für Handzeichnungen und kleine Messnetze.
  2. Ausreichend bei gleichmäßig verteilten Messstellen.

Dreiecksnetz-Interpolation (TIN)

  1. Höher, wird meist über GIS-Software abgewickelt.
  2. Sehr präzise bei unregelmäßigen Messstellennetzen.
Während die manuelle lineare Interpolation einen schnellen Überblick verschafft, liefern digitale Dreiecksnetze in komplexen hydrogeologischen Modellen verlässlichere Ergebnisse.

Praktische Auswertung eines lokalen Messnetzes

Ein Planungsbüro stand vor der Aufgabe, die Grundwasserfließrichtung für ein Baugebiet anhand von vier Messstellen zu ermitteln.

Nachdem die Abstiche mit dem Lichtlot zeitgleich erfasst und die Standrohrspiegelhöhen berechnet waren, wurden die Werte in die digitale Lagekarte übertragen.

Durch manuelle Interpolation zwischen den Punkten konnten die Gleichen im Abstand von einem Meter sauber eingezeichnet werden.

Das Ergebnis zeigte eindeutig, dass das Grundwasser in Richtung eines nahegelegenen Flusses strömt, wodurch die Planungen entsprechend angepasst werden konnten.

Kernbotschaft

Einheitliches Bezugssystem

Alle Messkantenhöhen und Wasserstände müssen konsistent auf Normalhöhennull bezogen sein.

Zeitgleiche Messung

Der Abstich an allen Messstellen sollte möglichst am selben Stichtag erfolgen, um verfälschte Potentiale zu vermeiden.

Geometrischer Zusammenhang

Die Fließrichtung steht stets senkrecht auf den Grundwassergleichen und folgt dem Gefälle.

Empfohlene Lektüre

Wie viele Messstellen werden mindestens für einen Grundwassergleichenplan benötigt?

Für die Erstellung eines einfachen hydrologischen Dreiecks und die Bestimmung einer grundlegenden Fließrichtung sind mindestens drei eingemessene Grundwassermessstellen erforderlich.

Wie wird die Fließrichtung des Grundwassers aus den Gleichen abgelesen?

Die Fließrichtung verläuft immer im neunzig-Grad-Winkel senkrecht zu den gezeichneten Grundwassergleichen, stets vom höheren zum niedrigeren Potential.

Was bedeuten enge Abstände zwischen den Grundwassergleichen?

Enge Abstände zwischen den Gleichen zeigen ein steiles beziehungsweise starkes hydraulisches Gefälle an.