Wie gibt man richtig die Hand?
wie gibt man richtig die hand: 80% nonverbale Signale
Das exakte Wissen darüber, wie gibt man richtig die hand, bildet die unverzichtbare Basis für sofortiges Vertrauen und Professionalität. Ein unsicherer Begrüßungsmoment untergräbt die eigene Kompetenz dramatisch, noch bevor das erste Wort fällt. Erlernen Sie diese entscheidenden nonverbalen Signale, um Ihre geschäftlichen Begegnungen stets positiv zu prägen.
Die Grundlagen eines perfekten Handschlags
Ein richtiger Handschlag ist mehr als nur eine Geste - er ist die Basis für Vertrauen und Professionalität. Der ideale Händedruck sollte kurz (etwa 3 bis 5 Sekunden [1]), trocken und bestimmt sein, ohne dabei die Hand des Gegenübers zu quetschen. Wichtig ist dabei, dass man Blickkontakt hält und die Handfläche warm ist, um Offenheit zu signalisieren.
Erste Eindrücke bilden sich oft innerhalb der ersten 7 Sekunden einer Begegnung.[2] Der Handschlag macht dabei einen erheblichen Teil der nonverbalen Kommunikation aus. In meiner Zeit im Personalwesen habe ich oft erlebt, wie ein unsicherer Händedruck die Kompetenz eines Bewerbers untergraben hat, noch bevor das erste Wort gesprochen wurde. Ein fester Griff signalisiert Zuverlässigkeit. Er wirkt authentisch. Er schafft sofort eine Verbindung.
Wer darf zuerst? Die Hierarchie der Etikette
Die Frage, wer reicht zuerst die hand, führt oft zu Verunsicherung. In der modernen Etikette gibt es klare Regeln: Im geschäftlichen Umfeld bestimmt der Ranghöhere, ob ein Handschlag stattfindet. Im privaten Bereich hingegen hat oft der Gastgeber oder die ältere Person den Vorrang. Es ist ein Zeichen von Respekt, abzuwarten, bis das Gegenüber die Hand ausstreckt.
Aber hier ist ein kleiner Insider-Tipp, den viele übersehen: Wenn Sie der Rangniedrigere sind und Ihr Gegenüber zögert, reicht ein freundliches Nicken oft aus. Man muss nicht erzwingen. Seien wir ehrlich: Es gibt kaum etwas Unangenehmeres als eine ausgestreckte Hand, die ignoriert wird. Falls dies passiert, ziehen Sie die Hand ruhig zurück und lächeln Sie einfach weiter. Souveränität bedeutet auch, mit kleinen Fehlern anderer umzugehen.
Besonderheiten bei Geschäftsterminen
Bei offiziellen Terminen gilt die Hierarchie strikt. Der Chef reicht dem Mitarbeiter die Hand, nicht umgekehrt. Interessanterweise zeigt die Praxis, dass etwa 80% der Wahrnehmung in Verhandlungen auf nonverbalen Signalen[3] basieren. Ein korrekter Handschlag kann hier bereits die Weichen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit stellen. Er ist das unsichtbare Siegel eines Vertrags.
Die Anatomie der Bewegung: Schritt für Schritt
Wie führt man die Bewegung nun präzise aus? Es beginnt bereits vor dem Kontakt. Stehen Sie unbedingt auf, wenn Sie sitzen. Das signalisiert Gleichberechtigung und Respekt. Gehen Sie einen Schritt auf die Person zu. Die rechte Hand wird ausgestreckt, der Daumen zeigt nach oben.
Hier ist der perfekter händedruck anleitung im Detail: 1. Aufstehen und Blickkontakt suchen. 2. Die Hand so ausstrecken, dass die Handflächen ineinandergleiten (Web zwischen Daumen und Zeigefinger). 3. Einmal kurz und bestimmt drücken. 4. Die Hand nach maximal 5 Sekunden wieder loslassen. 5. Währenddessen kurz lächeln und den Namen nennen.
Ich habe selbst gelernt, dass der Blickkontakt entscheidend ist. Früher habe ich oft auf die Hände geschaut, um den Griff nicht zu verfehlen. Das wirkt jedoch unsicher. Schauen Sie den Menschen in die Augen. Die Hand findet ihren Weg von ganz allein. Es erfordert Übung. Aber es lohnt sich.
Häufige Fehler und wie man sie vermeidet
Es gibt einige Varianten des Händedrucks, die man unbedingt vermeiden sollte. Der wohl bekannteste Fehler ist der tote Fisch - eine schlaffe, leblose Hand. Das wirkt desinteressiert. Am anderen Ende des Spektrums steht der Knochenbrecher, der Dominanz erzwingen will. Beides ist kontraproduktiv.
Ein weiteres Problem sind feuchte Hände. Das ist menschlich, aber unangenehm. Wenn Sie wissen, dass Sie zu schwitzigen Händen neigen, halten Sie in der rechten Tasche dezent ein Taschentuch bereit. Ein kurzes Abwischen vor der Begrüßung rettet die Situation. Niemand wird es bemerken. Sie fühlen sich sicherer. Das ist der Schlüssel zum Thema wie gibt man richtig die hand.
Die verschiedenen Arten des Händedrucks im Vergleich
Nicht jeder Handschlag erzielt die gleiche Wirkung. Hier sehen Sie die gängigsten Typen und ihre psychologische Bedeutung.Der souveräne Handschlag (Empfohlen)
Bestimmt und fest, aber nicht schmerzhaft
Optimal bei 3 bis 5 Sekunden
Signalisiert Selbstbewusstsein, Wärme und Kompetenz
Der Dominante (Handschuh-Griff)
Oft zu fest; die zweite Hand umschließt die des Gegenübers
Häufig zu lang, wirkt kontrollierend
Kann im geschäftlichen Bereich als übergriffig oder bevormundend empfunden werden
Der Schlaffe (Toter Fisch)
Minimal bis gar kein Widerstand
Oft zu kurz oder passiv
Wird meist mit Unsicherheit, mangelnder Energie oder Desinteresse assoziiert
Für den beruflichen Erfolg ist der souveräne Handschlag unerlässlich. Während der dominante Griff in der Politik manchmal bewusst eingesetzt wird, wirkt er im Alltag meist abschreckend. Ein schlaffer Griff ist fast immer ein Nachteil.Lukas' Bewerbungsgespräch in Hamburg
Lukas, ein 26-jähriger Architekt aus Hamburg, war extrem nervös vor seinem ersten großen Interview. Er hatte Angst, durch seine feuchten Hände einen schlechten Eindruck zu hinterlassen und wirkte sichtlich angespannt.
Beim Betreten des Büros passierte es: Er wischte seine Hand hastig an der Hose ab, was sein Gegenüber bemerkte. Der anschließende Handschlag war zu fest, fast schon schmerzhaft für die Personalerin.
In der Mitte des Gesprächs atmete er tief durch und entschuldigte sich kurz für seine Nervosität. Er realisierte, dass Authentizität wichtiger ist als eine perfekte Maske und entspannte seine Körperhaltung.
Zum Abschied gab er der Personalerin einen ruhigen, 4-sekündigen Handschlag mit direktem Blickkontakt. Trotz des holprigen Starts bekam er den Job, da er am Ende echte Souveränität und Lernfähigkeit bewies.
Martinas Networking-Erfolg in Frankfurt
Martina, eine erfahrene Marketing-Managerin in Frankfurt, besuchte eine Fachmesse. Sie wollte neue Kontakte knüpfen, fühlte sich aber oft durch die dominanten Verhaltensweisen männlicher Kollegen eingeschüchtert.
Zuerst hielt sie sich zurück und gab nur sehr schlaffe Händedrücke, was dazu führte, dass Gespräche oft nach einer Minute endeten. Sie wurde schlichtweg übersehen und fühlte sich frustriert.
Sie entschied sich, ihre Taktik zu ändern: Sie stand jedes Mal auf, suchte aktiv den Blickkontakt und gab einen kurzen, kräftigen Druck. Sie wartete nicht mehr passiv ab, sondern agierte proaktiv.
Innerhalb von zwei Stunden sammelte sie 15 Visitenkarten. Ihre neue Präsenz steigerte die Aufmerksamkeit ihrer Gesprächspartner spürbar, und sie schloss noch am selben Abend zwei Kooperationen ab.
Wichtige Hinweise
Dauer und Intensität beachtenEin Handschlag sollte etwa 3 bis 5 Sekunden dauern und fest, aber niemals schmerzhaft sein, um Kompetenz zu vermitteln.
Schauen Sie Ihrem Gegenüber während des gesamten Vorgangs in die Augen - das schafft Vertrauen und zeigt Respekt.
Die Hierarchie respektierenIm Business-Kontext reicht der Ranghöhere zuerst die Hand; warten Sie als Mitarbeiter oder Gast im Zweifelsfall kurz ab.
Aufstehen signalisiert WertschätzungEgal ob Mann oder Frau: Werden Sie begrüßt, stehen Sie auf, um dem anderen auf Augenhöhe zu begegnen.
Allgemeine Fragen
Was mache ich, wenn ich nasse Hände habe?
Bewahren Sie ein Taschentuch in der rechten Tasche auf und wischen Sie die Hand kurz vor der Begrüßung diskret ab. Das ist ein völlig normales Problem, das mit dieser kleinen Vorbereitung leicht gelöst werden kann.
Darf man beim Händeschütteln Handschuhe anbehalten?
In formellen Situationen sollten Herren den rechten Handschuh immer ausziehen. Damen dürfen den Handschuh bei einer Begrüßung im Freien anbehalten, es sei denn, sie begrüßen eine wesentlich ranghöhere Person oder ein Staatsoberhaupt.
Wie reagiere ich, wenn mein Gegenüber die Hand nicht loslässt?
Bleiben Sie freundlich, halten Sie den Blickkontakt kurz und lösen Sie den Griff dann sanft, indem Sie einen kleinen Schritt zurücktreten oder Ihre Hand langsam herausziehen. Ein Lächeln entspannt die Situation sofort.
Verwandte Dokumente
- [1] Karrierebibel - Ein korrekter Händedruck dauert idealerweise 3 bis 5 Sekunden.
- [2] Presentationload - Erste Eindrücke bilden sich oft innerhalb der ersten 7 Sekunden einer Begegnung.
- [3] Zfu - Etwa 80% der Wahrnehmung in Verhandlungen basieren auf nonverbalen Signalen.
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