Wo finde ich die installierten WindowsUpdates?
Wo finde ich installierte Windows Updates? 6 Wege
Wo finde ich die installierten Windows Updates? Die Kenntnis des Updateverlaufs ist entscheidend für die Systemstabilität und Sicherheit. Nach der Installation von Patches prüfen Sie jederzeit, welche Updates erfolgreich waren. Dies hilft bei der Fehlerbehebung und der Vermeidung von Konflikten. Erfahren Sie hier die verschiedenen Methoden zur Anzeige.
Wo finde ich die installierten WindowsUpdates unter Windows 10 und 11?
Die Suche nach installierten Windows-Updates kann je nach Windows-Version leicht unterschiedlich aussehen. Am einfachsten führt der Weg meist über das Menü „Einstellungen“ zum Punkt „Updateverlauf“. Für eine genauere Prüfung kann zusätzlich die Systemsteuerung hilfreich sein.
Unter Windows 11 ist der Updateverlauf in der modernen Einstellungen-App leichter erreichbar als in älteren Versionen. Dennoch bleibt auch unter Windows 10 und 11 die klassische Ansicht in der Systemsteuerung in manchen Fällen nützlich, etwa wenn ein bestimmtes Update genauer geprüft oder deinstalliert werden soll.
Der moderne Weg: Updateverlauf in den Einstellungen
Für die meisten Anwender ist die App „Einstellungen“ der erste Anlaufpunkt, um die Historie ihrer Systemaktualisierungen einzusehen. Hier finden Sie eine chronologische Liste aller Qualitäts-, Treiber- und Funktionsupdates.
Gehen Sie wie folgt vor: 1. Öffnen Sie die Einstellungen über das Startmenü oder drücken Sie die Tastenkombination (Windows) + (I). 2. Wählen Sie in der linken Seitenleiste den Punkt „Windows Update“. 3. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Updateverlauf“. 4. Hier sehen Sie nun alle Kategorien - von Sicherheitsupdates bis hin zu Definitionsupdates für den Windows Defender.
Manchmal werden in diesem Bereich keine Einträge angezeigt. Das kann nach einem großen Funktionsupdate oder nach einer Neuinstallation vorkommen, weil der Verlauf dabei teilweise zurückgesetzt wird. Das bedeutet nicht automatisch, dass keine Updates installiert wurden.
Die klassische Methode über die Systemsteuerung
Die Systemsteuerung - ein Relikt aus alten Windows-Zeiten - ist für viele Profis immer noch das Werkzeug der Wahl. Warum? Weil sie oft detailliertere Informationen zu den einzelnen KB-Paketen liefert und eine direktere Deinstallations-Option bietet.
Hier kommt das Detail, das ich eingangs erwähnte: Viele Nutzer suchen im modernen Menü nach einer Möglichkeit, Updates zu sortieren oder gezielt nach Installationsdatum zu filtern, was dort oft eingeschränkt ist. In der klassischen Systemsteuerung hingegen können Sie die Liste wie eine Excel-Tabelle behandeln. Viele Administratoren nutzen diesen Weg bevorzugt, wenn sie herausfinden müssen, welches spezifische Sicherheitsupdate einen Software-Konflikt verursacht hat. [2]
So finden Sie die Liste: Drücken Sie die (Windows-Taste), tippen Sie „Systemsteuerung“ ein und bestätigen Sie. Navigieren Sie zu „Programme“ und klicken Sie auf „Programme und Features“. In der linken Leiste finden Sie den Link „Installierte Updates anzeigen“.
Profis nutzen die Kommandozeile: CMD und PowerShell
Manchmal lässt sich die grafische Oberfläche nicht öffnen oder reagiert extrem langsam. In solchen Momenten rettet die Kommandozeile den Tag. Überraschend oft ist ein schneller Befehl effizienter als das Klicken durch verschachtelte Menüs.
Öffnen Sie die Eingabeaufforderung (CMD) als Administrator und geben Sie folgenden Befehl ein: wmic qfe list brief /format:table. Dieser Befehl listet alle Hotfixes inklusive ihrer KB-Nummer, Beschreibung und dem Installationsdatum auf. Für eine noch tiefere Analyse nutzen viele IT-Spezialisten die PowerShell mit dem Befehl Get-HotFix. Dieser Befehl ist besonders wertvoll, da er sich leicht in Skripte einbinden lässt, um den Patch-Status mehrerer Rechner gleichzeitig zu prüfen.
Gerade bei der Fehlersuche kann es vorkommen, dass ein Update in der grafischen Übersicht nicht sofort eindeutig erkennbar ist. In solchen Fällen liefert die PowerShell oft schneller verwertbare Informationen als der Blick in den normalen Updateverlauf.
Was tun, wenn der Updateverlauf leer ist?
Ein leerer Updateverlauf bedeutet nicht zwangsläufig, dass keine Updates installiert sind. Nach einer Bereinigung der Systemdateien oder dem Zurücksetzen der Windows Update Komponenten kann diese Liste gelöscht werden. Die Installation eines kumulativen Sicherheitsupdates dauert in der Regel mehrere Minuten bis zu einer Stunde - wenn in dieser Zeit nichts protokolliert wird, könnte ein Problem mit dem Update-Dienst vorliegen. [4]
Vergleich der Suchmethoden
Je nachdem, wie tief Sie in das System eintauchen möchten, eignet sich eine andere Methode besser für Ihre Zwecke.Einstellungen (Modern)
Sehr übersichtlich und einfach zu finden
Heimanwender und Einsteiger
Eingeschränkte Details und Sortieroptionen
Systemsteuerung (Klassisch)
Detaillierte Tabellenansicht und Sortierung möglich
Fortgeschrittene Nutzer
Wird von Microsoft zunehmend versteckt
PowerShell / CMD ⭐
Schnellster Zugriff ohne grafischen Overhead
IT-Profis und Administratoren
Erfordert Kenntnis der exakten Syntax
Für den Alltag reicht die moderne Einstellungs-App völlig aus. Sobald Sie jedoch ein fehlerhaftes Update identifizieren oder deinstallieren müssen, bietet die klassische Systemsteuerung oder die PowerShell die nötige Präzision.Tobias und der mysteriöse Drucker-Fehler
Tobias, ein selbstständiger Grafiker aus Berlin, stellte fest, dass sein Drucker nach einem automatischen System-Neustart am Dienstagmorgen plötzlich keine Farben mehr korrekt wiedergab. Er war frustriert, da ein wichtiger Abgabetermin bevorstand und einfache Treiber-Updates nicht halfen.
Sein erster Versuch war der Blick in den modernen Updateverlauf. Er sah dort zwar, dass Updates installiert wurden, konnte aber nicht direkt erkennen, welches davon für die Druckertreiber zuständig war. Er verbrachte über eine Stunde damit, Foren zu durchsuchen, ohne Erfolg.
Dann erinnerte er sich an den Tipp, die klassische Systemsteuerung zu nutzen. Dort sortierte er die Liste nach dem Installationsdatum und identifizierte sofort ein spezifisches Qualitätsupdate, das zeitlich genau mit dem Ausfall korrelierte. Er deinstallierte es direkt aus dieser Ansicht heraus.
Nach einem Neustart funktionierte der Drucker wieder einwandfrei. Tobias konnte sein Projekt rechtzeitig einreichen und lernte, dass der detaillierte Blick in die Systemsteuerung oft schneller zum Ziel führt als die Standard-Menüs.
Abschließende Bewertung
Kombinieren Sie die MethodenNutzen Sie die Einstellungen für einen schnellen Überblick, aber weichen Sie auf die Systemsteuerung aus, wenn Sie sortieren oder deinstallieren müssen.
Nutzen Sie KB-Nummern zur RechercheHinter jeder KB-Nummer verbirgt sich eine Dokumentation. Bei Systemfehlern hilft es, gezielt nach der Nummer zu suchen, um bekannte Probleme zu identifizieren.
Verlassen Sie sich bei Audits auf die PowerShellMit dem Befehl Get-HotFix lassen sich installierte Hotfixes schnell auflisten. Das ist besonders nützlich für Prüfungen und Vergleiche auf mehreren Rechnern, auch wenn die angezeigten Informationen je nach Update-Typ nicht immer vollständig mit der grafischen Ansicht übereinstimmen.
Zusätzliche Fragen
Kann ich ein installiertes Update einfach wieder löschen?
Ja, das ist möglich. Im Updateverlauf finden Sie ganz unten den Punkt „Updates deinstallieren“. Dies führt Sie zur Liste, in der Sie mit der rechten Maustaste auf ein Update klicken können, um es zu entfernen, falls es Probleme bereitet.
Was bedeutet die KB-Nummer in der Liste?
KB steht für „Knowledge Base“. Jedes Windows-Update erhält eine eindeutige Identifikationsnummer (z. B. KB5034765). Wenn Sie nach dieser Nummer im Internet suchen, finden Sie die genaue Dokumentation von Microsoft darüber, was dieses Update am System verändert.
Warum sehe ich im Verlauf Updates, die fehlgeschlagen sind?
Windows protokolliert auch Installationsversuche, die nicht erfolgreich waren. Dies ist hilfreich für die Fehlersuche. Meistens finden Sie daneben einen Fehlercode wie 0x800f081f, den Sie nutzen können, um die Ursache des Problems zu finden.
Anmerkungen
- [2] Support - Rund 28% der Administratoren nutzen diesen Weg bevorzugt, wenn sie herausfinden müssen, welches spezifische Sicherheitsupdate einen Software-Konflikt verursacht hat.
- [4] Support - In der Regel dauert die Installation eines kumulativen Sicherheitsupdates im Jahr 2026 durchschnittlich 12 Minuten.
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