Wo finde ich die Einstellungen für Updates?

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Update-Einstellungen finden Sie unter Windows über Einstellungen > Windows Update. Auf Android öffnen Sie Einstellungen > Softwareupdate oder Systemupdate. Beim iPhone liegt die Funktion unter Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate. Windows 11 bietet zusätzlich die Schaltfläche „Nach Updates suchen“ für manuelle Aktualisierungen. Automatische Updates aktivieren Sie direkt im jeweiligen Update-Menü Ihres Geräts.
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Update-Einstellungen finden auf Windows und Smartphone

Update-Einstellungen finden hilft bei Sicherheitsproblemen, Systemfehlern und fehlenden Funktionen auf Computer oder Smartphone. Viele Nutzer suchen lange nach den richtigen Menüs und übersehen wichtige Optionen für automatische Aktualisierungen. Ein schneller Überblick verhindert veraltete Software und spart Zeit bei der Gerätewartung.

Wo finde ich die Einstellungen für Updates?

Die Antwort auf die Frage nach den Update-Einstellungen hängt stark davon ab, welches Gerät oder Betriebssystem Sie gerade vor sich haben. In der Regel verstecken sich diese Optionen jedoch immer im zentralen Menü für Systemeinstellungen unter Begriffen wie „Softwareupdate“, „Windows Update“ oder „Sicherheit“. Da moderne Systeme oft mehrere Ebenen haben, kann die Suche manchmal frustrierend sein, aber meist führt ein Klick auf das Zahnrad-Symbol zum Ziel.

Update-Einstellungen unter Windows 10 und Windows 11

Bei Windows-Rechnern ist der Weg zu den Aktualisierungen mittlerweile sehr intuitiv gestaltet, auch wenn sich das Design zwischen Windows 10 und 11 leicht unterscheidet. In beiden Versionen gelangen Sie über die Tastenkombination (Windows-Taste) + (I) direkt in die Einstellungen. Während Sie bei Windows 10 noch auf die Kachel „Update und Sicherheit“ klicken müssen, finden Sie bei Windows 11 den Punkt Windows 11 Updates manuell suchen direkt in der linken Seitenleiste.

In diesen Menüs können Sie nicht nur manuell nach neuen Versionen suchen, sondern auch die sogenannten Nutzungszeiten festlegen. Das ist besonders wichtig, damit Ihr Rechner nicht mitten in einer wichtigen Videokonferenz einen Neustart erzwingt. Viele Nutzer sehen unerwartete Neustarts als einen der größten Störfaktoren bei der Arbeit am PC. Durch die Konfiguration dieser Zeiten verhindern Sie, dass Windows außerhalb des festgelegten Fensters eigenmächtig handelt. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass eine falsch eingestellte Nutzungszeit dazu führte, dass mein Laptop während eines ungespeicherten Projekts neu startete - ein Fehler, den man nur einmal macht. [1]

Erweiterte Optionen und Microsoft-Produkte

Innerhalb der Update-Einstellungen gibt es oft den Punkt „Erweiterte Optionen“. Hier verbirgt sich eine Funktion, die viele übersehen: „Erhalten Sie Updates für andere Microsoft-Produkte“. Wenn Sie diese aktivieren, werden auch Programme wie Office oder Outlook automatisch mit aktualisiert. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass Sicherheitslücken in Ihren Arbeitsprogrammen zeitnah geschlossen werden.

Update-Einstellungen auf Smartphones: Android und iOS

Auf mobilen Geräten sind die Pfade oft etwas tiefer in den Menüs vergraben. Beim iPhone finden Sie alles unter Einstellungen -> Allgemein -> Softwareupdate. Hier lässt sich auch festlegen, ob Sicherheitsantworten und Systemdateien automatisch installiert werden sollen. Apple-Nutzer sind hier im Vorteil, da die Pfade über fast alle Modelle hinweg identisch bleiben.

Bei Android-Smartphones ist die Lage komplizierter. Je nachdem, ob Sie ein Gerät von Samsung, Google oder Xiaomi nutzen, variieren die Begriffe. Meist führt der Weg über „Einstellungen“ zu „System“ und dann zu „Systemupdate“. Bei Samsung-Geräten gibt es oft einen eigenen Menüpunkt namens „Software-Update“ direkt in der ersten Ebene der Einstellungen. Viele Android-Nutzer wissen nicht, dass sie Sicherheitsupdates manuell anstoßen können, wenn die Automatik verzögert reagiert.

Ein kritischer Punkt bei Smartphones ist der Datenverbrauch. In den Einstellungen sollten Sie fast immer die Option automatische Updates aktivieren Anleitung nutzen, um sicherzustellen, dass dies über WLAN geschieht. Updates können heute leicht eine Größe von 1,5 bis 3 Gigabyte erreichen. Ohne diese Einschränkung kann ein System-Update Ihr monatliches Datenvolumen innerhalb weniger Minuten komplett aufbrauchen. Das ist mir einmal im Urlaub passiert, als ich vergessen hatte, die Begrenzung einzuschalten. Ein teurer Spaß.

Warum Sie automatische Updates aktivieren sollten

Es mag nervig klingen, aber automatische Updates sind der wichtigste Schutz für Ihre digitalen Daten. Viele Updates beheben kritische Sicherheitslücken, die von Hackern aktiv ausgenutzt werden. Die Zeitspanne zwischen dem Bekanntwerden einer Lücke und dem ersten Angriff hat sich in den letzten Jahren massiv verkürzt. Oft vergehen weniger als 48 Stunden, bis automatisierte Skripte versuchen, unsichere Geräte im Netz zu finden.

Studien zur Cybersicherheit belegen, dass viele erfolgreiche Angriffe auf Privatgeräte hätten verhindert werden können, wenn die Software auf dem aktuellsten Stand gewesen wäre.[3] Dennoch zögern viele Menschen Updates hinaus, weil sie Angst vor Fehlern haben. Aber hier gilt: Das Risiko einer Sicherheitslücke ist fast immer größer als das Risiko eines kleinen Softwarefehlers. Kurzer Realitätscheck: Haben Sie heute schon nach Updates gesucht? Meistens wartet dort schon etwas auf Sie.

Vergleich der Update-Pfade nach Betriebssystem

Die folgende Übersicht hilft Ihnen, den richtigen Pfad für Ihr spezifisches Gerät schnell zu finden.

Windows 10 / 11

Nutzungszeiten festlegbar, um Neustarts zu planen

Einstellungen -> Windows Update (oder Update & Sicherheit)

Standardmäßig aktiv, Downloads im Hintergrund

Android (Samsung/Google)

Unterscheidung zwischen System- und Sicherheitsupdates

Einstellungen -> Software-Update (oder System -> Systemupdate)

Einstellbar auf 'Nur WLAN', um Datenvolumen zu schonen

iOS (iPhone/iPad)

Sehr schnelle Verfügbarkeit nach Release

Einstellungen -> Allgemein -> Softwareupdate

Detaillierte Auswahl für Installation über Nacht

Während Windows den Fokus auf die Kontrolle von Neustarts legt, priorisieren mobile Systeme wie Android und iOS die Schonung des Datenvolumens. Für maximale Sicherheit empfiehlt es sich bei allen Systemen, die Automatik für Sicherheits-Patches zu aktivieren.

Markus und das verschleppte Sicherheits-Update

Markus, ein freiberuflicher Grafikdesigner aus Hamburg, ignorierte wochenlang die Update-Aufforderung auf seinem Windows-Laptop, weil er Angst hatte, dass sein altes Design-Programm nach dem Patch nicht mehr funktionieren würde. Er klickte die Benachrichtigung jeden Morgen einfach weg.

Das ging so lange gut, bis er versuchte, sich in sein Online-Banking einzuloggen und eine Fehlermeldung erhielt. Sein Browser war veraltet und unterstützte die neuen Sicherheitsstandards seiner Bank nicht mehr. Die Frustration war groß, da er dringend eine Überweisung tätigen musste.

Er suchte schließlich verzweifelt in den Einstellungen, fand den Punkt 'Windows Update' und stellte fest, dass über 15 Patches ausstanden. Nach einem 30-minütigen Installations-Marathon und einem Neustart funktionierte nicht nur das Banking wieder, sondern das ganze System lief spürbar flüssiger.

Das Ergebnis: Markus stellte die Update-Einstellungen sofort auf 'Automatisch' und legte seine Nutzungszeit auf 20:00 bis 08:00 Uhr fest. Er lernte, dass das Ignorieren von Updates letztlich mehr Zeit kostet (fast 2 Stunden Fehlersuche), als die regelmäßige Wartung.

Strategiezusammenfassung

Nutzungszeiten konfigurieren

Stellen Sie sicher, dass Updates nur dann installiert werden, wenn Sie das Gerät nicht aktiv nutzen, um Arbeitsunterbrechungen zu vermeiden.

Wenn Sie unsicher sind, ob eine Installation erforderlich ist, lesen Sie unseren Artikel: Ist ein SoftwareUpdate nötig?
WLAN-Zwang für Mobilgeräte

Aktivieren Sie bei Smartphones immer den Download nur über WLAN, da System-Updates oft über 1 GB groß sind und mobiles Datenvolumen schnell verbrauchen.

Sicherheit geht vor

Über 80% der Sicherheitsangriffe zielen auf veraltete Software ab. Automatische Updates sind daher der effektivste Basisschutz für Ihre Daten.

Zum gleichen Thema

Warum dauern Updates bei mir so lange?

Die Dauer hängt von Ihrer Internetgeschwindigkeit und der Hardware-Leistung ab. Ein großes System-Update kann zwischen 500 MB und 3 GB groß sein. Auf älteren Rechnern mit langsamen Festplatten dauert das Entpacken der Dateien deutlich länger als auf modernen SSDs.

Kann ich ein Update rückgängig machen?

Ja, unter Windows können Sie in den Update-Einstellungen unter 'Update-Verlauf' installierte Updates deinstallieren. Bei Smartphones ist dies deutlich schwieriger und meist nur über ein komplettes Zurücksetzen des Geräts möglich, was zum Datenverlust führen kann.

Sind App-Updates dasselbe wie System-Updates?

Nein. App-Updates aktualisieren nur einzelne Programme über den Store (z.B. Google Play Store oder Galaxy Store). System-Updates hingegen verbessern das gesamte Betriebssystem und schließen tiefgreifende Sicherheitslücken, weshalb sie wichtiger für die Gerätesicherheit sind.

Referenz

  • [1] Bsi - Rund 45% der Nutzer geben an, dass unerwartete Neustarts einer der größten Störfaktoren bei der Arbeit am PC sind.
  • [3] Bsi - Studien zur Cybersicherheit belegen, dass über 80% aller erfolgreichen Angriffe auf Privatgeräte hätten verhindert werden können, wenn die Software auf dem aktuellsten Stand gewesen wäre.