Wie kann ich sehen, welche App den meisten Akku verbraucht?

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Auf Android öffnen Sie die Einstellungen und wählen den Menüpunkt Akku. Dort zeigt die Nutzungsübersicht, welche App am meisten Akku auf Ihrem Gerät verbraucht. Bei einem iPhone navigieren Sie in den Einstellungen zur Option Batterie. Dort erscheint eine detaillierte Liste der Aktivitäten. Diese Informationen helfen Ihnen dabei, gezielt Energiefresser zu identifizieren und zu beenden.
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Welche App verbraucht am meisten Akku? So prüfen

Wenn der Akku Ihres Smartphones ungewöhnlich schnell leer ist, liegt dies häufig an speziellen Anwendungen im Hintergrund. Zu wissen, welche app verbraucht am meisten akku, hilft Ihnen dabei, die Lebensdauer Ihres Geräts aktiv zu verlängern. Nutzen Sie die systeminternen Werkzeuge, um diese Energiefresser schnell zu finden und effektiv zu stoppen.

Wie kann ich sehen, welche App den meisten Akku verbraucht?

Sie können den Akkuverbrauch direkt in den Systemeinstellungen Ihres Smartphones prüfen. Navigieren Sie bei Android zu Einstellungen > Akku und bei iOS zu Einstellungen > Batterie. Dort sehen Sie eine Liste aller Apps, sortiert nach ihrem Stromverbrauch, und können bei Bedarf ressourcenhungrige Anwendungen direkt in den Standby-Modus versetzen.

Seien wir ehrlich - nichts ist frustrierender, als wenn das Handy mittags schon nach der Steckdose ruft. Häufig sind es Anwendungen, die unbemerkt im Hintergrund Daten synchronisieren. Eine durchschnittliche Social-Media-App kann die Akkulaufzeit spürbar reduzieren, selbst wenn sie kaum aktiv genutzt wird. Diese ständige Hintergrundaktivität nagt enorm an der Laufzeit.

Aber es gibt einen bestimmten Fehler bei der Akku-Pflege, den viele Nutzer machen - ich werde ihn im Abschnitt zur Hintergrundaktivität weiter unten auflösen. Zuerst schauen wir uns an, wie Sie die Täter auf frischer Tat ertappen.

Schritt-für-Schritt: Die Akkufresser aufspüren

Die Suche nach dem Stromfresser ist leichter, als viele denken. Man muss nur wissen, Wo finde ich die Akkunutzung beim Handy? um die Daten einzusehen.

So funktioniert es bei Android (Samsung, Google & Co.)

Selten habe ich ein Betriebssystem gesehen, das je nach Hersteller so unterschiedlich aussieht. Das kann ziemlich verwirrend sein. Bei den meisten modernen Android-Geräten ist der Weg jedoch ähnlich.

Gehen Sie in die Einstellungen und suchen Sie den Punkt Akku oder Gerätewartung. Tippen Sie dann auf Akkunutzung. Hier präsentiert das System eine detaillierte Liste. Ganz oben stehen die Spitzenreiter. Das sind Ihre größten Stromabnehmer.

In meiner Erfahrung ist die Anzeige bei Samsung-Geräten unter Gerätewartung manchmal etwas tiefer verschachtelt. Ein Tipp: Nutzen Sie einfach die Suchleiste in den Einstellungen und tippen Sie Akku ein. Das spart Nerven.

So funktioniert es beim iPhone (iOS)

Apple macht es den Nutzern etwas leichter. Öffnen Sie die Einstellungen und tippen Sie direkt auf Batterie.

Warten Sie einen kurzen Moment. Das Laden der Diagramme dauert manchmal ein paar Sekunden. Scrollen Sie nach unten, um den batterieverbrauch apps anzeigen zu können. Sie können bequem zwischen den letzten 24 Stunden und den letzten 10 Tagen wechseln.

Hintergrundaktivität: Der unsichtbare Stromfresser

Hier ist der Fehler, den ich vorhin erwähnt habe: Das ständige, manuelle Schließen von Apps. Viele Nutzer wischen jede App aus der Übersicht, um vermeintlich Strom zu sparen.

Das ist falsch. Völlig falsch. Ein Neustart aus dem Nichts kostet den Prozessor deutlich mehr Energie, als die App im Zwischenspeicher schlummern zu lassen. Moderne Betriebssysteme frieren ungenutzte Apps sehr effizient ein.

Was wirklich Strom zieht, ist die aktive Hintergrundaktualisierung. Wenn Instagram oder TikTok ständig neue Inhalte laden oder der Standort permanent abgefragt wird, kostet das wertvolle Akkuleistung. Schränken Sie diese Aktualisierungen für unwichtige Apps gezielt in den Einstellungen ein, anstatt sie ständig wegzustreichen.

Systemanzeige vs. Drittanbieter-Apps: Was lohnt sich?

Die eingebauten Tools der Hersteller reichen oft aus, aber manchmal braucht man mehr Details, um hartnäckige Probleme zu lösen. Hier sehen Sie, welche Lösung für Ihren Bedarf passt.

Integrierte Systemanzeige (Android/iOS)

  • Direktes Stoppen oder in den Standby-Modus versetzen möglich
  • Für 90 Prozent der alltäglichen Akku-Probleme völlig ausreichend
  • Zeigt den prozentualen Verbrauch der letzten Stunden oder Tage an
  • Völlig sicher, erfordert keine zusätzlichen Berechtigungen

⭐ AccuBattery (Drittanbieter-App)

  • Nur Analyse, das Stoppen von Apps muss manuell in den System-Einstellungen erfolgen
  • Für Technik-Enthusiasten und zur Überprüfung der generellen Akku-Gesundheit (Verschleiß)
  • Misst exakte Milliamperestunden (mAh) pro App und Bildschirmzeit
  • Muss dauerhaft im Hintergrund laufen, um Daten zu sammeln

Lite-Versionen von Apps

  • Ersetzt die ressourcenhungrige Haupt-App (z. B. Facebook Lite)
  • Wenn eine Social-Media-App unverzichtbar ist, aber das Telefon überlastet
  • Keine Analyse-Tools, sondern eine präventive Maßnahme
  • Verbrauchen von Haus aus weniger RAM, Speicher und Akku
Für die meisten Nutzer ist die integrierte Systemanzeige völlig ausreichend und der schnellste Weg zur Lösung. Drittanbieter-Apps wie AccuBattery empfehlen sich nur, wenn Sie einen Defekt der Batterie selbst vermuten und den Hardware-Verschleiß messen möchten.
Wenn Sie tiefer in die Materie einsteigen möchten, erfahren Sie hier: Wie kann ich auf Android sehen, welche Prozesse im Hintergrund laufen?

Max und der Kampf gegen den leeren Akku

Max, ein 34-jähriger Vertriebsleiter aus München, wunderte sich, warum sein Smartphone schon um 14 Uhr auf 15 Prozent fiel. Er war viel unterwegs und brauchte das Gerät dringend für berufliche E-Mails. Die ständige Panik vor dem schwarzen Bildschirm stresste ihn enorm.

Sein erster Versuch war frustrierend. Er löschte abends wahllos Apps, dimmte das Display auf ein Minimum und schaltete Bluetooth ab, was seine Smartwatch nutzlos machte. Die Bedienung des Handys machte keinen Spaß mehr. Trotzdem schmolz der Akku am nächsten Tag gnadenlos weiter.

Eines Abends nahm er sich die Zeit und schaute endlich detailliert in die Akkunutzung der Systemeinstellungen. Die große Überraschung: Eine kaum genutzte, kostenlose Wetter-App zog im Hintergrund permanent den Standort und verbrauchte fast 30 Prozent der Tagesenergie.

Er entzog der App sofort die Standortfreigabe im Hintergrund und beschränkte sie auf Nur bei Verwenden der App. Das Ergebnis war massiv. Der Akku hält nun locker bis in den späten Abend. Max hat gelernt, dass zielloses Löschen nichts bringt - man muss die Daten lesen.

Häufige Missverständnisse

Ist es normal, dass das Display am meisten Akku verbraucht?

Ja, absolut. Bei fast jedem Smartphone ist der Bildschirm der größte Stromverbraucher. Eine Display-On-Time von 4 bis 6 Stunden gilt als guter Standard, abhängig von der eingestellten Helligkeit und Bildwiederholrate.

Sollte ich Apps zum Stromsparen immer sofort schließen?

Nein, das ist ein weit verbreiteter Mythos. Das ständige Schließen und Neustarten von Apps verbraucht mehr Energie, als sie im Hintergrund ruhen zu lassen. Das Betriebssystem verwaltet den Zwischenspeicher automatisch sehr effizient.

Warum tauchen manche Apps nicht in der Akku-Liste auf?

System-Apps oder Dienste, die tief im Hintergrund laufen (wie Google Play-Dienste), werden manchmal gebündelt oder standardmäßig ausgeblendet. Zudem tauchen Apps, die weniger als ein Prozent verbraucht haben, oft nicht in der Hauptübersicht auf.

Allgemeiner Überblick

Zahlen lügen nicht

Verlassen Sie sich nicht auf Vermutungen, sondern prüfen Sie den realen Verbrauch über Einstellungen > Akku (Android) oder Einstellungen > Batterie (iOS).

Hintergrundaktivität prüfen

Achten Sie besonders auf Apps, die viel Hintergrundzeit aufweisen. Entziehen Sie diesen Anwendungen unnötige Standortrechte oder beschränken Sie die Hintergrundaktualisierung.

Manuelles Schließen schadet mehr

Hören Sie auf, Apps ständig aus der Übersicht zu wischen. Der Neustart der Anwendung aus dem Speicher kostet den Prozessor deutlich mehr Akkuleistung.