Wie kann ich geöffnete Apps wieder schließen?
Geöffnete Apps schließen: So geht es am Smartphone
Das Verwalten im Hintergrund laufender Anwendungen ist für die Akkulaufzeit und Geräteleistung von Bedeutung. Das Schließen nicht benötigter Programme beugt Leistungseinbußen vor und sorgt für einen reibungslosen Betrieb. Erfahren Sie, wie Sie geöffnete apps schließen auf Smartphones schnell und unkompliziert beenden.
Wie kann ich geöffnete Apps wieder schließen?
geöffnete apps schließen Sie auf dem iPhone und Android-Geräten am schnellsten über den jeweiligen App-Umschalter. Wischen Sie dazu vom unteren Bildschirmrand nach oben, halten Sie kurz inne und wischen Sie die Vorschau der gewünschten App nach oben weg. Die genaue Vorgehensweise kann sich je nach Modell und Tastenkonfiguration leicht unterscheiden.
Das Smartphone ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Messungen zeigen, dass Nutzer im Durchschnitt rund 100 App-Wechsel pro Tag durchführen, während sie von einer Aufgabe zur nächsten springen. Bei dieser intensiven Nutzung füllt sich die Übersicht der kürzlich verwendeten Anwendungen rasch. Viele Menschen haben sich deshalb angewöhnt, die Liste regelmäßig komplett zu leeren. Doch das ist oft gar nicht nötig. Moderne Betriebssysteme verwalten den Arbeitsspeicher extrem effizient, weshalb das manuelle Schließen meist nur bei Fehlfunktionen sinnvoll ist.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für das iPhone
Auf dem iPhone hängt die Methode davon ab, ob Ihr Gerät Face ID oder eine Home-Taste besitzt. Bei neueren Modellen wischt man von unten nach oben und hält den Finger kurz in der Mitte. Bei älteren Modellen oder dem SE drückt man die Home-Taste doppelt schnell hintereinander. Anschließend wischt man die iphone apps über app umschalter schließen weg.
Ich muss an dieser Stelle eine kleine, ehrliche Beichte ablegen. Jahrelang war ich selbst ein absoluter Kontrollfreak, was meine iPhone-Apps anging. Nach jeder Nutzung wischte ich die Anwendung sofort panisch nach oben weg - fest davon überzeugt, meinem Akku etwas Gutes zu tun. Erst als mein Smartphone nach einem großen Update plötzlich spürbar träger reagierte, begann ich zu recherchieren. Technische Analysen zeigen, dass eine App im Hintergrund nach etwa 10 Sekunden automatisch in einen gefrorenen Ruhezustand versetzt wird. In diesem Zustand verbraucht sie nahezu null Ressourcen. Schließt man sie jedoch komplett, erfordert der nächste Kaltstart wesentlich mehr Rechenleistung.
So beenden Sie Anwendungen unter Android
Bei Android-Handys öffnen Sie die Übersicht entweder durch eine Wischgeste von unten nach oben mit kurzem Halten oder durch Tippen auf das Navigationssymbol mit den drei Linien oder dem Quadrat. Wischen Sie die App dann einfach zur Seite oder nach oben weg, um sie vollständig zu beenden.
Die Vielfalt der Android-Oberflächen führt manchmal zu Verwirrung, da Hersteller wie Samsung oder Xiaomi eigene Designs nutzen. Fast alle bieten jedoch einen praktischen Button namens alle apps auf einmal schließen android oder ein Mülltonnen-Symbol an, mit dem sich die Liste mit einem Klick leeren lässt. Aber Vorsicht vor vermeintlichen Tuning-Apps: Sogenannte Task-Killer schaden der Performance meist mehr, als sie nützen. Das System bemerkt den plötzlichen Stopp und startet essenzielle Hintergrunddienste sofort wieder neu. Das führt zu einer endlosen Schleife, die den Prozessor belastet und die Batterie leert. In meiner eigenen Testphase lief das Handy ohne diese Helferlein deutlich runder.
Der große Smartphone-Mythos: Warum ständiges Schließen schadet
Das ständige manuelle Schließen von android apps im hintergrund beenden ist bei modernen Smartphones kontraproduktiv, da die Betriebssysteme den Arbeitsspeicher vollautomatisch verwalten. Wenn Sie eine App manuell beenden, muss sie beim nächsten Aufruf komplett neu geladen werden. Dieser Prozess verbraucht unterm Strich deutlich mehr Energie und verlangsamt den Start.
Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass ein leerer Arbeitsspeicher ein schnelles Handy bedeutet. Das Gegenteil ist der Fall. Unabhängige Tests im Labor zeigen, dass der Neustart einer komplett geschlossenen App im Vergleich zum Aufwecken aus dem Standby-Modus rund 20 bis 30 Prozent mehr Energie benötigt. Der RAM-Speicher ist dazu da, genutzt zu werden. Wenn das System Platz für eine aufwendige Aufgabe benötigt, wirft es inaktive Anwendungen ganz von alleine im Hintergrund raus. Manuelle Eingriffe sind also meist reine Zeitverschwendung - es sei denn, eine Anwendung ist eingefroren oder reagiert überhaupt nicht mehr.
Vergleich der Schließmethoden nach Betriebssystem
Je nach Gerät und System unterscheidet sich die Handhabung im Alltag erheblich. Hier ist eine Übersicht der Standard-Gesten.iPhone mit Face ID ⭐
- App-Vorschaukarte zügig nach oben aus dem Bildschirm wischen
- Vom unteren Rand nach oben wischen und in der Mitte kurz halten
- Nicht nativ vorgesehen - maximal drei Apps gleichzeitig mit mehreren Fingern möglich
iPhone mit Home-Taste
- App-Vorschau nach oben schieben
- Doppelklick auf die physische oder sensorische Home-Taste
- Nur einzeln oder mit mehreren Fingern nebeneinander möglich
Android (Moderne Gesten)
- Je nach Hersteller nach oben oder zur Seite wegwischen
- Von unten nach oben wischen und halten (ähnlich wie iOS)
- Über eine dedizierte Taste wie Alles schließen oder ein Papierkorb-Symbol
Giselas Kampf mit dem Akku: Eine Umgewöhnung im Alltag
Gisela, eine leidenschaftliche Smartphone-Nutzerin aus Köln, wunderte sich ständig über die kurze Akkulaufzeit ihres neuen Geräts. Aus alter Gewohnheit löschte sie nach jeder Nachricht sofort den gesamten App-Verlauf.
Sie dachte, sie würde dadurch wertvolle Ressourcen sparen. Tatsächlich wurde ihr Telefon dadurch beim Öffnen von Standard-Apps jedoch immer träger, und der Akku leerte sich gefühlt noch schneller.
Nach einem Gespräch mit ihrem technikbegeisterten Enkel entschied sie sich für ein Experiment. Sie ließ alle Apps für eine Woche einfach im Hintergrund geöffnet und ignorierte den Drang zum Wegwischen.
Das Ergebnis verblüffte sie total. Ihr Smartphone hielt am Ende des Tages spürbar länger durch, und die Apps öffneten sich ohne die lästige Verzögerung.
Wichtige Stichpunkte
Vertrauen Sie dem BetriebssystemSowohl iOS als auch Android steuern den Arbeitsspeicher vollautomatisch und versetzen inaktive Apps in einen extrem sparsamen Tiefschlaf.
Kaltstarts kosten wertvolle EnergieDas erneute Laden einer komplett geschlossenen Anwendung benötigt deutlich mehr Prozessorleistung und treibt den Stromverbrauch in die Höhe.
Nur im Notfall eingreifenNutzen Sie den App-Umschalter primär als Werkzeug zur Fehlerbehebung, wenn sich eine Anwendung aufgehängt hat oder eingefroren ist.
Weitere Fragen
Sollte ich Apps schließen, um Datenvolumen zu sparen?
Nein, das ist im Normalfall nicht notwendig. Eingefrorene Apps übertragen im Hintergrund kaum Daten. Wenn Sie Daten sparen möchten, schalten Sie lieber in den Einstellungen die Hintergrundaktualisierung für bestimmte Apps gezielt aus.
Wann ist das Schließen einer App wirklich sinnvoll?
Das manuelle Beenden ist primär dann ratsam, wenn eine App abgestürzt ist, nicht mehr reagiert oder fehlerhafte Daten anzeigt. Durch das Schließen erzwingen Sie einen sauberen Neustart der Anwendung.
Verbrauchen geöffnete Apps im Hintergrund nicht viel RAM?
Ja, sie verbleiben im Arbeitsspeicher, aber das ist so gewollt. Moderner RAM ist darauf ausgelegt, gefüllt zu sein, damit Apps sofort einsatzbereit sind. Bei Engpässen räumt das System selbstständig auf.
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