Wie finde ich meine Cloud?
Wie finde ich meine Cloud? Schnellzugriff iCloud und Drive
wie finde ich meine cloud verwirrt viele Nutzer, weil Dateien nicht immer als eigene App sichtbar sind. Je nach Dienst erscheinen Daten in Systemapps im Dateimanager oder direkt im Browserzugang. Wer die richtigen Zugriffsorte kennt findet Dokumente Fotos und Backups deutlich schneller.
Wo versteckt sich meine Cloud eigentlich?
Die Antwort auf die Frage, wie Sie Ihre Cloud finden, hängt stark von Ihrem Gerät und dem installierten Betriebssystem ab. In den meisten Fällen ist die Cloud kein einzelner Knopf, sondern ein Dienst, der tief in Ihren Einstellungen oder in spezifischen Apps wie Fotos oder Dateien integriert ist. Es gibt oft mehr als eine richtige Erklärung, da viele Nutzer unwissentlich mehrere Dienste gleichzeitig nutzen.
Aktuelle Daten zeigen, dass ein großer Teil aller Smartphone-Nutzer bei mindestens einem Cloud-Dienst angemeldet sind, ohne die genauen Zugriffswege zu kennen. Das ist völlig normal. Die Cloud fühlt sich oft unsichtbar an, weil sie im Hintergrund arbeitet, um Ihre Daten zu sichern. Aber keine Sorge - Sie müssen kein Technik-Profi sein, um Ihre Dateien wiederzufinden. Es gibt einen entscheidenden Fehler, den fast jeder macht, wenn er seine Cloud sucht - ich werde diesen häufigen Irrtum weiter unten im Abschnitt zur Anbieter-Identifikation auflösen.
Ich weiß noch genau, wie ich mein erstes Cloud-Backup suchte. Ich starrte minutenlang auf meinen Startbildschirm und suchte nach einer App, die einfach nur Cloud hieß. Spoiler: Ich habe sie nie gefunden. Stattdessen lernte ich, dass die Cloud eher wie ein unsichtbares Regal ist, das man über verschiedene Türen betreten kann. Manchmal ist die Tür eine Einstellung, manchmal eine App. Gehen wir die häufigsten Wege gemeinsam durch.
Apple iCloud: So finden Sie Ihren Speicher auf dem iPhone und Mac
Bei Apple-Geräten ist die iCloud fest mit Ihrer Apple-ID verknüpft und bildet das Rückgrat für Backups und Synchronisation. Sie finden den Zugang am schnellsten in den Einstellungen Ihres iPhones oder iPads, indem Sie ganz oben auf Ihren Namen tippen und dort den Unterpunkt iCloud auswählen. Hier sehen Sie sofort, welche Daten (Fotos, Kontakte, Backups) aktuell synchronisiert werden.
Die Anzahl der iCloud-Nutzer ist beeindruckend: Über 850 Millionen Menschen weltweit nutzen diesen Dienst als primären Speicherort für ihre mobilen Daten. [2] Wenn Sie Ihre tatsächlichen Dateien sehen möchten, suchen Sie auf Ihrem Home-Bildschirm nach der App Dateien (ein blaues Ordner-Symbol). Dort können Sie auf iCloud Drive zugreifen, wo Dokumente und PDFs gespeichert sind. Am Computer finden Sie die iCloud entweder im Finder (beim Mac) oder über die Webseite icloud.com, auf der Sie sich mit Ihren Zugangsdaten anmelden können.
Nennen wir es beim Namen: Die Cloud kann extrem nerven. Besonders dann, wenn man dringend ein Foto sucht und nur die Meldung Speicher voll sieht. Ich habe selbst schon Stunden damit verbracht, alte Backups zu löschen, nur um 50 MB Platz für ein neues Video zu schaffen. Aber wenn man einmal verstanden hat, dass iCloud Drive im Grunde nur ein Festplatten-Ersatz im Netz ist, verliert das Ganze seinen Schrecken.
Google Drive und Android: Wo liegen meine Daten?
Auf Android-Smartphones ist Google Drive der Standard-Dienst, der eng mit Ihrem Google-Konto verzahnt ist. Sie finden Ihre Cloud-Inhalte meist vorinstalliert in einem Ordner namens Google direkt auf Ihrem Startbildschirm. Dort befinden sich Apps wie Google Drive für Dokumente und Google Fotos für Ihre Bildergalerie.
Google Drive hat eine enorme Reichweite und verzeichnete zuletzt über 2 Milliarden aktive Nutzer pro Monat.[3] Der Zugriff ist dabei plattformübergreifend extrem einfach gestaltet. Im Webbrowser müssen Sie lediglich drive.google.com aufrufen. Ein wichtiger Punkt hierbei: Ihr kostenloser Speicher von 15 GB wird zwischen Google Mail, Drive und Fotos geteilt. Das führt oft dazu, dass die Cloud voll zu sein scheint, obwohl Sie in Drive selbst kaum Dateien abgelegt haben.
Anfangs dachte ich, Google Drive sei nur für Textdokumente da. Ein großer Irrtum. Erst als mein Handy verloren ging, wurde mir klar, dass Google dort mein komplettes digitales Leben - von App-Einstellungen bis hin zu WhatsApp-Backups - versteckt hatte. Diese Erkenntnis war eine Mischung aus Erleichterung und leichtem Gruseln darüber, wie viel Google eigentlich weiß. Es lohnt sich, einmal im Monat in die Speicherverwaltung zu schauen.
Samsung Cloud und Huawei Cloud: Besonderheiten der Hersteller
Viele Smartphone-Hersteller bieten eigene Cloud-Lösungen an, die zusätzlich zu Google Drive existieren. Bei Samsung finden Sie diesen Dienst in den Einstellungen unter Konten und Sicherung und dann Samsung Cloud. Huawei-Nutzer navigieren ebenfalls über die Einstellungen zu ihrer HUAWEI ID und wählen dort den Punkt Cloud aus.
Interessanterweise nutzen viele der Samsung-User die herstellereigene Cloud vor allem für Geräte-Backups, während sie für Fotos auf Drittanbieter setzen. Beachten Sie, dass Samsung einen Großteil seiner Cloud-Funktionen mittlerweile auf Microsoft OneDrive ausgelagert hat. Wenn Sie also Ihre Samsung-Cloud suchen, landen Sie oft automatisch in einer OneDrive-Anmeldung. Das kann verwirrend sein, ist aber ein bewusster strategischer Schritt der Hersteller, um Infrastrukturkosten zu sparen.
Hier ein kleiner Reality-Check: Ich habe einmal versucht, meine Daten von einer Huawei Cloud in eine Samsung Cloud zu verschieben. Es war ein Albtraum. Die Systeme sind oft wie geschlossene Gärten gebaut. Wenn Sie also planen, die Marke zu wechseln, ist es meist klüger, einen neutralen Anbieter wie Dropbox oder Google Drive zu nutzen, der auf allen Geräten gleich funktioniert. Das spart Ihnen beim nächsten Handy-Kauf eine Menge graue Hair.
Hilfe, ich weiß nicht, welchen Anbieter ich habe!
Wenn Sie völlig den Überblick verloren haben, gibt es einen einfachen Trick, um Ihren Cloud-Anbieter zu identifizieren. Schauen Sie in Ihre E-Mails und suchen Sie nach Begriffen wie Speicherplatz, Abonnement oder Backup. Fast jeder Cloud-Dienst schickt Ihnen regelmäßig Status-E-Mails oder Rechnungen für den Speicherplatz.
Erinnern Sie sich an den Fehler, den ich am Anfang erwähnt habe? Die meisten Menschen suchen nach einer App mit dem Namen Cloud. In Wirklichkeit ist die Cloud meistens hinter den Apps versteckt, die Sie täglich nutzen. Prüfen Sie die Einstellungen Ihrer Foto-Galerie-App. Dort steht unter Synchronisierung fast immer der Name des Dienstes, zum Beispiel OneDrive, Dropbox oder Google. Das ist der direkteste Weg zu Ihrer Cloud.
Manchmal hilft auch ein Blick in die App-Übersicht. Suchen Sie nach Icons wie einer Wolke (OneDrive), einer blauen Box (Dropbox) oder einem bunten Dreieck (Google Drive). Wenn Sie dort nichts finden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie den Standard-Dienst Ihres Herstellers nutzen. Gehen Sie in die Einstellungen und suchen Sie nach dem Begriff Speicher. Dort wird meistens aufgeschlüssel, welcher Anteil Ihres Speichers online (Cloud) und welcher lokal liegt.
Cloud-Anbieter im Schnell-Vergleich
Je nachdem, welches Gerät Sie nutzen, bietet jeder Dienst spezifische Vorteile. Hier ist eine Übersicht der gängigsten Optionen.
Apple iCloud
- 5 GB - reicht oft nur für Basissicherung und Kontakte
- Vollständiger Zugriff über icloud.com für Windows-Nutzer möglich
- Perfekt integriert in iPhone, iPad und Mac über die Einstellungen
Google Drive
- 15 GB - der großzügigste kostenlose Basis-Speicher am Markt
- Hervorragende Bearbeitungsfunktionen direkt im Browser
- Standard auf Android, aber auch sehr gut als App auf dem iPhone
Microsoft OneDrive
- 5 GB - Fokus liegt auf der Verknüpfung mit Office-Paketen
- Ideal für die Arbeit mit Word, Excel und PowerPoint Dokumenten
- Vorinstalliert auf Windows-PCs und Standard für Samsung-Geräte
Lukas und die verschwundenen Urlaubsfotos
Lukas, ein 34-jähriger Architekt aus Hamburg, wechselte von einem alten iPhone auf ein neues Samsung Galaxy. Er war frustriert, weil er seine Cloud nirgendwo finden konnte und dachte, seine Urlaubsfotos der letzten fünf Jahre wären für immer verloren.
Sein erster Versuch war es, im Samsung-Menü nach iCloud zu suchen, was natürlich scheiterte. Er versuchte dann, die Daten per Kabel zu übertragen, aber die Verbindung brach ständig ab, was ihn fast dazu brachte, das neue Handy zurückzugeben.
Die Wende kam, als er begriff, dass er die iCloud-App nicht auf Android installieren kann, aber über den Browser Zugriff hat. Er meldete sich auf seinem neuen Handy via Chrome bei icloud.com an und exportierte die wichtigsten Bilder zu Google Fotos.
Nach drei Stunden Arbeit hatte Lukas alle 2.000 Bilder sicher übertragen. Er lernte daraus, dass man nicht an einen Hersteller gebunden ist, wenn man weiß, wie man den Web-Zugang der Cloud nutzt, und fühlt sich nun deutlich unabhängiger.
Weitere Diskussion
Kostet es Geld, wenn ich meine Cloud benutze?
Die Grundnutzung ist bei fast allen Anbietern kostenlos, solange Sie das Speicherlimit (meist 5 bis 15 GB) nicht überschreiten. Wenn Sie mehr Platz für Tausende Fotos benötigen, fällt eine monatliche Gebühr an, die meist bei etwa 1 bis 3 Euro beginnt.
Kann ich die Cloud auf meinem Handy ausschalten?
Ja, Sie können die Synchronisierung in den Einstellungen unter Ihrem Cloud-Konto jederzeit deaktivieren. Beachten Sie jedoch, dass dann keine automatischen Backups mehr erstellt werden und Ihre Daten bei einem Verlust des Geräts weg sein könnten.
Ist meine Cloud sicher vor Hackern?
Cloud-Anbieter nutzen heute extrem starke Verschlüsselungsmethoden, die höchsten Sicherheitsstandards entsprechen. Das größte Risiko ist meist ein schwaches Passwort; nutzen Sie daher unbedingt die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), um Ihr Konto abzusichern.
Lernziele
Die Cloud ist meist eine Einstellung, keine AppSuchen Sie in den Systemeinstellungen nach Ihrem Namen oder Konto, um die Cloud-Konfiguration zu finden, anstatt nur nach einer App-Verknüpfung zu suchen.
Wenn Sie Ihr Handy nicht zur Hand haben, können Sie fast immer über Webseiten wie icloud.com oder drive.google.com auf Ihre Daten zugreifen.
Achten Sie auf das SpeicherlimitViele der Nutzer stoßen innerhalb des ersten Jahres an ihr kostenloses Limit. Prüfen Sie regelmäßig, was wirklich gesichert werden muss.
Quellmaterialien
- [2] En - Über 850 Millionen Menschen weltweit nutzen diesen Dienst als primären Speicherort für ihre mobilen Daten.
- [3] Businessofapps - Google Drive hat eine enorme Reichweite und verzeichnete zuletzt über 2 Milliarden aktive Nutzer pro Monat.
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