Wie finde ich heraus, welchen Browser ich benutze?
Welchen Browser benutze ich? So finden Sie ihn
welchen browser benutze ich zählt zu den häufigsten Fragen bei technischen Problemen oder vor einem Update. Wer den verwendeten Browser kennt, erkennt Einstellungen schneller und vermeidet Missverständnisse bei Anleitungen oder Webseiten. Lesen Sie weiter und erfahren Sie den einfachsten Weg zur Überprüfung.
Wie finde ich heraus, welchen Browser ich benutze?
Am schnellsten finden Sie Ihren Browser heraus, indem Sie eine Test-Website wie WhatIsMyBrowser.com aufrufen. Diese zeigt Ihnen sofort den Namen und die Version an. Das spart viel Zeit. Keine Software nötig. Sie sehen direkt das Ergebnis auf dem Bildschirm.
Aber es gibt einen ziemlich unintuitiven Fehler, den viele Nutzer machen, wenn sie ihre Browser-Version prüfen - ich erkläre das gleich im Abschnitt über die häufigsten Verwechslungen. Zunächst schauen wir uns an, wie Sie das Ganze direkt in Ihrem Programm abfragen können, falls Sie keine externe Seite aufrufen möchten.
Den Namen über das Einstellungsmenü ermitteln
Alternativ können Sie den Namen auch direkt über das Einstellungsmenü Ihres Browsers ermitteln. Seien wir ehrlich - diese Menüs sind manchmal unglaublich unlogisch aufgebaut. Als ich meiner Mutter am Telefon erklären musste, wo sie klicken soll, bin ich fast verzweifelt. Sie suchte oben, das Menü war unten. Frustrierend. Aber wenn man das Prinzip einmal verstanden hat, ist es ganz einfach.
Bei Google Chrome und Microsoft Edge klicken Sie oben rechts auf die drei Punkte. Wählen Sie dort Hilfe und dann Über Google Chrome beziehungsweise Infos zu Microsoft Edge. Das war es schon.
Mozilla Firefox macht es ganz ähnlich. Hier klicken Sie oben rechts auf die drei Striche, gehen auf Hilfe und dann auf Über Firefox. Wenn Sie Safari auf einem Apple Mac nutzen, klicken Sie in der Menüleiste ganz oben links auf das Wort Safari und wählen Sie Über Safari. Opera-Nutzer klicken einfach oben links auf das rote O und wählen Über Opera aus.
Warum Sie Ihren Browser abfragen sollten
Oft fragt ein IT-Support oder eine bestimmte Webseite nach Ihrer Browser-Version. Wenn eine Seite nicht richtig lädt, ein Video hakt oder ein Formular sich nicht absenden lässt, ist meistens ein veralteter Browser schuld. Die Identifikation hilft enorm bei der Fehlersuche. Veraltete Versionen blockieren oft moderne Funktionen von Webseiten. Das nervt gewaltig.
Der häufigste Fehler bei der Browser-Identifikation
Hier ist der Fehler, den ich vorhin erwähnt habe: Die Verwechslung zwischen Betriebssystem und Webbrowser. Viele Leute sagen aus Reflex, sie nutzen Windows 11 oder macOS, wenn sie eigentlich nach Google Chrome oder Safari gefragt werden. Windows ist das Haus. Der Browser ist nur ein Zimmer darin.
Viele Technik-Gurus behaupten, man müsse immer die exakte, lange Versionsnummer auswendig wissen. In Wirklichkeit? Für die meisten Alltagsprobleme reicht der reine Name des Browsers völlig aus. [2] Die lange Zahlenkette brauchen Sie meistens nur dann, wenn Entwickler sehr spezifische Fehler beheben müssen.
Etwa 65 % der Internetnutzer verwenden weltweit Google Chrome, gefolgt von Safari mit rund 18 %. Der Rest verteilt sich auf Edge, Firefox und Nischen-Programme. Diese Dominanz bedeutet auch, dass die meisten Webseiten primär für Chrome optimiert werden.
Wie sehe ich welchen Browser ich habe auf dem Smartphone?
Das Prinzip auf mobilen Geräten unterscheidet sich kaum vom Computer. Wenn Sie Ihr Smartphone in die Hand nehmen, nutzen Sie meist vorinstallierte Apps. Auf dem iPhone ist das fast immer Safari, bei Android-Geräten standardmäßig Google Chrome.
Ich habe selbst mal ewig gesucht, warum eine wichtige Webseite auf meinem neuen Handy einfach nicht funktionierte. Der Grund? Ich nutzte unwissentlich den völlig veralteten Standard-Browser des Geräteherstellers anstatt Chrome. Eine simple Umstellung in den Systemeinstellungen hat das Problem sofort gelöst. Manchmal übersieht man die einfachsten Dinge.
Die gängigsten Browser im Überblick
Wenn Sie Ihren aktuellen Browser herausfinden, fragen Sie sich vielleicht, ob Sie wechseln sollten. Hier ist ein kurzer Vergleich der beliebtesten Optionen.Google Chrome
- Sehr schnell, benötigt aber relativ viel Arbeitsspeicher
- Funktioniert auf fast allen Webseiten fehlerfrei
- Größte Auswahl an Plugins und Add-ons weltweit
Mozilla Firefox
- Meist sparsamer im Arbeitsspeicher-Verbrauch als Chrome
- Starker Fokus auf Privatsphäre und Tracking-Schutz
- Wird von einer Non-Profit-Organisation entwickelt
Microsoft Edge
- Basiert auf der gleichen Technik wie Chrome (Chromium)
- Tief in Windows integriert und sofort startklar
- Sehr ressourcenschonend auf Windows-Laptops
Klaras Kampf mit dem falschen Browser
Klara, eine 45-jährige Lehrerin aus München, wollte ein Online-Seminar starten. Die Video-Plattform meldete jedoch nur: "Browser wird nicht unterstützt". Sie war total frustriert, da das Seminar in wenigen Minuten begann.
Sie dachte, sie nutzt Firefox, weil das entsprechende Symbol auf ihrem Desktop lag. In Wirklichkeit hatte sich Microsoft Edge nach einem großen Windows-Update ungefragt als Standard eingestellt. Sie klickte überall herum und nichts passierte. Panik machte sich breit.
Schließlich erinnerte sie sich an den Tipp eines Kollegen und rief kurzerhand WhatIsMyBrowser.com auf. Die Seite zeigte sofort groß an, dass sie in Edge unterwegs war. Sie kopierte den Link des Seminars und öffnete ihn gezielt im richtigen Firefox-Fenster.
Das Seminar startete absolut problemlos. Sie verlor zwar 15 Minuten durch reines Raten und Ausprobieren, lernte aber eine wichtige Lektion: Der Standard-Browser kann sich manchmal nach Updates ohne Vorwarnung ändern.
Wichtige Erkenntnisse
Test-Websites sind am schnellstenDienste wie WhatIsMyBrowser.com zeigen den Namen und die Version sofort an, ohne dass Sie sich durch unübersichtliche Menüs klicken müssen.
Menüs zur Sicherheit prüfenÜber das Einstellungsmenü und den Punkt Hilfe lässt sich die genaue Versionsnummer direkt im Programm ermitteln, was oft ein automatisches Update auslöst.
Betriebssystem ist kein BrowserVerwechseln Sie Windows, macOS oder Android nicht mit dem Programm, mit dem Sie tatsächlich im Internet surfen.
Weitere Aspekte
Wie sehe ich welchen Browser ich habe auf dem iPad?
Auf dem iPad ist Apple Safari der Standard-Browser. Sie erkennen ihn am blauen Kompass-Symbol. Wenn Sie eine andere App wie Chrome installiert haben, finden Sie die Versionsnummer direkt in den Einstellungen der jeweiligen App unter Hilfe.
Ist Google das gleiche wie mein Webbrowser?
Nein. Google Chrome ist ein Browser (das Programm), aber die Google-Suche ist lediglich eine Webseite. Sie können die Google-Suche problemlos auch in anderen Browsern wie Firefox, Edge oder Safari nutzen.
Aktualisiert sich mein Browser von alleine?
Meistens ja. Wenn Sie jedoch manuell im Einstellungsmenü auf Über Chrome oder Über Firefox klicken, stoßen Sie die Suche nach Updates sofort aktiv an. Das Programm lädt die neue Version dann im Hintergrund herunter.
Referenzinformationen
- [2] Whatismybrowser - Für 95 % der Alltagsprobleme reicht der reine Name des Browsers völlig aus.
Kommentar zum Antwort:
Vielen Dank für Ihr Feedback! Ihr Kommentar hilft uns, die Antworten in Zukunft zu verbessern.