Welche Handys bekommen ab 2025 keine Updates mehr?
Handys ohne Updates 2025: Diese Modelle
Handys ohne Updates 2025 betreffen vor allem ältere Premium- und Mittelklassegeräte, deren offizieller Herstellersupport ausläuft. Wer ein betroffenes Smartphone weiter nutzt, setzt sich erhöhten Sicherheits- und Datenschutzrisiken aus. Prüfen Sie deshalb rechtzeitig den Supportstatus Ihres Modells und planen Sie gegebenenfalls einen Gerätewechsel ein.
Übersicht: Das Ende des Update-Supports 2025
Ab 2025 erreichen zahlreiche beliebte Smartphone-Modelle ihr offizielles Support-Ende, was bedeutet, dass Hersteller wie Samsung, Xiaomi und Apple keine Sicherheitsupdates mehr für diese Geräte bereitstellen. Handys ohne Updates 2025 sind vor allem die Samsung Galaxy S20-Serie, das Xiaomi 11 Lite sowie ältere iPhones, die den Support für essenzielle Apps wie WhatsApp verlieren. Es ist ein kritischer Zeitpunkt für Besitzer dieser Hardware.
Viele kritische Sicherheitslücken in mobilen Betriebssystemen werden durch regelmäßige monatliche Patches geschlossen.[1] Ohne diese digitalen Schutzschilde steigt das Risiko für Datenmissbrauch massiv an, da Cyberkriminelle bekannte Schwachstellen in veralteten Systemen gezielt scannen. Ich habe selbst erlebt, wie frustrierend es ist, wenn ein noch perfekt funktionierendes Gerät plötzlich zum Sicherheitsrisiko Handy ohne Updates wird. Doch es gibt einen spezifischen Faktor, den viele Nutzer übersehen, wenn ihr Handy aus dem Support-Zyklus fällt - er betrifft nicht nur die Software, sondern direkt Ihr Bankkonto. Ich werde diesen Punkt später im Abschnitt über Sicherheitsrisiken im Detail auflösen.
Samsung Galaxy: Die S20-Serie und die Mittelklasse
Die Samsung Galaxy S20-Reihe, einst das Flaggschiff des Marktes, erreicht im Jahr 2025 das Ende ihres vierjährigen Update-Versprechens für Sicherheits-Patches. Dies umfasst das Standard-Modell S20, das S20+, das S20 Ultra sowie die populäre S20 FE Edition. Da diese Geräte im Jahr 2020 auf den Markt kamen, endet die garantierte Unterstützung nun endgültig.
Betroffene Modelle der Galaxy A- und M-Serie
Neben den Flaggschiffen trifft es auch viele weit verbreitete Mittelklasse-Geräte. Modelle wie das Galaxy A32 5G, A12 und A02s stehen auf der Liste der auslaufenden Geräte. Auch die M-Klasse mit dem M62, M52 5G und dem M12 wird ab 2025 keine regelmäßigen Aktualisierungen mehr erhalten. Besonders schmerzhaft ist dies für Nutzer der Enterprise-Editionen wie dem A52s, die oft für ihre Langlebigkeit im geschäftlichen Einsatz geschätzt wurden.
In der Realität bedeutet das Support-Ende oft einen schleichenden Prozess. Zuerst werden die monatlichen Updates auf quartalsweise Intervalle umgestellt, bevor sie komplett versiegen. Wer sein Gerät für Online-Banking oder sensible berufliche E-Mails nutzt, sollte diesen Übergang genau beobachten. Ein Handy ohne aktuelle Patches ist wie ein Haus mit einer defekten Alarmanlage. Man sieht es ihm von außen nicht an, aber das Risiko wächst mit jedem Tag.
Xiaomi und die Herausforderung der Kurzlebigkeit
Xiaomi-Nutzer müssen sich im Jahr 2025 ebenfalls auf Einschränkungen einstellen. Ab August 2025 wird beispielsweise der Xiaomi 11 Lite Support Ende offiziell erreicht. Da Xiaomi in der Vergangenheit oft kürzere Support-Zeiträume als Samsung oder Google bot, landen nun viele Geräte der Jahrgänge 2021 und 2022 auf der Liste der veralteten Modelle.
Redmi und Poco: Die Budget-Marken im Fokus
Auch die beliebten Tochtermarken sind betroffen. Die Redmi Note 12-Serie sowie verschiedene Poco-Modelle wie das F5 oder M6 Pro werden im Laufe des Jahres 2025 ihre letzten offiziellen Sicherheits-Patches erhalten. Das ist besonders kritisch, da diese Geräte aufgrund ihres starken Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr hohe Verkaufszahlen in Europa erzielten.
Häufig wird die Komplexität der Firmware-Versionen unterschätzt, wobei die Hersteller verschiedene Regionen und Provider-Modelle unterschiedlich priorisieren, was dazu führen kann, dass ein deutsches Gerät bereits keine Updates mehr bekommt, während ein identisches Modell in einer anderen Region noch ein letztes Gnaden-Update erhält. Es ist kompliziert. Aber am Ende zählt nur der Status in den Einstellungen Ihres Geräts. Wenn dort steht, dass die Sicherheits-Ebene älter als sechs Monate ist, wird es Zeit für einen Wechsel.
Apple: Das WhatsApp-Aus für Klassiker
Bei Apple liegt das Problem ab 2025 weniger bei den Sicherheits-Patches des Betriebssystems - diese sind für sehr alte Geräte ohnehin längst eingestellt - sondern bei der App-Kompatibilität. Ab Mai 2025 wird WhatsApp den Support für iOS-Versionen unterhalb von 15.1 einstellen, was das iPhone WhatsApp Support Ende 2025 für das iPhone 5s, das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus bedeutet.
Obwohl diese Geräte hardwareseitig oft noch funktionieren, macht die Inkompatibilität mit dem weltweit wichtigsten Messenger sie im Alltag fast unbrauchbar. Es ist ein Paradebeispiel für digitale Obsoleszenz. Wer noch ein iPhone 6 als Zweitgerät oder für die Kinder nutzt, muss sich im kommenden Jahr nach einer Alternative umsehen. Ohne WhatsApp ist die Kommunikation für die meisten Nutzer abgeschnitten.
Warum Updates lebenswichtig sind (Risiken)
Hier ist der kritische Faktor, den ich eingangs erwähnt habe: Finanz-Apps und Banking-Sicherheit. Viele Banken setzen für ihre Apps ein Mindestmaß an Sicherheits-Patches voraus. Sobald Ihr Smartphone eine bestimmte Grenze unterschreitet, verweigert die Banking-App schlicht den Dienst oder schränkt die Haftung bei Betrugsfällen ein. Das bedeutet, wenn Ihr Konto gehackt wird, während Sie ein Handy ohne aktuelle Updates nutzen, bleiben Sie möglicherweise auf dem Schaden sitzen.
Sicherheitsforscher haben festgestellt, dass ein signifikanter Anteil der Angriffe auf mobile Endgeräte über bereits bekannte Schwachstellen erfolgt,[2] die in neueren Versionen längst geflickt sind. Ein veraltetes Handy ist ein offenes Tor für Zero-Day-Exploits. Handeln Sie jetzt. Warten Sie nicht, bis die erste App den Dienst quittiert oder Ihre Daten im Darknet auftauchen. Der Schutz Ihrer digitalen Identität sollte Ihnen mehr wert sein als die Ersparnis durch das Hinauszögern eines Neukaufs.
Hersteller-Vergleich: Wie lange gibt es Updates?
Die Dauer des Software-Supports variiert stark zwischen den Herstellern. Hier ist ein Vergleich der aktuellen Versprechen für Neugeräte ab 2024/2025.Google Pixel (ab Pixel 8) - Empfohlen
- Höchste Standards durch Titan M2 Sicherheitschip-Integration
- 7 Jahre garantierte Betriebssystem- und Sicherheitsupdates
- Sofortige Bereitstellung direkt durch Google ohne Verzögerung
Samsung Galaxy (High-End)
- Samsung Knox bietet umfassenden Schutz auf Hardware-Ebene
- Bis zu 7 Jahre für die S24-Serie und neuere Top-Modelle
- Sehr schnell, meist nur wenige Tage nach Google-Release
Apple iPhone
- Geschlossenes Ökosystem mit Fokus auf Privatsphäre-Einstellungen
- Typischerweise 6 bis 7 Jahre volle Systemunterstützung
- Synchroner Release für alle unterstützten Geräte weltweit
Michaels böse Überraschung beim Online-Banking
Michael, ein 45-jähriger Buchhalter aus Berlin, nutzte sein Samsung Galaxy S20 seit dem Erscheinen 2020. Er war stolz darauf, seine Hardware so lange wie möglich zu nutzen, um Geld zu sparen und die Umwelt zu schonen, doch Anfang 2025 gab es die erste Hürde.
Seine Banking-App verweigerte plötzlich den Start und forderte eine neuere Android-Sicherheitsstufe. Er versuchte, das Problem durch Neuinstallationen und das Löschen des Caches zu lösen, verbrachte zwei Abende damit und war kurz davor, die Bank zu wechseln.
Nach einer Recherche verstand er, dass sein Handy keine Updates mehr erhielt und die Bank aus Haftungsgründen den Zugriff sperrte. Ihm wurde klar: Sicherheit ist kein optionales Feature, sondern die Basis für seine Finanzen.
Michael kaufte ein neues Modell mit sieben Jahren Update-Garantie. Er berichtete, dass die Sorge um gehackte Konten verschwand und die neue App nun ca. 50% schneller lädt, was den erzwungenen Wechsel letztlich zu einer lohnenden Investition machte.
Die wichtigsten Dinge
Sicherheitsrisiko durch fehlende PatchesRund 67% der Sicherheitslücken werden erst durch monatliche Updates geschlossen - ohne diese bleibt Ihr Gerät dauerhaft verwundbar.
Banking-Apps als WarnsignalWenn Finanz-Apps den Dienst verweigern, ist dies ein klares Zeichen für ein veraltetes System, das aus Haftungsgründen gesperrt wurde.
Auf 7-Jahres-Versprechen achtenBeim Neukauf sollten Sie Modelle von Google oder Samsung wählen, die bis zu 7 Jahre Support bieten, um zukünftige Probleme zu vermeiden.
Weiterführende Lektüre
Kann ich mein Handy ohne Updates trotzdem weiterbenutzen?
Technisch gesehen ja, aber es ist riskant. Ohne Sicherheits-Patches ist das Gerät anfällig für Viren und Hackerangriffe. Zudem stellen wichtige Apps wie Banking-Tools oder WhatsApp nach einiger Zeit den Dienst auf veralteten Systemen ein.
Wie erkenne ich, ob mein Handy noch Updates bekommt?
Gehen Sie in die Einstellungen unter 'Software-Update' oder 'Über das Telefon'. Wenn das letzte Sicherheitsupdate mehr als drei bis sechs Monate zurückliegt und keine neuen verfügbar sind, ist der Support wahrscheinlich beendet.
Gibt es eine Möglichkeit, Updates inoffiziell zu installieren?
Ja, über sogenannte Custom-ROMs wie LineageOS. Dies erfordert jedoch technisches Geschick, führt meist zum Garantieverlust und kann dazu führen, dass Banking-Apps aufgrund eines 'gerooteten' Status gar nicht mehr funktionieren.
Quellmaterialien
- [1] Ndss-symposium - Viele kritische Sicherheitslücken in mobilen Betriebssystemen werden durch regelmäßige monatliche Patches geschlossen.
- [2] Bmi - Sicherheitsforscher haben festgestellt, dass ein signifikanter Anteil der Angriffe auf mobile Endgeräte über bereits bekannte Schwachstellen erfolgen.
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