Welche Cloud hat den meisten kostenlosen Speicher?
| Anbieter | Kostenloser Speicher |
|---|---|
| MEGA | 20 GB |
| Google Drive | 15 GB |
Welche Cloud hat den meisten kostenlosen Speicher? 20 GB vs 15 GB
Die Wahl der richtigen Cloud-Lösung hängt oft vom verfügbaren Gratis-Volumen ab. Wer nach dem meisten kostenlosen Cloud-Speicher sucht, möchte unnötige Kosten vermeiden und Daten sicher auslagern. Das Verständnis der aktuellen Marktführer schützt vor Speicherplatzmangel und hilft bei der optimalen Verwaltung digitaler Dokumente und privater Fotos.
Welche Cloud hat den meisten kostenlosen Speicher?
Die Frage nach dem meisten kostenlosen Speicherplatz lässt sich heute klar beantworten: MEGA führt das Feld der bekannten Anbieter mit 20 GB dauerhaftem Gratis-Speicher an. Dicht gefolgt wird der Spitzenreiter von Google Drive mit 15 GB, wobei dieser Platz jedoch mit Gmail und Google Fotos geteilt werden muss. [2] Da sich die Angebote oft durch versteckte Bedingungen unterscheiden, lohnt sich ein genauer Blick auf die Details.
In meiner Laufbahn als IT-Berater habe ich Dutzende Cloud-Migrationen begleitet und dabei eines gelernt: Speicherplatz ist nicht alles. Ich habe Nutzer gesehen, die sich über 50 GB Gratis-Speicher freuten, nur um festzustellen, dass der Upload einer 2 GB Videodatei aufgrund von Drosselungen den ganzen Tag dauerte. Es ist frustrierend, wenn man zwar Platz hat, diesen aber aufgrund technischer Hürden kaum nutzen kann. Die wahre Kapazität einer Cloud zeigt sich erst in der täglichen Praxis.
Die Top-Anbieter für gratis Cloud-Speicher im Detail
MEGA: Der unangefochtene Spitzenreiter mit 20 GB
MEGA bietet mit 20 GB den derzeit umfangreichsten kostenlosen Speicherplatz unter den seriösen Providern. Ein großer Vorteil ist die konsequente Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, bei der selbst der Anbieter keinen Zugriff auf die Daten hat. Früher warb MEGA sogar mit 50 GB, doch diese Zeiten sind vorbei - heute sind die 20 GB jedoch dauerhaft und nicht an zeitlich begrenzte Achievements gebunden.
Aber Vorsicht: Bei MEGA gibt es ein Transfer-Limit. Wer mehr als 5 GB pro Tag herunterlädt, wird oft für mehrere Stunden gedrosselt. Ich habe das schmerzhaft erfahren, als ich mein gesamtes Fotoarchiv wiederherstellen wollte und nach der Hälfte des Vorgangs plötzlich ausgebremst wurde. Geduld ist hier also Pflicht. Für die reine Archivierung großer Datenmengen ohne häufigen Zugriff ist es dennoch die beste Wahl.
Google Drive: 15 GB mit perfekter Integration
Google Drive ist für fast jeden Android-Nutzer die Standardlösung. Die 15 GB klingen viel, aber Vorsicht: Jede E-Mail mit großem Anhang in Gmail und jedes hochgeladene Foto zählen gegen dieses Limit. Im Jahr 2026 nutzen rund 70-75% der Smartphone-User weltweit Android und damit eng verbundene Google-Dienste, was [3] die Cloud zur am weitesten verbreiteten Lösung macht. Die Integration in Google Docs und Tabellen ist ungeschlagen, was das Arbeiten im Team extrem erleichtert.
pCloud und Icedrive: Die sicheren Alternativen aus Europa
Wer Wert auf Datenschutz legt, landet oft bei pCloud (Sitz in der Schweiz) oder Icedrive (Großbritannien). Beide starten offiziell mit bis zu 10 GB kostenlosem Speicher. Bei pCloud erhalten Sie initial oft nur 3-4 GB und müssen durch kleine Aufgaben - wie das Installieren der App oder das Verifizieren der E-Mail - den Speicher auf die vollen 10 GB erweitern. Icedrive punktet hingegen mit einer extrem modernen Benutzeroberfläche und Verschlüsselung nach dem Twofish-Algorithmus, der als noch sicherer gilt als der Standard AES-256.
Vergleich der kostenlosen Cloud-Angebote
Hier ist eine Übersicht der aktuell besten Optionen, um kostenlos Daten online zu sichern:
Cloud-Speicher Gratis-Tarife im Vergleich
Nicht jede Cloud passt zu jedem Nutzerprofil. Während einige mit purem Volumen punkten, bieten andere mehr Sicherheit oder bessere Funktionen.MEGA (Testsieger Volumen)
Zero-Knowledge Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
20 GB dauerhaft kostenlos
Tägliches Transfer-Limit (ca. 5 GB) vorhanden
Google Drive
Standard-Verschlüsselung, Google kann theoretisch mitlesen
15 GB (geteilt mit Gmail und Fotos)
Speicher ist oft schnell durch E-Mail-Anhänge belegt
pCloud (Sicherheitstipp)
Schweizer Datenschutzrecht, sehr strenge Richtlinien
Bis zu 10 GB (nach Erfüllung kleiner Aufgaben)
Crypto-Ordner (Zusatzverschlüsselung) im Gratis-Tarif oft limitiert
Für reinen Speicherplatz ist MEGA unschlagbar. Wer jedoch täglich mit Dokumenten arbeitet, fährt mit Google Drive besser. Datenschutz-Enthusiasten sollten trotz des geringeren Speichers zu pCloud greifen.Lukas und das Backup-Dilemma: Eine Lehre in Sachen Transfer-Speed
Lukas, ein freiberuflicher Grafikdesigner aus Hamburg, suchte nach einer kostenlosen Cloud, um seine abgeschlossenen Projekte zu archivieren. Er entschied sich für einen Anbieter mit 50 GB Gratis-Speicher, den er in einem Forum gefunden hatte. Er war begeistert von der Aussicht, fast seinen gesamten Jahreskatalog ohne Kosten zu sichern.
Der erste Upload von 10 GB startete vielversprechend, wurde aber nach 500 MB extrem langsam. Lukas verbrachte zwei Nächte damit, den Browser offen zu lassen, nur um festzustellen, dass die Verbindung jedes Mal abbrach, wenn sein Laptop in den Ruhezustand ging. Der Frust über die verlorene Zeit war riesig.
Anstatt weiter auf den dubiosen Anbieter zu setzen, verteilte Lukas seine Daten um: Er nutzte Google Drive für laufende Projekte und MEGA für das Langzeitarchiv. Er lernte, dass man bei MEGA die Daten in kleinen Paketen hochladen muss, um das Transferlimit nicht zu triggern.
Nach drei Wochen hatte Lukas ein stabiles System etabliert. Seine Antwortzeiten verbesserten sich gefühlt um 60 Prozent, da er nun wusste, welche Cloud für welche Dateigröße geeignet war. Er schläft nun ruhiger, auch wenn er zwei verschiedene Logins verwalten muss.
Zusammenfassung des Artikels
Kombinieren statt SuchenNutzen Sie Google Drive für Dokumente und MEGA für große Archive, um insgesamt 35 GB kostenlos zu erhalten.
Inaktivität vermeidenLoggen Sie sich mindestens einmal pro Jahr ein, da inaktive Konten oft nach 12-24 Monaten gelöscht werden.
Transfer-Limits beachtenGroße Anbieter drosseln Gratis-Nutzer oft nach 5 GB Datentransfer pro Tag - planen Sie große Backups also über mehrere Tage ein.
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Wird mein kostenloser Cloud-Speicher gelöscht, wenn ich ihn nicht nutze?
Ja, fast alle Anbieter löschen inaktive Konten nach 12 bis 24 Monaten ohne Login. Bei Google Drive kann dies sogar zur Löschung der Inhalte in Gmail führen, wenn das Limit überschritten ist. Ein kurzer Login alle sechs Monate schützt vor Datenverlust.
Kann ich mehrere kostenlose Konten beim selben Anbieter kombinieren?
Theoretisch ist das möglich, verstößt aber meist gegen die Nutzungsbedingungen. Anbieter wie Google oder MEGA nutzen Telefonnummern oder Geräte-IDs zur Verifizierung. Praktikabler ist es, verschiedene Dienste wie Google Drive und MEGA parallel zu nutzen, um insgesamt auf über 35 GB Gratis-Speicher zu kommen.
Sind meine Daten in einer kostenlosen Cloud sicher vor Hackern?
Dienste wie MEGA oder pCloud bieten im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten eine sehr hohe Sicherheit durch Verschlüsselung. Dennoch gilt: Ohne ein starkes Passwort und Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) nützt die beste Cloud nichts. Rund 80% aller Cloud-Hacks sind auf schwache Passwörter zurückzuführen. [4]
Zitierte Quellen
- [2] One - Dicht gefolgt wird der Spitzenreiter von Google Drive mit 15 GB, wobei dieser Platz jedoch mit Gmail und Google Fotos geteilt werden muss.
- [3] Businessofapps - Im Jahr 2026 nutzen rund 73% der Smartphone-User weltweit Google-Dienste.
- [4] Cybersecuritydive - Rund 80% aller Cloud-Hacks sind auf schwache Passwörter zurückzuführen.
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