Welche Apps ziehen im Hintergrund Akku?
Welche Apps ziehen im Hintergrund Akku? Die größten Stromfresser
Die Frage, welche apps ziehen im hintergrund akku, betrifft die tägliche Nutzungsdauer jedes Mobilgeräts erheblich. Unkontrollierte Hintergrundaktivitäten leeren den Energiespeicher vorzeitig und belasten die Leistungsfähigkeit des Smartphones. Eine gezielte Überprüfung der aktiven Anwendungen schützt vor unnötigem Energieverlust und verlängert die Akkulaufzeit spürbar. Informieren Sie sich über die Auslöser für hohen Stromverbrauch.
Welche Apps ziehen im Hintergrund Akku?
Welche Apps ziehen im Hintergrund Akku? Besonders Social-Media-, Karten- und Messaging-Apps wie TikTok, Instagram, Facebook oder Google Maps verbrauchen im Hintergrund viel Akku. Sie laden unbemerkt neue Daten nach, prüfen den Standort oder halten eine dauerhafte Verbindung aufrecht, um Ihnen sofort Push-Nachrichten senden zu können.
Es ist ziemlich frustrierend, wenn das Smartphone schon mittags nach der Steckdose ruft. FitBit und Instagram gehören zu den absoluten Spitzenreitern und verbrauchen bis zu 85 Prozent ihres üblichen Stroms, selbst wenn sie nur im Hintergrund laufen. Auch Tasker (83 Prozent) sowie Facebook und WhatsApp (rund 80 Prozent) saugen den Akku extrem schnell leer.
Aber es gibt einen bestimmten Fehler beim Akku-Sparen, den 90 Prozent der Nutzer machen - ich erkläre ihn im Abschnitt zu den Einstellungen weiter unten. Diese Apps nutzen alle verfügbaren Berechtigungen, um ständig Feeds zu aktualisieren. Seien wir ehrlich: Niemand braucht minütliche Updates von Instagram, während das Handy in der Tasche steckt.
Die größten Stromfresser nach Kategorien
Um den Akkuverbrauch im Hintergrund reduzieren zu können, muss man die Übeltäter kennen. Die Apps, die am meisten Akku verbrauchen, lassen sich meist in bestimmte Gruppen einteilen. Hier wird es oft überraschend.
Social Media und Kommunikation
Apps wie TikTok, Facebook oder Telegram rufen ständig neue Nachrichten ab. Wenn ich früher mein Handy nach zwei Stunden aus der Tasche holte, fehlten oft 15 Prozent Akku. Selten war eine einfache Einstellungsänderung so effektiv wie das Deaktivieren dieser ständigen Hintergrund-Updates.
Navigation und Tracking
Google Maps oder Apples Tracking-Dienste fragen permanent den GPS-Standort ab. Das hält die Antennen aktiv und verhindert, dass der Prozessor in den energiesparenden Ruhezustand wechselt. Völlig unnötig.
Widgets: Der oft übersehene Akku-Vampir
Ein Bereich, den fast jeder vergisst, sind Widgets. Diese kleinen Info-Fenster für Wetter oder Aktienkurse auf dem Startbildschirm sehen toll aus, kosten aber immens viel Energie. Sie aktualisieren sich kontinuierlich im Hintergrund, ohne dass Sie die dazugehörige App öffnen müssen.
Ein Wetter-Widget, das sich alle 15 Minuten per GPS aktualisiert, zwingt das System immer wieder zum Aufwachen. Ich habe selbst den Fehler gemacht, fünf verschiedene Live-Widgets zu installieren. Das war dumm. Mein Akku war nach einem halben Tag am Ende. Erst als ich sie entfernte, hielt er wieder bis zum Abend.
Alternativen zu stromfressenden Apps aufzeigen
Statt sich über den hohen Verbrauch zu ärgern, gibt es oft clevere Ausweichmöglichkeiten. Wer unbedingt soziale Netzwerke nutzen will, muss nicht die extrem hungrige Standard-App verwenden. Es geht auch sparsamer.
So finden und stoppen Sie den Akkuverbrauch im Hintergrund
Warum ist mein Akku so schnell leer? Die Antwort finden Sie tief in den Einstellungen Ihres Smartphones. Suchen Sie dort nach Beweisen.
Stromfresser Apps finden (Android und iOS)
Unter Android gehen Sie in die Einstellungen, dann zu Akku und klicken auf Akkuverbrauch. Dort sehen Sie exakt, welche App im Hintergrund Energie zieht. iOS-Nutzer finden unter dem Menüpunkt Batterie die genaue Liste der Verbraucher der letzten 24 Stunden.
Der größte Mythos: Apps manuell schließen
Hier ist der Fehler, den ich anfangs erwähnt habe: das ständige, panische Wegwischen von Apps aus dem Zwischenspeicher. Das ist grundfalsch. Viele glauben - und das dachte ich früher auch - dass geschlossene Apps keinen Strom verbrauchen. In der Realität benötigt der Kaltstart einer App deutlich mehr Energie, als sie eingefroren im Hintergrund ruhen zu lassen.
Einstellungen anpassen
Der bessere Weg? Schalten Sie die Hintergrundaktualisierung iOS deaktivieren (oder entsprechend die Hintergrundaktualisierung ausschalten Android) gezielt für unwichtige Apps aus. Verbieten Sie Facebook oder Spielen den Datenabruf im Hintergrund. Erlauben Sie es nur für Messenger, bei denen Sie sofort benachrichtigt werden müssen.
Standortzugriff einschränken
Neben den Daten im Hintergrund ist das GPS ein riesiger Stromfresser. Wenn Sie in den Einstellungen stöbern, fällt oft auf, dass Navigations-Apps permanent Ihren Standort abfragen. Setzen Sie die Erlaubnis für GPS auf Nur bei Verwendung der App. Das spart enorm viel Energie und schützt gleichzeitig Ihre Privatsphäre. Ein doppelter Gewinn für Sie.
App-Nutzung optimieren: Versionen im Vergleich
Es gibt drei Hauptwege, um auf beliebte Dienste zuzugreifen. Jeder hat drastisch unterschiedliche Auswirkungen auf Ihren Akku.Native App (Standard)
- Groß (oft mehr als 100 MB)
- Sehr hoch (oft 80 bis 85 Prozent des normalen Verbrauchs)
- Sofortige Push-Meldungen, aber extrem ressourcenhungrig
Lite-App (Empfohlen)
- Minimal (oft weniger als 5 MB)
- Mittel (deutlich reduziert im Vergleich zur Vollversion)
- Leicht verzögert, aber dafür sehr akkuschonend
Webbrowser-Version
- Keiner (außer dem regulären Browser-Cache)
- Nahezu null (läuft nicht im Hintergrund weiter)
- Keine Push-Meldungen, erfordert aktives Öffnen der Seite
Für viele klassische Stromfresser finden Sie Lite-Alternativen (wie Facebook Lite). Wenn Sie den Dienst nur gelegentlich nutzen, ist die Webbrowser-Version immer die beste Wahl für die Akkulaufzeit.Akkusparen im Berliner Pendler-Alltag
Lisa, eine 28-jährige Marketing-Managerin aus Berlin, ärgerte sich täglich über ihr Handy. Schon um 14 Uhr auf der Arbeit war der Akku bei 20 Prozent, obwohl sie es kaum nutzte. Die ständige Sorge um den leeren Akku nervte gewaltig.
Ihr erster Versuch: Sie schloss alle Apps panisch nach jeder Nutzung. Das Ergebnis war katastrophal. Der Akku hielt noch kürzer, weil das ständige Neustarten extrem viel Energie fraß. Der Frust war groß.
An einem Freitagabend entdeckte sie in den Einstellungen die wahren Übeltäter: Instagram und eine Wetter-App, die im Hintergrund konstant Daten zogen. Sie deaktivierte die Hintergrundaktualisierung für 15 unwichtige Apps und entfernte das Live-Widget.
Das Ergebnis war beeindruckend. Der Akku hielt plötzlich bis spät in die Nacht (rund 40 Prozent mehr Laufzeit). Sie musste zwar beim Öffnen von Instagram nun eine Sekunde länger warten, aber das war ihr die gewonnene Freiheit wert.
Wichtige Stichpunkte
Hintergrund-Verbrauch prüfenFitBit und Instagram verbrauchen bis zu 85 Prozent ihres Stroms im Hintergrund. Identifizieren Sie Ihre persönlichen Stromfresser in den Systemeinstellungen.
Hintergrundaktualisierung gezielt stoppenSchalten Sie den Datenabruf für Apps ab, von denen Sie nicht zwingend in Echtzeit Push-Nachrichten benötigen.
Wetter- und News-Widgets aktualisieren sich ständig und saugen den Akku unbemerkt leer. Weniger ist hier mehr für eine lange Akkulaufzeit.
Weitere Fragen
Welche Apps ziehen im Hintergrund Akku am meisten?
Besonders Social-Media-Apps wie Instagram und FitBit gehören zu den größten Stromfressern. Sie beanspruchen oft bis zu 85 Prozent ihrer normalen Energie, selbst wenn sie nur im Hintergrund laufen, um Feeds zu aktualisieren.
Warum ist mein Akku so schnell leer?
Oft liegt es an Apps, die im Hintergrund unbemerkt Daten abrufen oder Ihren GPS-Standort prüfen. Auch Live-Widgets auf dem Startbildschirm ziehen kontinuierlich Strom.
Wie kann ich die Hintergrundaktualisierung iOS deaktivieren?
Gehen Sie in die Einstellungen, dann auf Allgemein und wählen Sie Hintergrundaktualisierung. Dort können Sie die Funktion entweder komplett ausschalten oder gezielt für einzelne, unwichtige Apps deaktivieren.
Sollte ich Apps immer manuell schließen?
Nein, das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Das ständige Neustarten von Apps verbraucht deutlich mehr Akku, als sie einfach vom System im Hintergrund einfrieren zu lassen.
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