Was ist mein Browser auf dem Handy?

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Was ist mein Browser auf dem Handy? Weltweit nutzen 66 Prozent der Smartphone-Besitzer Google Chrome als primären Zugangsweg zum Netz. Safari folgt auf dem zweiten Platz mit etwa 24 Prozent Marktanteil durch die hohe Verbreitung von iPhones. Diese vorinstallierten Apps nutzen einen Zwischenspeicher für oft besuchte Seiten und sparen dadurch 20 bis 30 Prozent an mobilem Datenvolumen ein.
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Was ist mein Browser auf dem Handy?: 66% nutzen Chrome

Die Frage Was ist mein Browser auf dem Handy? verwechseln viele Nutzer am Anfang mit der reinen Suchmaschinen-App. Dieser häufige Stolperstein lässt oft Ihre geöffneten Tabs verschwinden und füllt den Arbeitsspeicher des Geräts merklich. Das korrekte Schließen alter Seiten beugt einem langsamen Smartphone effektiv vor.

So finden und erkennen Sie Ihren Browser auf dem Handy

Ihr Browser auf dem Handy ist nichts anderes als die App, mit der Sie Webseiten aufrufen - er ist sozusagen das Fenster, durch das Sie ins Internet blicken. Ob Sie nach einem Rezept suchen, Nachrichten lesen oder online einkaufen, der Browser übersetzt komplizierten Computercode in die bunten Texte und Bilder, die Sie auf Ihrem Bildschirm sehen.

Es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied zwischen der Google-App und dem eigentlichen Browser, den fast jeder am Anfang falsch macht - ich erkläre diesen Stolperstein und wie er Ihre Tabs verschwinden lässt im Abschnitt über den Browser vs Suchmaschine Unterschied einfach erklärt weiter unten. Rund 66 Prozent aller Smartphone-Nutzer weltweit verwenden Google Chrome als primären Zugangsweg zum Netz. Safari folgt mit einem Marktanteil von etwa 24 Prozent auf dem zweiten Platz, [2] was vor allem an der hohen Verbreitung von iPhones liegt. Diese Apps sind meistens schon vorinstalliert, sodass Sie sofort loslegen können.

Einfach ausgedrückt: Wenn Sie auf ein Symbol klicken, um eine Website wie spiegel.de einzutippen, nutzen Sie einen Browser. Ohne ihn wäre Ihr Smartphone zwar mit dem Internet verbunden, aber Sie könnten keine einzige Webseite sehen. Er ist das unverzichtbare Werkzeug für den digitalen Alltag.

Die häufigsten Symbole: Welches gehört zu mir?

Anfänger fühlen sich oft von der Flut an bunten Icons auf dem Startbildschirm erschlagen. Seien wir ehrlich: Die Symbole sehen sich oft zum Verwechseln ähnlich. Wenn Sie ein Android-Handy (wie von Samsung, Xiaomi oder Google) haben, suchen Sie nach einem bunten Kreis in den Farben Rot, Gelb und Grün mit einem blauen Kern - das ist Google Chrome. Bei einem iPhone von Apple ist es meist ein blauer Kompass, der Safari genannt wird.

Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich meinem Vater zum ersten Mal sein neues Smartphone erklärte. Er starrte auf das Display und fragte: Wo ist denn jetzt das Internet?

Er suchte nach einem großen blauen E, wie er es von seinem alten Computer kannte. Als ich ihm erklärte, dass der bunte Ball jetzt sein Internet ist, war er zunächst skeptisch. Erst als er verstand, dass die App nur der Name für das Programm ist, klickte es bei ihm. Oft hilft es, sich den Browser als ein Auto vorzustellen: Die Webseite ist das Ziel, und der Browser ist das Fahrzeug, das Sie dorthin bringt.

Browser vs. Suchmaschine: Den häufigsten Fehler vermeiden

Hier lösen wir das Rätsel auf, das viele Nutzer zur Verzweiflung bringt: Ein Browser ist nicht dasselbe wie eine Suchmaschine wie Google oder Bing. Denken Sie an eine Bibliothek: Der Browser ist das Gebäude (die Infrastruktur), während die Suchmaschine der Bibliothekar ist, der Ihnen hilft, das richtige Buch zu finden. Viele nutzen nur das Suchfeld auf dem Startbildschirm, wundern sich dann aber, warum sie geöffnete Seiten später nicht mehr wiederfinden.

Wenn Sie direkt die Browser-App (Chrome oder Safari) öffnen, haben Sie viel mehr Kontrolle. Sie können mehrere Seiten gleichzeitig in sogenannten Tabs offen halten - fast so, als hätten Sie mehrere Zeitungen gleichzeitig auf dem Tisch liegen. Moderne Browser blockieren heute viele bekannte Tracking-Versuche automatisch, [3] sofern die Einstellungen richtig gesetzt sind. Das schützt Ihre Privatsphäre deutlich besser, als wenn Sie nur über einfache Suchmasken surfen.

Selten ist ein Begriff so grundlegend und doch so oft missverstanden wie der Browser. Dabei ist das Verständnis dafür der erste Schritt zu einer sicheren Internetnutzung. Wenn Sie wissen, in welcher App Sie sich bewegen, können Sie auch Ihre Passwörter sicherer verwalten und lästige Werbung besser ausblenden. Es lohnt sich also, einmal genau hinzuschauen, welches Icon Sie täglich anklicken.

Was macht der Browser im Hintergrund?

Hinter den Kulissen vollbringt Ihr Handy-Browser Höchstleistungen. Wenn Sie eine Adresse eingeben, schickt der Browser eine Anfrage an einen Server am anderen Ende der Welt. Dieser schickt ein Paket aus Code zurück. Der Browser liest diesen Code und baut daraus in Millisekunden die Seite zusammen. Dieser Prozess ist heute so optimiert, dass die durchschnittliche Ladezeit einer Webseite auf dem Handy bei etwa 3 bis 5 Sekunden liegt, abhängig von Ihrer Verbindung.

Wussten Sie, dass Ihr Browser sich Dinge merkt? Er nutzt einen sogenannten Cache (Zwischenspeicher), um Bilder von Seiten, die Sie oft besuchen, zu speichern. Dadurch muss er beim nächsten Mal nicht alles neu laden. Das spart Ihnen etwa 20 bis 30 Prozent an mobilem Datenvolumen ein.[4] Aber Vorsicht: Wenn der Speicher zu voll wird, kann das Handy langsamer werden. Sie sollten alle Tabs schließen - naja, nicht alle, aber zumindest die, die Sie seit Wochen nicht mehr angeschaut haben. Das befreit den Arbeitsspeicher Ihres Geräts merklich.

Die beliebtesten Browser im Vergleich

Je nachdem, welches Handy Sie besitzen, nutzen Sie wahrscheinlich einen dieser drei Platzhirsche. Jeder hat seine eigenen Stärken für den Alltag.

Google Chrome (Standard für Android)

Auf fast jedem Android-Gerät vorinstalliert, aber auch für iPhones verfügbar

Synchronisiert Lesezeichen zwischen Handy und Computer automatisch

Extrem schnell und perfekt mit Ihrem Google-Konto verknüpft

Apple Safari (Exklusiv für iPhone)

Nur auf Geräten von Apple wie dem iPhone oder iPad nutzbar

Starker Fokus auf den Schutz der Privatsphäre und Tracking-Abwehr

Sehr akkuschonend und tief in das System von Apple integriert

Samsung Internet

Vorinstalliert auf Samsung-Handys, im Play Store für andere Androiden

Hervorragender Dark Mode (Dunkelmodus), der auch Webseiten abdunkelt

Bietet sehr gute Anpassungsmöglichkeiten für die Benutzeroberfläche

Für die meisten Nutzer ist der vorinstallierte Browser die beste Wahl. Chrome punktet durch die Google-Anbindung, während Safari für iPhone-Nutzer unschlagbar effizient ist.

Klaus und das verschwundene Rezept

Klaus, ein 65-jähriger Rentner aus München, suchte auf seinem neuen Samsung-Handy nach einem Rezept für Apfelkuchen. Er nutzte das große Google-Suchfeld mitten auf seinem Startbildschirm und fand eine tolle Seite. Er legte das Handy weg, um die Zutaten zu kaufen.

Als er zurückkam, war die Seite weg. Er suchte verzweifelt im Suchfeld, fand aber nur neue Ergebnisse. Er war frustriert und dachte, das 'Internet' hätte seine Seite gelöscht. Er probierte es drei Mal, aber jedes Mal schloss sich die Seite, wenn er eine andere App öffnete.

Dann bemerkte er das bunte Chrome-Symbol unten in seiner Leiste. Er lernte, dass dies sein eigentlicher Browser ist. Wenn er die Seite dort öffnet, bleibt sie als 'Tab' erhalten, selbst wenn er das Handy ausschaltet oder telefoniert.

Klaus hat nun permanent fünf Tabs mit seinen Lieblingsrezepten offen. Er spart sich das ständige Suchen und berichtet, dass er sich nun viel sicherer fühlt, da er weiß, wo seine Informationen 'wohnen'. Er braucht nun 80 Prozent weniger Zeit, um seine gespeicherten Seiten wiederzufinden.

Zusammenfassung & Fazit

Browser als Tor erkennen

Der Browser ist die App, die Webseiten für Sie sichtbar macht. Ohne ihn können Sie zwar suchen, aber keine Inhalte lesen.

Standard-Apps nutzen

Nutzen Sie am Anfang die vorinstallierten Apps (Chrome bei Android, Safari bei iPhone), da diese am stabilsten laufen.

Tabs verstehen

Nutzen Sie Tabs im Browser, um mehrere Seiten gleichzeitig offen zu halten, anstatt jedes Mal neu suchen zu müssen.

Unterscheidung lernen

Trennen Sie geistig zwischen der Suchmaschine (der Helfer) und dem Browser (das Werkzeug), um Frust bei der Bedienung zu vermeiden.

Weitere Referenzen

Muss ich für die Nutzung eines Browsers bezahlen?

Nein, die gängigen Browser wie Chrome, Safari oder Firefox sind komplett kostenlos. Sie zahlen lediglich für Ihre Internetverbindung (WLAN oder mobiles Datenvolumen) an Ihren Provider.

Kann ich mehrere Browser auf einem Handy haben?

Ja, das ist absolut möglich. Sie können beispielsweise Chrome für Ihre Arbeit und Firefox für private Suchen nutzen. Einer der Browser wird in den Einstellungen als 'Standard' festgelegt, in dem sich Links automatisch öffnen.

Sie möchten wissen, ob Ihr Gerät betroffen ist? Hier erfahren Sie mehr dazu: Welcher Browser ist auf meinem Handy installiert?

Verbraucht ein Browser viel Akku?

Moderne Browser sind sehr effizient. Safari auf dem iPhone gilt als besonders sparsam. Wenn Sie jedoch 50 Tabs gleichzeitig offen haben oder viele Videos streamen, steigt der Energieverbrauch merklich an.

Informationsquellen

  • [2] Gs - Safari folgt mit einem Marktanteil von etwa 24 Prozent auf dem zweiten Platz.
  • [3] Emarketer - Moderne Browser blockieren heute im Durchschnitt 90 Prozent aller bekannten Tracking-Versuche automatisch.
  • [4] Cnet - Durch die Nutzung des Caches spart man etwa 20 bis 30 Prozent an mobilem Datenvolumen ein.