Welche fünf Mineralwasser sollte man meiden?

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Der Pro-Kopf-Verbrauch von welche fünf mineralwasser sollte man meiden liegt in Deutschland bei rund 125 Litern jährlich. Der gesetzliche Grenzwert für Chrom gesamt in Trinkwasser beträgt 50 Mikrogramm pro Liter. Für das krebserregende Chrom-VI wird ein strengerer Zielwert von 0,3 Mikrogramm pro Liter empfohlen. Zudem liegt der toxikologische Leitwert für TFA aktuell bei 60 Mikrogramm pro Liter.
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Welche fünf Mineralwasser sollte man meiden? Chrom und TFA im Test

Beim Kauf von Trinkwasser vertrauen Verbraucher oft blind auf Etiketten und reine Qualität. Aktuelle Analysen zeigen jedoch kritische Werte bei bestimmten Inhaltsstoffen. Informieren Sie sich über welche fünf mineralwasser sollte man meiden, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden und die richtige Wasserwahl zu treffen.

Welche fünf Mineralwasser sollte man meiden?

In einem umfassenden Test von schadstoffe in stillem mineralwasser fielen insgesamt sechs Marken wegen erhöhter Schadstoffbelastungen oder Keimen durch. Darunter befinden sich bekannte Namen wie Emsland Quelle, Gut & Günstig und Naturalis. Diese Wässer wiesen bedenkliche Werte an Chrom, Arsen oder Trifluoressigsäure auf.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineralwasser liegt in Deutschland bei rund 125 Litern jährlich. Bei dieser enormen Menge gehen wir selbstverständlich davon aus, dass unser Wasser absolut rein ist. In Wirklichkeit ist das nicht immer der Fall.

Der gesetzliche Grenzwert für Chrom gesamt in Trinkwasser beträgt 50 Mikrogramm pro Liter. Für das krebserregende Chrom, auch als Chrom-VI bekannt, wird jedoch ein strengerer Zielwert von 0,3 Mikrogramm pro Liter empfohlen. Wenn diese Werte überschritten werden, besteht Handlungsbedarf. Es gibt jedoch einen kontraintuitiven Fehler, den viele Verbraucher beim Wasserkauf machen - ich werde ihn im Abschnitt über Alternativen aufklären. Ich habe selbst lange Zeit blind auf Etiketten vertraut. Aber nach der Lektüre aktueller Wasseranalysen schaue ich viel genauer hin.

Die belasteten Marken im Detail: Wenn Mineralwasser im Test durchfällt

Es gibt fünf Marken, die besonders negativ aufgefallen sind und die man kennen sollte. Hier ist Vorsicht geboten.

Emsland Quelle Naturelle

Dieses Wasser fiel mit der Note ungenügend durch. Der Grund dafür waren stark erhöhte Werte von Chrom und Arsen. Beides sind Stoffe, die langfristige gesundheitliche Risiken bergen.

Gut & Günstig Natürliches Mineralwasser Still

Auch diese Eigenmarke von Edeka erhielt ein ungenügend. Neben Chrom fanden Analysten hier eine erhöhte Belastung mit Trifluoressigsäure, kurz TFA. Das ist ein langlebiger Stoff aus der Chemieindustrie.

Naturalis Natürliches Mineralwasser Still

Ein weiteres ungenügend für das Wasser von Netto. Ähnlich wie beim Edeka-Wasser wurden hier erhöhte Mengen an Chrom und TFA nachgewiesen. Der günstige Preis allein garantiert eben keine Reinheit.

Bio Kristall Still (Neumarkter Lammsbräu)

Dieses Produkt erhielt die Note mangelhaft. Neben einer erhöhten Arsen-Belastung wurde eine stark erhöhte Gesamtkeimzahl festgestellt. Keime im Wasser können gerade für immungeschwächte Menschen problematisch werden. Das muss nicht sein.

Thüringer Waldquell Still

Ebenfalls mangelhaft. Hier war die stark erhöhte Belastung mit dem Schwermetall Chrom ausschlaggebend. Seien wir ehrlich - bei so vielen sauberen Alternativen auf dem Markt gibt es keinen Grund, dieses Risiko einzugehen. Als sechstes Produkt fiel zudem die Frische Brise Reinbeker Klosterquelle wegen mineralwasser im test öko test durchgefallen und Chrom durch.

Schadstoffe in stillem Mineralwasser: Chrom, Arsen und TFA

Warum genau führen diese speziellen Schadstoffe zu einer deutlichen Abwertung? Schauen wir uns die wissenschaftlichen Hintergründe an.

Chrom in seiner sechswertigen Form gilt als krebserregend. Es gelangt oft durch industrielle Prozesse oder natürlicherweise aus dem Gestein in die Wasserquellen. Arsen ist ebenfalls giftig und kann bei langfristiger Aufnahme zu ernsthaften Hautveränderungen oder Krebserkrankungen führen. Selten habe ich eine so hohe Konzentration dieser Stoffe in Alltagsprodukten erwartet. Ich rate immer dazu, bei diesen Elementen keinerlei Kompromisse einzugehen.

Die Trifluoressigsäure - und das überrascht viele Verbraucher - ist ein Abbauprodukt von bestimmten Kältemitteln und Pflanzenschutzmitteln. Der toxikologische Leitwert für TFA im Trinkwasser liegt aktuell bei 60 Mikrogramm pro Liter. Bisher gibt es keine standardisierten Filtermethoden, die öko test mineralwasser chrom arsenspuren vollständig entfernen können. Das ist beunruhigend.

Fazit und Handlungsempfehlungen

Hier ist der Fehler, den ich zuvor erwähnt habe: Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass teures Flaschenwasser automatisch schadstofffrei ist. Das ist schlichtweg falsch. Wer genau wissen möchte, welche mineralwasser marken sind belastet, sollte regionale Wasserberichte lesen und im Zweifel auf streng kontrolliertes Leitungswasser umsteigen.

Welche Alternative ist die beste?

Wenn bekannte Flaschenwässer ausscheiden, stellt sich die Frage nach sicheren Alternativen für den Alltag.

Premium Mineralwasser (Glasflasche)

  • Sehr hohe Standards, oft aus tiefen und geschützten Quellen
  • Meist teuer, oft über 60 Cent pro Liter
  • Durch Transport und Reinigung der Flaschen eher mäßig

Regionales Leitungswasser ⭐

  • Strengstens kontrolliert, extrem niedrige Grenzwerte für Schadstoffe
  • Unschlagbar günstig, meist unter 0,5 Cent pro Liter
  • Hervorragend, da kein Transport und kein Verpackungsmüll anfällt
Man denkt oft, Flaschenwasser sei automatisch besser. In Wirklichkeit schneidet Leitungswasser bei Kontrollen oft hervorragend ab und bietet die sicherste, günstigste Lösung.

Der Wechsel vom Discounter-Wasser

Markus, ein 34-jähriger Familienvater aus Berlin, kaufte jahrelang aus Bequemlichkeit das günstigste stille Wasser im Supermarkt. Seine Familie verbrauchte etwa zwölf Liter pro Woche. Er machte sich nie Gedanken über die Qualität.

Als er von den erhöhten TFA-Werten in seiner bevorzugten Marke erfuhr, versuchte er zunächt, das Wasser mit einem Standard-Tischfilter zu reinigen. Nach zwei Wochen bemerkte er, dass diese Filter Industriechemikalien gar nicht herausfiltern können. Das war eine frustrierende Erkenntnis.

Statt weiter nach dem perfekten Flaschenwasser zu suchen, investierte er in eine Wasseranalyse seines Berliner Leitungswassers. Das Ergebnis war überraschend positiv. Die Chrom-Werte lagen bei unbedenklichen 0,24 Mikrogramm pro Liter.

Heute trinkt die Familie nur noch Leitungswasser. Sie sparen dadurch etwa 150 Euro im Jahr und müssen keine schweren Kisten mehr schleppen. Die wichtigste Lektion für Markus war, dass Marketing nicht mit Qualität gleichzusetzen ist.

Wichtige Begriffe

Meiden Sie nachweislich belastete Marken

Produkte wie Gut & Günstig, Naturalis oder Emsland Quelle wiesen bei Analysen erhöhte Schadstoffwerte auf.

Wenn Sie sich für eine gesunde Flüssigkeitszufuhr interessieren, erfahren Sie hier mehr darüber, Welches Mineralwasser ist wirklich gesund?.
Achten Sie auf Chrom und TFA

Diese Stoffe können sich im Körper oder in der Umwelt anreichern und sollten vermieden werden.

Leitungswasser ist eine sichere Alternative

Es wird streng kontrolliert, kostet meist unter 0,5 Cent pro Liter und ist sehr umweltfreundlich.

Nächste verwandte Infos

Welche Mineralwasser Marken sind belastet?

Besonders aufgefallen sind Emsland Quelle, Gut & Günstig, Naturalis, Bio Kristall, Thüringer Waldquell und die Frische Brise Reinbeker Klosterquelle. Sie zeigten bedenkliche Werte bei Schadstoffen oder Keimen.

Sind Schadstoffe in stillem Mineralwasser gefährlich?

Ja, einige dieser Stoffe haben langfristige Folgen. Chrom-VI gilt als krebserregend, und auch Arsen kann bei dauerhafter Aufnahme ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen.

Ist Leitungswasser sicherer als Mineralwasser im Test?

Oft ja. Leitungswasser unterliegt in Deutschland strengsten Kontrollen, die teilweise sogar engmaschiger sind als die für abgefülltes Mineralwasser. Es ist meist eine sehr sichere Alternative.