Wie sollten die Werte bei Mineralwasser sein?

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Mineralwasser enthält wichtige Mineralstoffe wie Calcium mit Richtwerten von über 150 mg pro Liter und Magnesium mit über 50 mg pro Liter. Natriumarme Wässer weisen weniger als 20 mg Natrium pro Liter auf. Diese Inhaltsstoffe unterstützen die tägliche Ernährung und den Flüssigkeitshaushalt optimal.
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wie sollten die werte bei mineralwasser sein: Calcium und Magnesium

Die Auswahl von Mineralwasser hängt von persönlichen Ernährungszielen ab. Erfahren Sie die optimalen Inhaltsstoffe für Calcium, Magnesium und Natrium im Alltag.

Wie sollten die Werte bei Mineralwasser sein?

Die idealen Werte bei Mineralwasser hängen stark von den persönlichen gesundheitlichen Bedürfnissen ab, da es keine allgemeingültige perfekte Zusammensetzung gibt. Ein ausgewogenes Alltags-Mineralwasser sollte jedoch nennenswerte Mengen an Calcium und Magnesium enthalten, während Schadstoffe komplett fehlen sollten.
Wer das Flaschenetikett richtig entschlüsseln kann, findet schnell das passende Wasser für Knochen, Muskeln oder die Verdauung.

Als ich vor Jahren anfing, mich intensiver mit Ernährung zu beschäftigen, stand ich fassungslos vor der gigantischen Getränkeauswahl im Supermarkt. Die winzigen Tabellen auf den Flaschenrückseiten wirkten auf mich wie eine unlesbare Geheimsprache.
Erst nach etlichen Stunden Recherche wurde mir klar: Die Zusammensetzung entscheidet darüber, ob ein Wasser nur den Durst löscht oder den Körper aktiv unterstützt.

Die wichtigsten Mineralstoffe und ihre Richtwerte im Überblick

Für die tägliche Flüssigkeitszufuhr im normalen Alltag gelten bestimmte Richtwerte für die Mineralisierung als optimal, um den Körper ausgewogen zu versorgen. Höhere Werte sind vor allem dann sinnvoll, wenn gezielte gesundheitliche Effekte wie Knochenschutz oder Muskelunterstützung im Vordergrund stehen.

Ein wirklich calciumreiches Mineralwasser sollte werte von über 150 bis 250 Milligramm pro Liter aufweisen.

Magnesium unterstützt die Muskelfunktion und das Nervensystem spürbar; sinnvolle werte beginnen hier ab etwa 50 Milligramm pro Liter.

Für den ganz normalen Alltag ist ein wert von unter 20 Milligramm pro Liter ideal, da ein solches Wasser als natriumarm gilt.

Sulfat wiederum regt die Verdauung und den Gallenfluss an, wobei hohe und wirksame werte bei über 200 Milligramm pro Liter liegen.

Das Reinheitsgebot: Unsichtbare Schadstoffe im Laborcheck

Aktuelle Labortests zeigen jedoch ein problematisches Bild, da in fast zwei Dritteln aller untersuchten Mineralwässer die langlebige Ewigkeitschemikalie Trifluoressigsäure nachgewiesen wurde.

In einigen Produkten lag die gemessene Menge dieser Chemikalie sogar so hoch, dass sie den strengen EU-Trinkwasser-Sicherheitsgrenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter für die Summe aller PFAS-Verbindungen überschritten hat.

Grenzwerte für unerwünschte radioaktive oder toxische Stoffe wie Uran sollten idealerweise im Zehntel-Mikrogramm-Bereich liegen oder komplett bei Null sein.

Muss ein gutes Mineralwasser teuer sein?

Umfangreiche Qualitätsprüfungen belegen regelmäßig, dass extrem günstige Wässer von Discountern für gerade einmal 19 Cent pro Liter absolute Spitzennoten einfahren.

Ich habe früher selbst viel Geld für teure Markenflaschen ausgegeben, weil ich dachte, das sei gesünder. Aber das ist ein Trugschluss. Die Quelle entscheidet über die Qualität, nicht das Marketingbudget des Herstellers.

Viele der günstigsten Wässer im Supermarkt stammen aus hervorragend geschützten Tiefenquellen und weisen eine makellose Laborbilanz ohne jede Verunreinigung auf. Wer Geld sparen will, kann also bedenkenlos zu den Eigenmarken greifen.

Der Zusammensetzungs-Vergleich nach Einsatzzweck

Je nachdem, welches gesundheitliche Ziel Sie verfolgen, sollte die chemische Zusammensetzung des Mineralwassers völlig unterschiedlich aussehen.

Alltags- und Familienwasser

- Absolute Freiheit von Schadstoffen und oberirdischen Verunreinigungen

- Moderater Gehalt ab etwa 30 bis 50 mg/l ausreichend

- Ausgewogen, idealerweise zwischen 100 und 150 mg/l für eine solide Grundversorgung

- Streng unter 20 mg/l, damit es als natriumarm gilt und für alle Altersstufen passt

Sportler- und Aktivwasser

- Schnelle Hydratation und spürbarer Kribbel-Effekt durch Kohlensäure

- Deutlich erhöht mit über 50 bis 100 mg/l zur Regeneration der Muskeln

- Hoch dosiert mit über 200 mg/l zum Schutz der Knochen bei Belastung

- Höhere Werte von 150 bis über 200 mg/l erwünscht, um Schweißverluste auszugleichen

Magen- und Sensorikwasser (Empfohlen bei Sodbrennen)

- Sehr hohes Hydrogencarbonat mit über 600 bis 1.000 mg/l als Säurepuffer

- Oft im normalen Bereich um die 50 mg/l

- Nebensächlich, meist im mittleren Bereich angesiedelt

- Eher niedrig bis moderat gehalten

Für den normalen Familienalltag ist ein natriumarmes, schadstofffreies Wasser die sicherste Wahl. Wer stark schwitzt oder gezielt Muskelkrämpfen vorbeugen will, greift zur mineralstoffreichen Sportler-Variante. Bei akutem Sodbrennen bringt ein Wasser mit extrem hohem Hydrogencarbonat-Gehalt die beste Entlastung.

Thomas und der Kampf gegen das nächtliche Sodbrennen

Thomas, ein 42-jähriger Projektmanager aus Frankfurt, litt monatelang unter heftigem Sodbrennen nach stressigen Arbeitstagen. Das ständige Brennen raubte ihm den Schlaf, und er fühlte sich tagsüber extrem ausgelaugt.

Sein erster Versuch war der blinde Kauf eines teuren, stark kohlensäurehaltigen Markenwassers, weil er dachte, viel Sprudel würde die Säure vertreiben. Das Gegenteil passierte - das heftige Prickeln reizte seinen Magen nur noch mehr und verschlimmerte die Schmerzen drastisch.

Nach zwei schlaflosen Wochen und Frust pur begann Thomas, die Flaschenetiketten im Laden akribisch zu vergleichen. Der Durchbruch kam, als er gezielt nach stillem Wasser mit extrem hohem Hydrogencarbonat-Wert suchte.

Er fand ein Wasser mit über 900 Milligramm Hydrogencarbonat pro Liter. Bereits nach einer Woche regelmäßigen Trinkens vor dem Schlafengehen ging das Sodbrennen spürbar zurück, und er konnte endlich wieder ohne Schmerzen durchschlafen.

Abschließender Tipp

Bedarfsorientiert einkaufen statt teuren Marken vertrauen

Stiftung Warentest zeigt regelmäßig, dass exzellente und schadstofffreie Wässer schon für 19 Cent pro Liter beim Discounter zu haben sind.

Möchten Sie genau wissen, welche Werte ein gutes Mineralwasser haben muss?
Calcium und Magnesium gezielt für Knochen und Muskeln nutzen

Achten Sie auf Werte von über 150 mg/l Calcium und mindestens 50 mg/l Magnesium, wenn Sie Muskelkrämpfen oder Knochenabbau vorbeugen wollen.

Bei sensiblem Magen auf Hydrogencarbonat setzen

Ein Wert von über 600 mg/l Hydrogencarbonat wirkt im Magen wie ein natürlicher Säurepuffer und kann Sodbrennen effektiv lindern.

Schadstofffreiheit durch aktuelle Testergebnisse absichern

Präzise Laboranalysen entlarven regelmäßig unsichtbare Belastungen durch langlebige PFAS-Chemikalien oder Schwermetalle wie Uran.

Andere Perspektiven

Wieviel Calcium und Magnesium sollte Mineralwasser haben?

Für eine effektive Unterstützung im Alltag sollte ein gutes Mineralwasser über 150 bis 250 Milligramm Calcium pro Liter für die Knochen enthalten. Beim Magnesium sind Werte ab etwa 50 Milligramm pro Liter sinnvoll, um Muskeln und Nerven optimal zu versorgen.

Was bedeutet die Angabe natriumarm beim Mineralwasser?

Ein Mineralwasser darf offiziell als natriumarm deklariert werden, wenn der gemessene Wert streng unter 20 Milligramm pro Liter liegt. Diese Wässer eignen sich hervorragend für die tägliche Ernährung bei Bluthochdruck sowie für die Zubereitung von Säuglingsnahrung.

Sind unsichtbare Schadstoffe wie PFAS oder Uran im Flaschenwasser gefährlich?

Die im Labor gemessenen Spuren von PFAS oder Uran sind meist nicht akut giftig, können sich jedoch bei dauerhaftem Konsum im Körper anreichen. Ein erstklassiges Wasser sollte bei Uran im Zehntel-Mikrogramm-Bereich liegen und den EU-Trinkwasserrichtwert für PFAS von 0,1 Mikrogramm pro Liter niemals überschreiten.