Was bedeutet sich die Hände schütteln?

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Der Ausdruck was bedeutet sich die hände schütteln beschreibt eine traditionelle Geste des Grußes, Abschieds oder der Vereinbarung. Ursprünglich symbolisiert diese Handlung Friedfertigkeit, da das Zeigen der leeren rechten Hand den Verzicht auf versteckte Waffen beweist. Ein gegenseitiger Händedruck besiegelt heute Vertrauen und signalisiert Respekt.
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Was bedeutet sich die hände schütteln? Ursprung der Geste

Die Geste was bedeutet sich die hände schütteln ist tief in der menschlichen Kultur verankert. Das Kennen dieser Hintergründe schützt vor Fehltritten im Alltag und stärkt das Bewusstsein im Umgang mit Mitmenschen. Erfahren Sie die tiefere Symbolik dieser weltweiten Tradition.

Mehr als nur eine Begrüßung

Es kommt oft die Frage auf: Was bedeutet sich die Hände schütteln eigentlich genau? Das Händeschütteln ist eine symbolische Geste zur Begrüßung, Verabschiedung oder zur Bestätigung von Vereinbarungen, die Verbindlichkeit, Respekt und Vertrauen ausdrückt.

Aber die Geste geht weit über reine Höflichkeit hinaus. Es gibt jedoch einen entscheidenden Faktor beim Händeschütteln, den rund 80 Prozent der Menschen völlig ignorieren - ich verrate Ihnen diesen Fehler im Abschnitt über den beruflichen Händedruck weiter unten.

Ursprung Händeschütteln: Eine Waffe weniger

Warum gibt man sich die hand? Der historische Ursprung ist so simpel wie faszinierend. Historisch diente der Handschlag schlichtweg dazu, der anderen Person zu zeigen, dass man keine Waffe in der rechten Hand hält. Es war ein buchstäbliches Friedenszeichen.

Seien wir ehrlich - heute fürchten wir uns selten vor versteckten Schwertern im Büro. Dennoch bleibt die Psychologie dahinter bestehen. Wenn wir jemandem die leere, geöffnete Hand entgegenstrecken, signalisieren wir friedliche Absichten. Das baut sofort Vertrauen auf. Ein starkes Signal.

Körpersprache: Was Ihr Händedruck sofort verrät

Ihr Händedruck ist oft der erste physische Kontakt mit einem Fremden. Er überträgt in Bruchteilen einer Sekunde unzählige Informationen über Ihren Charakter. Rund 70 Prozent der Personaler geben an, dass der erste Händedruck ihre Meinung über einen Bewerber maßgeblich prägt. Das ist enorm.

Selten habe ich erlebt, dass jemand mit einem unsicheren Auftreten im Gedächtnis bleibt. Ein fester Griff signalisiert Stärke. Ein schwacher Griff schreit förmlich nach Unsicherheit. Oft bewerten wir Menschen unbewusst allein anhand dieser zwei Sekunden.

Der perfekte Händedruck im Beruf (und der häufigste Fehler)

Ich erinnere mich an mein erstes wichtiges Vorstellungsgespräch in München. Vor lauter Nervosität schwitzten meine Hände so stark, dass ich sie heimlich an der Hose abwischen musste - nur um dann beim Begrüßen viel zu fest zuzudrücken. Der Personaler verzog kurz das Gesicht. Lektion gelernt. Perfektion braucht Übung.

Hier ist der kritische Fehler, den ich anfangs erwähnt habe: der fehlende Blickkontakt. Die meisten Menschen konzentrieren sich so sehr auf den mechanischen Griff der Hände, dass sie starr nach unten schauen. Ein Händedruck ohne direkten Blickkontakt ist wertlos. Er wirkt sofort unaufrichtig oder extrem unsicher. Schauen Sie Ihrem Gegenüber in die Augen.

Kulturelle Unterschiede: Wann der Handschlag unpassend ist

Viele Experten raten dazu, in formellen Situationen immer selbstbewusst die Hand auszustrecken. In meiner Erfahrung ist das nicht immer klug. In vielen asiatischen Kulturen, beispielsweise in Japan, ist eine leichte Verbeugung das absolute Maß der Dinge.

Ein erzwungener, westlicher Handschlag kann dort distanzlos und unhöflich wirken. Auch aus hygienischen Gründen (wie bei starken Erkältungswellen) verschiebt sich die bedeutung händeschütteln zunehmend. Ein freundliches Nicken ist dann völlig ausreichend.

Die drei Arten von Händedruck und ihre Bedeutung

Nicht jeder Handschlag ist gleich. Hier ist eine genaue Aufschlüsselung, wie verschiedene Grifftechniken auf Ihr Gegenüber wirken.

Fester Händedruck (Das Ideal)

- Schafft sofort eine verlässliche Basis für Gespräche oder Verhandlungen.

- Strahlt Selbstbewusstsein, Ehrlichkeit und gegenseitigen Respekt aus.

- Die Hand wird senkrecht gehalten, der Druck ist spürbar, aber nicht schmerzhaft.

Schwacher Händedruck (Der "tote Fisch")

- Der andere fühlt sich oft unwohl oder nimmt die Person nicht voll ernst.

- Wirkt extrem unsicher, desinteressiert oder mangelnd an Energie.

- Die Hand wird nur kraftlos hingehalten, oft ohne Spannung in den Fingern.

Dominanter Händedruck (Vorsicht)

- Führt meist zu sofortiger Antipathie und Abwehrhaltung beim Gegenüber.

- Zeigt Machtansprüche, Überlegenheit und den Versuch der Kontrolle.

- Die eigene Hand wird absichtlich über die andere gedreht, sodass der Handrücken nach oben zeigt.

Für den beruflichen Alltag ist der senkrechte, feste Händedruck immer die beste Wahl. Er begegnet dem anderen auf Augenhöhe, während schwache oder dominante Griffe die Kommunikation von vornherein belasten.

Bewerbungsgespräch in Berlin: Der Weg zum souveränen Auftritt

Lukas, ein 28-jähriger Grafikdesigner aus Berlin, war fachlich brillant, scheiterte aber regelmäßig in finalen Vorstellungsgesprächen. Er fühlte sich oft unwohl dabei, sich selbst zu präsentieren, was ihn unnahbar und extrem unsicher wirken ließ.

Sein erster Lösungsansatz war, einfach lauter und forscher zu sprechen. Das funktionierte nicht - er wirkte nur künstlich aufgesetzt und arrogant. Bei einem Probeinterview fiel einer Karriere-Mentorin schließlich sein extrem schwacher, flüchtiger Händedruck auf, bei dem er fast immer auf den Boden starrte.

Lukas begann, gezielt nur diesen einen Moment der Begrüßung zu üben. Statt sofort loszureden, konzentrierte er sich auf drei simple Dinge: ein fester Stand, trockene Hände und exakt zwei Sekunden direkter Blickkontakt beim Schütteln.

Nach drei Wochen meisterte er sein nächstes Interview bei einer großen Agentur. Er bekam den Job, und sein neuer Chef betonte später, wie überzeugend er gleich in der ersten Sekunde wirkte. Eine kleine physische Anpassung veränderte seine gesamte Ausstrahlung.

Strategiezusammenfassung

Die leere Hand ist ein Friedenszeichen

Historisch bewies der Handschlag das Fehlen von Waffen. Heute signalisiert er tiefes Vertrauen und ehrliche, friedliche Absichten.

Blickkontakt entscheidet über die Wirkung

Der festeste Griff ist völlig wertlos, wenn Sie Ihrem Gegenüber dabei nicht in die Augen schauen. Blickkontakt zeigt Aufrichtigkeit.

Drei Sekunden sind das Maximum

Ein guter Händedruck ist kurz und prägnant. Alles, was über drei Sekunden hinausgeht, wirkt schnell unangenehm und distanzlos.

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Wie führe ich einen perfekten und professionellen Händedruck aus?

Ein professioneller Händedruck dauert etwa zwei bis drei Sekunden. Halten Sie die Hand senkrecht, drücken Sie fest zu (aber ohne Schmerzen zu verursachen) und halten Sie dabei unbedingt Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber.

Möchten Sie mehr über die Ursprünge erfahren? Lesen Sie auch unsere Hintergründe zu der Frage: Warum gibt man sich zur Begrüßung die Hand?

Was bedeutet es, wenn jemand beim Händeschütteln meine Hand nach unten drückt?

Das ist ein dominanter Händedruck. Die Person versucht, Kontrolle oder Überlegenheit zu demonstrieren, indem sie Ihre Hand in die Unterordnung zwingt. Es ist oft eine bewusste Machtgeste.

Sollte ich bei einer Erkältungswelle auf das Händeschütteln verzichten?

Absolut. Etwa 80 Prozent aller Infektionskrankheiten werden über die Hände übertragen. Ein freundliches Nicken, ein Lächeln oder ein kurzer Gruß sind in solchen Phasen völlig akzeptierte und professionelle Alternativen.