Was ist sicherer, pushTAN oder chipTAN?

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KriteriumpushTAN-Verfahren
GerätSmartphone mit Banking-App
KomfortHoch ohne Zusatzgeräte
RisikoSchadsoftware auf demselben Smartphone
Die Frage was ist sicherer pushtan oder chiptan hängt vom genutzten Kanal ab. Das pushTAN-Verfahren verliert an Sicherheit, wenn Banking und Freigabe auf nur einem Smartphone erfolgen. Schadsoftware kompromittiert dann potenziell beide Kanäle zeitgleich.
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Was ist sicherer pushtan oder chiptan? Das Risiko im Fokus

Die Frage was ist sicherer pushtan oder chiptan beschäftigt viele Bankkunden beim Online-Banking. Die Wahl des richtigen Verfahrens schützt das eigene Vermögen vor unbefugten Zugriffen. Ein präzises Verständnis der technologischen Risiken verhindert finanzielle Schäden durch Cyberkriminalität. Informieren Sie sich über die spezifischen Sicherheitsaspekte der TAN-Freigabe.

Was ist sicherer, pushTAN oder chipTAN?

Bei der Frage, was sicherer ist, pushTAN oder chipTAN, lässt sich nicht pauschal ein einzelner Sieger küren, da beide Verfahren auf unterschiedliche Sicherheitsphilosophien setzen. Grundsätzlich gilt chipTAN durch die strikte physikalische Trennung von Internet und TAN-Generierung als extrem robust gegen Angriffe aus dem Netz, während pushTAN bei korrekter Anwendung auf einem separaten Gerät ebenfalls ein hohes Schutzniveau bietet.

Wie das pushTAN-Verfahren funktioniert und wo die Risiken liegen

Beim pushTAN-Verfahren wird die Transaktionsnummer direkt an eine App auf dem Smartphone geschickt, sobald eine Überweisung im Online-Banking ausgelöst wird. Das ist ziemlich bequem. Man muss keine langen Zahlenreihen abtippen oder Zusatzgeräte mitschleppen. Heutzutage nutzen ohnehin viele Anwender das Smartphone für ihre Bankgeschäfte. Wenn man jedoch Banking und TAN-Freigabe auf demselben Smartphone abwickelt, sinkt die Sicherheit, weil Schadsoftware theoretisch beide Kanäle gleichzeitig kompromittieren könnte.

Wer zum ersten Mal pushTAN auf demselben Gerät nutzt, empfindet es oft als praktisch, bis er auf die Sicherheitsrisiken aufmerksam wird. Tatsächlich erhöht die konsequente Gerätetrennung, wie die Nutzung eines PCs für die Überweisung und eines separaten Smartphones für das pushTAN-Verfahren, das Sicherheitsniveau erheblich. Der unterschied pushtan und chiptan liegt darin, ob das TAN-empfangende Gerät über eine Internetverbindung verfügt.

Wie das chipTAN-Verfahren mit physischer Karte und Lesegerät schützt

Das chipTAN-Verfahren setzt auf physische Hardware. Man steckt seine Girocard in einen separaten TAN-Generator, der entweder optische Signale oder einen QR-Code vom Bildschirm einliest. Da dieser Generator komplett offline arbeitet und keine Verbindung zum Internet besitzt, können Hacker aus der Ferne praktisch nicht darauf zugreifen.

Ich erinnere mich noch an mein erstes chipTAN-Lesegerät - es war klobig und der optische Flackerbalken hat genervt, wenn das Bildschirmlicht zu hell oder zu dunkel war. Moderne QR-Verfahren machen das Ablesen zwar schneller, aber das Prinzip bleibt gleich: Ohne die echte Bankkarte und das physische Gerät läuft rein gar nichts.

Direkter Vergleich: Sicherheit, Komfort und Handhabung

Betrachtet man die technischen Rahmenbedingungen, zeigt sich ein klarer Kompromiss zwischen Bedienerfreundlichkeit und absoluter Isolation. Wer maximale Sicherheit ohne Smartphone sucht, greift zum Generator. Wer lieber schnell per Daumenabdruck freigibt, landet beim App-Verfahren. Hier ist der direkte Überblick.

Gegenüberstellung von pushTAN und chipTAN

Die Wahl des richtigen TAN-Verfahrens hängt stark davon ab, wie und wo Sie Ihr Online-Banking erledigen.

chipTAN

Einmalige Anschaffungskosten für einen modernen TAN-Generator bei Bedarf

Sehr hoch gegen Angriffe aus dem Internet durch absolute Hardware-Isolierung

Vollständig offline, physischer TAN-Generator und Girocard erforderlich

Umständlicher, da zusätzliches Gerät mitgeführt und bedient werden muss

pushTAN (⭐ Empfohlen für Komfort)

In der Regel komplett kostenlos über die offizielle Banking-App der Bank

Hoch bis sehr hoch bei Nutzung auf zwei Geräten, bei Ein-Geräte-Nutzung etwas anfälliger

Erfolgt optimal über ein separates Smartphone oder Tablet

Extrem schnell, mit Biometrie wie Face-ID oder Fingerabdruck freigebbar

Wer kompromisslose Sicherheit ohne Internetanbindung für das TAN-Gerät will, wählt chipTAN. Wer Flexibilität und schnelle Freigaben schätzt, nutzt pushTAN - am besten konsequent auf einem zweiten Gerät.

Mark und die Entscheidung beim Online-Banking

Mark, ein 32-jähriger Buchhalter aus Berlin, wollte sein Online-Banking komplett auf dem Smartphone einrichten und schwankte zwischen app-basierten Freigaben und klassischer Hardware.

Er versuchte zunächst alles auf einem einzigen Handy zu machen, fühlte sich dabei aber unwohl, weil Banking-App und TAN-App auf demselben Bildschirm liefen.

Nach einigen Wochen stellte er sein Setup um: Er nutzte den Laptop für die Überweisungen und die pushTAN-App auf einem alten Zweithandy als striktes Trennungs-Prinzip.

Das Ergebnis: Er genoss den Komfort der schnellen Freigabe, behielt aber durch die konsequente Gerätetrennung ein beruhigendes Sicherheitsgefühl ohne lästiges Mitschleppen eines TAN-Generators.

Nächste Schritte

Gerätetrennung ist der entscheidende Faktor

Nutzen Sie pushTAN niemals auf demselben Smartphone, auf dem Sie auch das Banking ausführen, um Sicherheitsrisiken durch Schadsoftware zu minimieren.

Offline-Schutz durch chipTAN

Ein physischer TAN-Generator hat keine Internetverbindung und schützt dadurch zuverlässig vor jeglichen Fernangriffen aus dem Netz.

Schnelle Zusammenfassung

Ist pushTAN genauso sicher wie chipTAN?

Ja, sofern Sie pushTAN auf einem separaten Gerät nutzen und nicht auf demselben Smartphone, auf dem auch das Banking stattfindet. Bei strikter Gerätetrennung bieten beide Verfahren einen hervorragenden Schutz.

Brauche ich für chipTAN immer ein neues Lesegerät?

Das kommt darauf an. Ältere Geräte mit optischem Flackerbalken unterstützen moderne QR-Verfahren oft nicht, weshalb je nach Bankumstellung ein neuer Generator fällig werden kann.

Welches Verfahren ist für Einsteiger am besten geeignet?

PushTAN gilt dank direkter App-Bedienung und biometrischer Freigabe als wesentlich komfortabler für den Alltag, während chipTAN vor allem sicherheitsbewusste Nutzer ohne Smartphone anspricht.